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Synchiropus picturatus - LSD Mandarin-Fisch


Pterosynchiropus picturatus . Eingestellt von Torsten81


Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich: Synchiropus picturatus
Deutsch: LSD Mandarin-Fisch
Vorkommen: Australien , Bali, Indonesien, Malaysia, Papua, Papua-Neuguinea, Philippinen, Taiwan
Größe: 7 cm - 8 cm
Temperatur: 24°C - 26°C
Futter: Artemia (Salzwasserkrebschen)\\, Mysis (Schwebegarnelen)\\, Nahrungsspezialist\\
Aquarium: ~ 200 Liter
Schwierigkeitsgrad erfahrenen Aquarianern vorbehalten
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Nachzuchten

Die Nachzuchten von Synchiropus picturatus sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Synchiropus picturatus interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Synchiropus picturatus bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltung (Peters, 1877)

Dieser Fisch lässt sich vornehmlich in gut eingefahrenen Becken mit etlichen Monaten Standzeit und entsprechend ausgeprägter Mikrofauna halten, da er sich von Kleinsttieren ernährt, die im Bodengrund und auf den Steinen vorkommen.

Bisweilen klappt eine Umstellung auf Frostfutter, bisweilen aber auch nicht.
Man muss allerdings dazu sagen, dass dieser hier im Aquarium etwas eher Futter annimmt, als der sehr beliebte Synchiropus splendidus.

Das Becken sollte zudem gute Versteckmöglichkeiten bieten. Auf keinen Fall sollte man zwei Männchen in ein Becken bringen, da diese sich bis zum Tod bekämpfen würden. Diese erkennt man am verlängerten Rückenflossenstachel.

Paarhaltung ist hingegen kein Problem und bei ausreichender Beckengröße sogar anzuraten.
Es gibt nämlich nichts schöneres als das Laichverhalten der Leierfische.

Man sollte S. splendidus und S. picturatus nicht vergesellschaften – das geht meist schief!
Der LSD-Fisch setzt sich, unserer Erfahrung nach, durch und wird den anderen Mandarinfisch nicht mehr in Ruhe lassen.

Synonyme:
Callionymus picturatus Peters, 1877
Pterosynchiropus picturatus (Peters, 1877)

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Callionymidae (Family) > Synchiropus (Genus) > Synchiropus picturatus (Species)
Weiterführende Links
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Benutzer Kommentare (17)

Derzeit werden 3 Fachkommentare angezeigt. Weitere 14 Kommentare sind versteckt.Klicken Sie hier um alle Kommentare anzuzeigen

 
15 Sash
Dabei seit : 22.10.2011
Hallo, wollte mal was zu meinen LSD`s schreiben.

Habe vor 3 Monaten ein Männchen bekommen, was in mein relativ junges Becken eingesetzt wurde. War gut genährt, aber jetzt isser schon richtig dick geworden. Frisst bzw pickt aktiv nach Frostfutter (Lobstereier, Cyclops)

Habe vor 2 Wochen noch ein Weibchen bekommen, leider sehr dünn. Erste Begegnung im Becken war erst harmonisch, bis dann das Männchen das Weibchen an der Rückflosse durchs Becken gezogen hat!

Aktuell wohnt die Kleine in ner Schwimmschule und wird aufgepäppelt. Die Kleine frisst wie der Große auch Frostfutter, sogar Frostartemia.

Sobald die Kleine fit ist, starte ich einen 2. Versuch zur Vergesellschaftung.



Aufgrund der Futterproblematik muss man sich ein wenig intensiver mit den Tieren bzw mit der Fütterung beschäftigen. Aber die Tiere sind absolute Highlights in meinen Becken und haben ein interessantes Verhalten.

