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Synchiropus splendidus - Mandarinfisch-Leierfisch


Synchiropus splendidus - Mandarinfisch-Leierfisch. Eingestellt von BenKimmich


Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich: Synchiropus splendidus
Deutsch: Mandarinfisch-Leierfisch
Vorkommen: Australien , Indonesien, Japan, Malaysia, Mikronesien, Neukaledonien, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Ryūkyū-Inseln, Salomon-Inseln, Sulawesi, Taiwan, West-Pazifik
Größe: 7 cm - 10 cm
Temperatur: 21°C - 28°C
Futter: Nahrungsspezialist\\, Würmer (Polychaeten + Annelida)\\
Aquarium: ~ 500 Liter
Schwierigkeitsgrad erfahrenen Aquarianern vorbehalten
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Nachzuchten

Die Nachzuchten von Synchiropus splendidus sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Synchiropus splendidus interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Synchiropus splendidus bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltung (Herre, 1927)

Dieser Fisch lässt sich nur in gut eingefahrenen Becken halten, da er von Kleinsttieren lebt, die im Bodengrund und auf den Steinen vorkommen.
Man sieht diesen wunderschönen Fisch den ganzen Tag picken.
Auf keinen Fall zwei Männchen in ein Becken bringen, da diese sich bis zum Tod bekämpfen würden.
Pärchenhaltung ist kein Problem.
Das Männchen erkennt man an der längeren ersten Rückenflosse (sieht wie ein kleines Schwert aus).
Ausnahmen, dass sie an Frostfutter gehen, gibt es.
Allerdings geht leider nicht jeder Mandarin auch an Frostfutter, so dass es nicht so frische Becken sein sollten.
Die Angabe von Fisbase über 6 cm Größe können wir nicht teilen, da unser Fisch schon zwei Zentimeter grösser ist.

Synonyme:
Callionymus splendidus Herre, 1927
Neosynchiropus splendidus (Herre, 1927)
Pterosynchiropus splendidus (Herre, 1927)

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Callionymidae (Family) > Synchiropus (Genus)
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Benutzer Kommentare (52)

Derzeit werden 11 Fachkommentare angezeigt. Weitere 41 Kommentare sind versteckt.Klicken Sie hier um alle Kommentare anzuzeigen

 
45 Luitpold
Dabei seit : 20.07.2012
Habe ein ca. 5,5cm großes Männchen zusammen mit ein Paar Garnelen einem Riffhummer und Einsiedlern als Erstbesatz nach einem Jahr Standzeit in mein Aquarium gegeben. War erst einmal damit beschäftigt sich mit den Kleinstlebewesen den Bauch vollzuschlagen und da es nach der langen Standzeit Unmengen davon gab, hatte ich erstmal keinen Anlass es mit FroFu zu versuchen... so fütterte ich einfach mal nur die Wirbellosen mit dem feinen Granulat eines bekannten Herstellers mit der Kardinalsgarnele auf der Verpackung. nach ca 2 Monaten war ich recht überrascht als ich Ihn erwischte das er immer mal wieder ein Paar Körnchen des Granulats verputzte... nun nach ca 6 Monaten holt er sich bei den zwei bis drei Fütterungen im Schnitt ca 7 solcher kleinen Körnchen und hat das picken an Scheiben und LS deutlich verringert bei merkbarem Wachstum und dickem Bauch... mein Resümee: bei genug Geduld und mit etwas Glück kein Kostverächter und in diesem Fall wirklich kein schwieriges Tier.

Schwierigkeitsgrad : kein Anfängertier
    Beitrag vom 20.07.2012 - 17:54  
44 Koralle16
Dabei seit : 30.12.2010
Habe mir vor nicht all zu langer Zeit nach 1,5 Jahren Becken Standzeit ein Pärchen gekauft.
Gott sei Dank gehen beide an lebende Artemien und Frostfutter. Picken aber trotzdem am LS rum um kleinstlebewesen zu verputzen. Hoffe das ich ein paar Jahre Freude an denen haben werde

Ein kleiner Tipp am Rande wenn die kleinen am verhungern sind bietet ihnen einfach mal lebende Wasseerflöhe an ihr werdet sehen die kleinen stehen drauf

