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Amphiprion ocellaris - Falscher Clown - Anemonenfisch


Amphiprion ocellaris - Falscher Clown - Anemonenfisch. Eingestellt von Phantasia


Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich: Amphiprion ocellaris
Deutsch: Falscher Clown - Anemonenfisch
Vorkommen: Andamanensee, Australien , Brunai Darussalam, Great Barrier Riff, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Japan, Malaysia, Myanmar, Palmyra-Atoll, Papua-Neuguinea, Philippinen, Queensland, Ryūkyū-Inseln, Salomon-Inseln, Singapur, Taiwan, Thailand, Vanuatu, West-Pazifik
Größe: 7 cm - 8 cm
Temperatur: 24°C - 27°C
Futter: Artemia (Salzwasserkrebschen)\\, Flockenfutter\\, Frostfutter (große Sorten)\\, Krill (Euphausiidae)\\, Mysis (Schwebegarnelen)\\
Aquarium: ~ 150 Liter
Schwierigkeitsgrad einfach
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Nachzuchten

Amphiprion ocellaris lässt sich gut züchten. Im Handel sind Nachzuchten verfügbar. Wenn Sie Interesse an Amphiprion ocellaris haben, fragen Sie bitte Ihren Händler nach einem Nachzuchtier anstelle eines Wildfangs. Sie helfen so die natürlichen Bestände zu schützen.

Haltung Amphiprion ocellaris Cuvier, 1830

Ein leicht zu haltender Anemonenfisch, der dazu noch sehr stark gezüchtet wird.
Deshalb sollte er auch immer als Paar gehalten werden. Mit den richtigen Bedingungen fangen auch Ihre Fische bald an zu Laichen.

Überhaupt sollte man Nachzuchten den Wildfängen klar bevorzugen.

1. sind diese viel stabiler in der Gesundheit,
2. unterstützt man damit die weitere Zucht.

Und die Zucht von Meerwasserfischen ist das große Thema der nächsten Jahre.

Sogenannte "Nemo"-Aquarien (Der Film "Findet Nemo") hatte damals einen echten Run auf diese Fische ausgelöst), sind ohne Grundkenntnisse in der Meerwasseraquaristik allerdings völlig ungeeignet und gehen zu Lasten der Tiere.

A. occelaris Lebt im Meer mit folgenden Anemonen:
Stichodactyla gigantea, Stichodactyla mertensi und Heteractis magnifica.
Ist eng verwandt mit Amphiprion percula, hat jedoch keine grössere Rückenflosse.

Die Mehrzahl der Anemonenfische im Handel sind normale A. ocellaris!

Da sich dieser Fisch immer nah oder in der Anemone aufhält, braucht er nicht wirklich viel Schwimmraum. Allerdings sollte man ihm schon ein Becken ab mindestens 100 Liter Wasserinhalt, besser 150 Liter gönnen. Einfach schon deshalb weil sie immer relativ nah zu Ihrer Wirtsanemone stehen und kaum frei herum schwimmen. Dennoch erachten wir ihn als ungeeignet für ein 60 Liter Nano Becken. Hier gehörte schon viel Erfahrung dazu die Wasserwerte stabil zu halten.

Dafür sollte man bei wenig Wasservolumen die Wasserwerte gut im Auge behalten.
Anemonenfische können nämlich auch krank werden, wenn sich die Umweltbedingungen verschlechtern. Das geht nun mal bei geringerem Wasservolumen eher, also das bei großen Becken passiert. Das liegt aber letztlich ja am Pfleger und der regelmäßigen Messung der Wasserparameter.

Weibchen sind immer größer als die Männchen.