Schwierigkeitsgrad : mittel
    Beitrag vom 14.02.2012 - 12:04  
13 steibk86
Dabei seit : 03.04.2008
Die Unterscheidung der Geschlechter ist übrigens nicht ganz so leicht und erfordert etwas Übung. Viele Fotos anschauen! Man kann den Unterschied nur sehen, wenn die erste Rückenflosse wirklich aufgestellt ist, meist bei Erregung der Tiere. Männchen haben einen "Stachel" am ersten Strahl der Rückenflossen, Weibchen fehlt dieser Stachel (VÖLLIG)! Sobald der Ansatz eines Stachels zu erkennen ist, würde ich davon ausgehen, dass es sich um ein Männchen handelt. Das vierte Bild hier zeigt ein sicheres Weibchen, beim dritten bin ich mir nicht ganz sicher, müsste aber ebenfalls eines sein. Im Zweifelsfall ist es günstig, wenn man ein Pärchen vor dem Kauf zusammensetzen (lassen) kann - sind es tatsächlich zwei Männchen, gibt es arge Drohgebärden. Das Männchen imponiert zwar in Anwesenheit eines Weibchens auch, das Weibchen verhält sich dann aber eher defensiv.

Mir fällt überhaupt auf, dass man in letzter Zeit kaum Weibchen im Handel findet... Wolfgang Mai schreibt in dem Bändchen der "Koralle" zu den Leierfischen, dass das auf die neuen Fangmethoden zurückzuführen ist. Vielleicht ist es ja auch nur Zufall.
    Beitrag vom 11.07.2010 - 22:25  
12 steibk86
Dabei seit : 03.04.2008
Ständig liest man, dass es unbedingt eingefahrene Aquarien mit viel Mikrofauna braucht, um diesen und andere Leierfische erfolgreich pflegen zu können. Ich halte das für einen Irrtum, weil selbst in einem mittelgroßen Aquarium (sagen wir: 500 Liter) diese Klein- und Kleinstlebewesen auf Dauer niemals ausreichen, um einen Leierfisch oder gar ein Pärchen auf Dauer gesund zu halten. Kleinkrebse usw. sind einfach viel zu schnell weggefressen, als dass ein LSD-Fisch davon satt werden könnte. Noch mehr, wenn andere "pickende" Tiere im Becken gepflegt werden. Man darf auch nicht den hohen Nährstoffbedarf der Leierfische vergessen, die schließlich den ganzen Tag beständig auf dem Weg sind und Nahrung suchen. Nur weil er pickt, heißt das noch lange nicht, dass er auch wirklich genug findet!

Im Unterschied zu S. splendidus gehen LSD-Fische FAST IMMER nach einigen Tagen zumindest an gefrorene Artemien, sogut wie sicher aber an lebende Nauplien und große Artemien. Ich würde mir vom Händler auf jeden Fall zeigen lassen, dass das Tier frisst, bevor es gekauft wird. Auch auf eingefallene Bäuche ist zu achten! (ist nicht immer leicht zu sehen, am besten von der Seite oder überhaupt direkt von unten). Erst dann habe ich gute Chancen, dass ich das Tier gesund halten kann.

Selbst dann ist es aber noch so, dass reichlich kleines Futter (auch Cyclops etwa) gefüttert wird, damit die Tiere wirklich was finden. Die meisten Exemplare fressen nur vom Boden und ganz selten direkt aus der Wassersäule, weswegen eine ausreichende Fütterung auch so wichtig ist.

Kauft man ein Pärchen (am besten sind die Tiere schon beim Händler zusammen), ist es auf jeden Fall von Vorteil, wenn die Tiere in etwa gleich groß sind. Kleine Weibchen wurden bei mir von den größeren Männchen oft recht ruppig behandelt, ein großes starkes Weibchen hält das viel leichter aus. Zwei Weibchen vertragen sich fast immer, zwei Männchen bringen sich zwar meist nicht um, auf Dauer geht das aber trotzdem nicht gut!

Meiner Meinung nach viel besser als Aquarienpflegling geeignet als S. splendidus, weil letzterer schwieriger ans Futter zu bringen ist. Wegen der gemächlichen Schwimmart und Substratgebundenheit des LSDs, halte ich ca. 100 Liter für die Haltung ausreichend, sofern das Tier Ersatznahrung annimmt.

Schwierigkeitsgrad : kein Anfängertier
    Beitrag vom 11.07.2010 - 22:18  



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