Schwierigkeitsgrad : kein Anfängertier
    Beitrag vom 02.01.2012 - 18:58  
43 alzheimer24
Dabei seit : 07.06.2011
Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 8
Habe mir vor ca 2 monaten einen Mandarinfisch zugelegt.Erstmal ging er augenscheinlich an keine der angebotenen Futtersorten.Habe ihn dann über einen zeitraum von 2 Wochen gezielt mit einer großen spritze und einem luftschlauch als verlängerung gefüttert. Das erfordert etwas gedult.Habe den schlauch immer an der selben stelle an einem stein eingeklemmt und gewartet.Immer wenn sich der Fisch dann in der nähe befand habe ich das futter (zu erst Lobstereier) aus dem schlauch gedrückt. Das ganze erstmal langsam.Nach ein paar tagen habe ich dann Lobstereier und Aetemia gemischt.Der Fisch lernt sehr schnell das es da was zu futtern gibt und kommt nach ein paar tagen freiwillig an die futterstelle.Mitlerweile kann ich beobachten das er sogar frei vorbeitreibende Artemia und Lobstereier frisst und muß nicht mehr gezielt füttern.Vieleicht eine gute Methode um Mandarinfische an ersatzfutter zu gewöhnen ;O)

Schwierigkeitsgrad : mittel
    Beitrag vom 25.06.2011 - 14:04  
41 Kessl
Dabei seit : 12.08.2009
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Ich halte eines dieser Tiere (W, ca. 2 cm.) seit gut 2 Monaten in einem 50l Becken (sollte das Tier zu groß werden kommt es in das Becken eines Freundes zu seinem Männchen). Am Anfang hat es sie etwas überwindung gekostet, inzwischen nimmt sie problemlos FroFu die ich mit einer Pinzette ins Becken gebe. Sie nimmt die Artemien inzwischen sogar direkt von der Pinzette und schwimmt dieser entgegen, wartet also nicht mehr bis das Futter im Wasser treibt, oder gar auf dem Boden liegt. Gefüttert wird 2x täglich, wobei meine kleine jedesmal gut 10 Artemien wegputzt bevor nichts mehr rein geht. Das hält sie aber nicht davon ab trotzdem die restlichen 10h "licht an" durchs Becken zu ziehen und alles zu verputzen was ihr vor's Maul läuft, selbst halbwüchsige Flohkrebschen sind inzwischen nichtmehr vor ihr sicher. Futterkonkurrenz kennt sie übrigens kaum, sie ist nahezu genauso schnell am Futter wie meine Grundeln (Gobiodon albofasciatus).

Fazit: Wünderschön anzusehen, BEI MIR fast permanent aktiv, absolut nicht scheu und extrem leicht zu halten. Die Angabe mit 500l halte ich absolut für überzogen, jeder kann sich in der Zoohandlung seines Vertrauens vorführen lassen ob der betreffende Fisch an Frofu geht, oder nicht. Sollte das der Fall sein bleibt vorallem die Frage danach, wie groß diese Tiere werden. Leider gibt es hier scheinbar keine zuverlässigen Quellen. Meine Empfehlung für die Mindestaquariengröße bezieht sich auf die Annahme das Weibchen nicht größer werden als 6 cm. Für stattliche Männchen von 10cm wird das zu eng.

Schwierigkeitsgrad : sehr einfach
    Beitrag vom 06.03.2010 - 17:22  
39 GD
Dabei seit : 22.01.2009
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 5 Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 16
In Indonesien hatte ich das Glück, das direkt vor der Tauchbasis, bei entsprechendem Mondlicht, ein Mandarindive angeboten wurde. An diesem besonderen Spot, konnten wir ca. 20 Mandarinfische bei Ihrem Paarungstanz beobachten. Aus einer großen Acropora, ca. 5 auf 2 m, kam immer wieder ein anderes Pärchen zum Vorschein, wobei ich fast keine Streitereien zwischen den Männchen beobachten konnte. Ich führe dies, auf das unglaubliche Nahrungsangebot dieses, unter Makrofotografen, sehr bekannten Ortes zurück. Zudem wird dieser Tauchplatz von der Basis besonders geschützt und nur im Abstand von drei Tagen für eine kleine Gruppe in Begleitung frei gegeben. Nachdem ein derartiges Nahrungsangebot in einem Aquarium nicht nachgebildet werden kann, wird für uns immer die Regel gelten, ein Männchen pro Becken.

Schwierigkeitsgrad : kein Anfängertier
    Beitrag vom 07.01.2010 - 09:46  
36 raamacker
Dabei seit : 14.07.2009
Anmerkung:
Mein Pärchen schwimmt den lieben langen Tag einzeln durchs Becken, ca 750l, aber ca. 2 Stunden bevor das HQI ausgeht, fangen die beiden an Synchron zu schwimmen. Was Ihnen die Namen Romeo und Julia eingebracht hat. Also „ich“ empfehle die Pärchen-Haltung. Standzeit des Becken ca 4 Monate und sie sind wohl genährt. Wobei ich in keiner Form die Erfahrung andere absprechen will, was die Pflege angeht. Das ist nur meine Erfahrung. Salzige Grüße Raamacker
    Beitrag vom 07.12.2009 - 17:50  
33 Ingemar
Dabei seit : 12.12.2008
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 25
Klar einer der schönsten Fische im Aquarium.
WICHTIG!!! Sollte jemand eine größere Languste im Aquarium haben, keinen Mandarin einsetzen bitte. Ist ein Leibgericht von einer Languste. Mich hat es 4 Stk. Mandarin gekostet, bis ich draufgekommen bin, dass Langusten für das verschwinden verantwortlich sind.