Synonyme:
Amphiprion bicolor Castelnau, 1873
Amphiprion melanurus Cuvier, 1830

Classification: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Pomacentridae (Family) > Amphiprioninae (Subfamily) > Amphiprion (Genus)

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Benutzer Kommentare (56)

Derzeit werden 9 Fachkommentare angezeigt. Weitere 47 Kommentare sind versteckt.Klicken Sie hier um alle Kommentare anzuzeigen

 
46 robertbaur
Dabei seit : 24.08.2004
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 106 Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 5808 Videos von diesem Benutzer im Lexikon hochgeladen 336
Hybridisierung bei Anemonenfischen

Folgende Hybride (Kreuzung zweier genetisch entfernter Elternorganismen)sind bekannt:

A. ocellaris x Premnas biaculeatus = Hybride
A. ocellaris x Premnas biaculeatus = Variante cocoa = Englischer Name: Cocoa Clownfish

A.ocellaris x A.percula = Amphiprion percularis

A.ocellaris snowflake x A.percula picasso = Amphiprion snowcasso

A.Tricinctus x A.Clarkii = Hybride

A. sebae x A.polymnus = White-tipped Anemonefish

A. chrysopterus x A. sandaracinos = Hybride

Hybride entstehen gezielt oder versehentlich.

Quelle: Koralle Heft Nr.67 Februar/März 2011

Schwierigkeitsgrad : einfach
    Beitrag vom 19.05.2011 - 14:41  
43 AndiV
Dabei seit : 19.03.2009
Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 14479
Mein A.ocellaris Paar zieht die Teppichanemone (Stichodactyla haddoni)der roten Kupferanemone (Entacmaea quadricolor)eindeutig vor.
Vielleicht liegt dies daran, dass sich die Tiere vollkommen in der Anemone verstecken können.

--
Liebe Grüße Andreas
    Beitrag vom 12.12.2010 - 22:26  
42 ThomasT
Dabei seit : 30.12.2009
Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 5
Nachzuchttiere gehen nicht immer in Anemonen, auch wenn diese angeboten werden. Bei einem Freund hat es Jahre (!) gedauert bis die im Aquarium ansässige Blasenanemone angenommen wurde. Meine Tiere (ein Paar) gehen ausschliesslich in Euphyllia. Obwohl im Becken ebenfalls mehrere Blasenanemonen vorhanden waren.
Diese werden jetzt von einem Pärchen Porzelankrabben (oshimusa) bewohnt :-). Vermute dass sich da schon eine gewisse "Prägung" bei der Aufzucht einstellt, da die Tiere m. Wissens meist ohne Anemonen gross gezogen werden.

Schwierigkeitsgrad : einfach
    Beitrag vom 11.08.2010 - 16:05  
29 Mett
Dabei seit : 13.07.2008
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 16
Sehr robuste und langlebige Pfleglinge sollten aber unbedingt mit Anemonen gehalten werden! Was leider nicht immer der Fall ist. Geeignet sind z.B. E.quadricolor,H.magnifica und H.crispa.

Schwierigkeitsgrad : sehr einfach
    Beitrag vom 13.07.2008 - 16:44  
22 Hanno
Dabei seit : 09.02.2007
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 5 Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 1
Habe mein Paar seit mittlerweile fast sechs Jahren. Krankheiten hatten sie nie, nur einmal eine Störung, die immer nach Fütterung mit Cyclop Eeze auftrat. Dann wurde die Haut der Fische ganz fleckig und die Farbe war ganz blass. Nach absetzen der Fütterung mit diesem Mittel verschwanden die Symptome vollständig. Evtl. war das Futter verdorben.
Anfangs wohnten die beiden in einer Heteractis magnifica, dann in einer Sarcophyton und mittlerweile in einem Meer aus vielen kleinen Entacmea quadricolor. Gefressen wird Flocken- und Frostfutter, Artemia scheinbar ohne jegliche Sättigungsgrenze (zumindest beim Weibchen habe ich es noch nicht geschafft, dass sie nichts mehr genommen hätte). Zu jeglichen Mitbewohnern sind sie äußerst friedfertig, eher sogar ängstlich. Z.B. laichen sie seit mehreren Jahren regelmäßig ab und bewachen das Gelege dann auch, aber wirklich belästigen können sie mit ihrer Art quasi niemanden.

