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Alpheus bellulus - Hübscher Knallkrebs


6 Bilder:
2 Videos:
Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich:
Alpheus bellulus  

Deutsch:
Hübscher Knallkrebs  


Größe:
bis zu 4 cm  

Temperatur:
 

Futter:
Artemia, Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten)  

Aquarium:

Schwierigkeitsgrad
sehr einfach  




Haltung Symbiosekrebs für Grundeln. Hiervon gibt es mindestens drei Farbformen. Als A. bellulus zu identifizieren an den breiten dunkelvioletten Streifen auf beiden Scheren. Der wohl am häufigsten importierte Knallkrebs. Ist wenig empfindlich und buddelt den ganzen Tag im Bodengrund an seiner Höhle bzw. Höhlenstruktur. Wir halten den Knallkrebs A. randalli zusammen mit A. bellulus. Ob das immer gut geht ist aber fraglich, bei uns laufen sich beide auch mal über dem weg, sie beachten sich aber nicht.

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Handel
Züchter keine
Benutzer Kommentare (11)

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7 Benjamin
Dabei seit : 21.10.2006
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 262
Bei diesen Knall oder Pistolenkrebs handelt es sich um eine groß werdende Art die unbedingt , wie schon oben erwähnt mit Symbiosegrundeln zusammen gehalten werden sollte . Es ist aber darauf zu achten , daß bevorzugt größere Grundelarten ( Cryptocentrus sp. oder Amblyeleotris sp. usw. ) zur Vergesellschaftung kommen , da es für kleinere Arten sonst durchaus gefährlich werden könnte . Hat wie andere grabende Alpheusarten , zu beiden Seiten der Zwick , wie auch der Knallschere , borstenähnliche Auswüchse , die beim graben wie ein Rechen eingesetzt werden und zum besseren Transport des zu bewegenden Sandes benutzt werden .

Schwierigkeitsgrad : sehr einfach
    Beitrag vom 08.08.2007 - 20:18  
6 Tim B
Dabei seit : 12.04.2007
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 32
Um ihn zu halten brauch man eine Menge Bodengrund und vor allem eine große Grundfläche.
Bei kleinen Aquarien ist eine Pärchenhaltung nicht zu empfehlen, denn dann wird der Bodengrund täglich komplett verschoben. Ist bei mir nicht räuberisch, nur einige Korallen sind dem ständigen Umgraben zum Opfer gefallen.

Schwierigkeitsgrad : sehr einfach
    Beitrag vom 19.05.2007 - 18:36  
5 Benjamin
Dabei seit : 21.10.2006
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 262
Wer die Gelegenheit hat , ein Paar dieser friedfertigen Tiere zu erwerben , sollte sie unbedingt mit einem Paar Wächtergrundeln zusammen pflegen . Erst dann erschließt sich dem aufmerksamen Betrachter die volle Komplexität dieser echte Symbiose . Möchte jetzt nicht näher auf die Abhängigkeit beider Tiergruppen von einander eingehen , darüber wurde schon sehr viel geschrieben , nur soviel absolut interessant . Habe trotzdem vielleicht etwas neues beobachtet . Ist es bekannt , daß Kallkrebse die Schußkraft ihrer Knallschere offenbar regulieren können ? Hier nun meine Beobachtung : Ich halte zwei dieser Tiere zusammen mit einem Paar Cryptocentrus cinctus in meinen von verschiedenen Caulerpaarten bewachsenen Zweitaquarium . Eines Tages wurde ich am Abend auf merkwürdige Zirpgeräusche im Zimmer aufmerksam . Da es Winter war schloß ich eine Grille sofort aus . Als ich die Geräuschquelle lokalisiert hatte , konnte ich beobachten wie ein Kallkrebs mit seiner Zwickschere einen Sproß von Caulerpa taxifolia gepackt hatte und mit seiner Knallschere dabei war diesen regelrecht durchzuschweißen . War er damit fertig , wurde das abgetrennte Stück in die Höhle verbracht und ward nicht mehr gesehen . Nun ist es bekannt das Alpheus sich auch von Caulerpa ernähren , die Art und Weise wie sie es aber schaffen die zum Teil zähen Stengel zu durchtrennen finde ich genial . Ich möchte mit Nachdruck betonen das es sich bei dieser Beobachtung nicht um einen Einzelfall handelt sondern eher zu einer regelmäßigen Begebenheit . Man muß sich die gewaltige Schußkraft dieser Krebse vergegenwärtigen , würden sie die volle Kraft ihrer Knallschere zur Anwendung bringen würde das Caulerpastück in tausend Teile zerlegt .

Schwierigkeitsgrad : sehr einfach
    Beitrag vom 23.10.2006 - 12:21  
4 Jannes
Dabei seit : 27.10.2005
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 43
Geschlechtsunterschied: Die ersten Schwimmbeinpaare sind beim Männchen zu Gonopoden umgebildet; dieses Begattungsorgan ist sehr gut zu erkennen da es länger ist als die übrigen Schwimmbeine. Die Weibchen haben normale Schwimmbeine.

Es gibt keine Geschlechtsumwandlung.

Schwierigkeitsgrad : sehr einfach
    Beitrag vom 20.02.2006 - 17:32  



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