Schwierigkeitsgrad : einfach
    Beitrag vom 19.01.2009 - 10:29  
23 Seppi
Dabei seit : 23.09.2005
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 9
Wie Allgemein bekannt sollen diese Tiere erst nach einem hlaben bis ganzenm Jahr ins Becken gesetzt werden da sich diese meist nur von lebenden Kleingetier im Aquarium ernähren, was sich erst entwickeln muss.
Ich halte ein Pärchen. Der Mann geht an Ersatz wie Artemias, Mysis und Granulatfutter. Die Frau ist his heute nicht an Ersatzfutter zu bekommen und ernährt sich ausschliesslich von lebenden Kleinlebewesen im Becken.
Ist einer der schönsten Fische für das Riffbecken und auch sehr interessant zu beobachten. Der Man von meinem Prächen ist sehr neugierig und beobachtet mich wenn ich im, oder vor dem Becken Handtiere.

Schwierigkeitsgrad : kein Anfängertier
    Beitrag vom 03.03.2008 - 00:32  
19 robertbaur
Dabei seit : 24.08.2004
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 106 Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 5812 Videos von diesem Benutzer im Lexikon hochgeladen 336
Zusammenfassend lässt sich sicherlich sagen das fast alle Leierfische auch im Aquarium Futter aufnehmen, man muss halt nur das richtige probieren. Nur mit den reinen Frostfuttersorten die sonst alle Fische bekommen, oder gar Flockenfutter, das klappt nicht. Da aber viele Aquarianer den Fisch nur der Form und Farbe wegen kaufen, bleiben wir nach wie vor dabei dass es ein stabiles und nicht zu junges Becken sein muss, um diese Tiere dauerhaft im Aquarium zu pflegen. Sie nehmen natürlich auch anderes Futter als im Becken verfübares Kleingetier, vor allem rote Mückenlarven, oder Mysis neben Artemianauplien. Man muss sich um die Tiere einfach kümmern was die Futterversorgung angeht und durchprobieren wonach Ihnen der Sinn steht. Wenn möglich immer in Paarhaltung das versteht sich von selbst.







Schwierigkeitsgrad : mittel
    Beitrag vom 03.06.2007 - 19:11  
10 12R-Chris

Dabei seit : 02.10.2006
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 9 Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 42 Videos von diesem Benutzer im Lexikon hochgeladen 2
Nun, mit etwas Mühe und Zeit bekommt man die Fische auch an Frostfutter. Das Weibchen hatte von Anfang an keine Angst und ging schon am dritten Tag an die Pinzette und pickte Artemia ab. Das Männchen brauchte fast 3 Wochen bis die Scheu überwunden war. Möglicherw. hat der Hunger auch die Angst besiegt. Mittlerweile kommen die beiden mit allen anderen Fischen zur Fütterung und schnappen sich das Futter wie alle anderen auch. Ich hatte sicher noch nicht genug Kleinstlebewesen im Becken als ich die beiden erhielt, aber es hat gereicht. Am besten beim Händler zeigen lassen dass die Fische FF annehmen, ansonsten braucht Ihr viel Geduld ! Eine Bereicherung für jedes AQ !

Schwierigkeitsgrad : mittel
    Beitrag vom 09.10.2006 - 13:22  
1 seegraswiese
Dabei seit : 29.10.2004
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 11
OHNE schnellfressende FutterKONKURRENZ sollen Leierfische EINFACHER zu halten sein (2 - normal) Sie werden vielfach für gut eingefahrene Seepferdchenbecken oder Artbecken empfohlen und sind unter diesen Umständen auch in mittel-grossen Behältern (250L) als Paar zu halten.
Diese schönen Fische sollen auch vergleichsweise einfach nachzuziehen sein, die Zucht ist aufgund des schwierigen Abfischens der schlecht sichtbaren Eier nicht sehr effizient, aber für den engagierten Hobbyaquarianer machbar. Eine detailierte Beschreibung findet sich unter anderm auch in "Nachzuchten für das Korallenriff-aquarium".

Schwierigkeitsgrad : kein Anfängertier
    Beitrag vom 22.11.2004 - 22:24  



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