Schwierigkeitsgrad : sehr einfach
    Beitrag vom 17.03.2008 - 16:39  
11 Ralf S
Dabei seit : 14.01.2007
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 5
Zur Nachzucht (meine Erfahrung!):
Jungtiere schlüpfen nach 7-10 Tagen, 1-2 Stunden, nachdem das Licht ausgeschaltet wurde (verfrühtes Lichtausschalten bringt aber nichts, die Tiere schlüpfen dann erst zu der Zeit, wenn "normalerweise" das Licht eine Stunde ausgeschalten wäre). Die Larven reagieren auf Lichtstrahlen einer beispielsweise Taschenlampe und können so leicht abgeschöpft werden und in ein kleines Aufzuchtbecken umgesetzt werden. Hier sollte nach dem Einsetzten die ersten Tage durchgängig Licht angeschaltet sein (es genügt eine Nachtischlame oder ähnlich über dem Becken). Zudem sollte mittels Luftschlauch/Luftpumpe für Luftzufuhr und leichte Strömung gesorgt werden (die Blasen sollten ca. im Sekundentakt aus dem Luftschlach aufsteigen).
Zudem sollte im Nachzuchtbecken die ersten 7-10 Tage eine permanent hohe Dichte an Plankton als Futter angeboten werden (Brachionus, Nanochloropsis, evtl. Artemianauplien). Mit 7-10 Tagen setzt die Methamorphose ein. Nun wird in der Regel auch Frost-Cyclops oder ähnlich angenommen. Während keine Filterung oder ähnlich am Becken angeschlossen ist muss mit Teilwasserwechseln für die Wasserqualität gesorgt werden (die Jungfische verkraften aber erfahrungsgemäß kurzzeitig sogar sehr hohe nitrit Belastung! Dies sollte aber kein Grund sein, den Wasserwechsel zu vernachlässigen).

Schwierigkeitsgrad : sehr einfach
    Beitrag vom 11.05.2007 - 19:55  
8 benny1006
Dabei seit : 18.03.2006
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 17 Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 33
Problemlose Haltung, frisst alles

Die Anemone wird mit allen Mitteln verteidigt.

( Attakiert meine Hände wenn man im Aquarium was arbeiten muss. Hat mich schun blutig gebissen ! )

Mindestens Paarweise halten

Schwierigkeitsgrad : sehr einfach
    Beitrag vom 18.03.2006 - 10:46  
2 Steffen Schwarz
Dabei seit : 27.04.2005
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 27 Videos von diesem Benutzer im Lexikon hochgeladen 3
Völlig problemlos zu haltender Fisch.
Bei dem von mir gepflegten Paar handelt es sich um Nachzuchten und diese nehmen jegliche Art von Futter an. Halten sich ständig in "ihrer" Kupferanemone auf und verlassen diese auch bei der Fütterung kaum weiter als 10 cm.
Die Fische sind aber keineswegs scheu und verteidigen die Anemone trotz ihrer noch sehr geringen Grösse auch gegen die Hand des Pflegers.
Ich würde sie nicht ohne Anemone halten - hierbei ist jedoch zu beachten dass Anemonen höhere Ansprüche an ihre Umgebung stellen und die Anemonenfische diese zusätzlich "stressen".
Wenn möglich also zuerst die Anemone im Becken etablieren und die Fische erst später einsetzen.
Bei mir hat es jedoch auch bei gleichzeitigem Einsetzen geklappt. Die Grösse der Fische sollte der Anemone angemessen sein.

Schwierigkeitsgrad : sehr einfach
    Beitrag vom 08.06.2005 - 14:56  
1 Hiroyuki Tanaka
Dabei seit : 16.05.2005
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 194
E.Indian Ocean to w.Pacific; 10 cm; very common
Rare in our area; very common in Okinawa region; a morph of unusual entirely black with white bands known from Darwin, W.Australia; very similar to A.percula; very easy to keep

Schwierigkeitsgrad : mittel
    Beitrag vom 21.05.2005 - 14:16  



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