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Benjamin
Dabei seit : 21.10.2006
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Wer die Gelegenheit hat , ein Paar dieser friedfertigen Tiere zu erwerben , sollte sie unbedingt mit einem Paar Wächtergrundeln zusammen pflegen . Erst dann erschließt sich dem aufmerksamen Betrachter die volle Komplexität dieser echte Symbiose . Möchte jetzt nicht näher auf die Abhängigkeit beider Tiergruppen von einander eingehen , darüber wurde schon sehr viel geschrieben , nur soviel absolut interessant . Habe trotzdem vielleicht etwas neues beobachtet . Ist es bekannt , daß Kallkrebse die Schußkraft ihrer Knallschere offenbar regulieren können ? Hier nun meine Beobachtung : Ich halte zwei dieser Tiere zusammen mit einem Paar Cryptocentrus cinctus in meinen von verschiedenen Caulerpaarten bewachsenen Zweitaquarium . Eines Tages wurde ich am Abend auf merkwürdige Zirpgeräusche im Zimmer aufmerksam . Da es Winter war schloß ich eine Grille sofort aus . Als ich die Geräuschquelle lokalisiert hatte , konnte ich beobachten wie ein Kallkrebs mit seiner Zwickschere einen Sproß von Caulerpa taxifolia gepackt hatte und mit seiner Knallschere dabei war diesen regelrecht durchzuschweißen . War er damit fertig , wurde das abgetrennte Stück in die Höhle verbracht und ward nicht mehr gesehen . Nun ist es bekannt das Alpheus sich auch von Caulerpa ernähren , die Art und Weise wie sie es aber schaffen die zum Teil zähen Stengel zu durchtrennen finde ich genial . Ich möchte mit Nachdruck betonen das es sich bei dieser Beobachtung nicht um einen Einzelfall handelt sondern eher zu einer regelmäßigen Begebenheit . Man muß sich die gewaltige Schußkraft dieser Krebse vergegenwärtigen , würden sie die volle Kraft ihrer Knallschere zur Anwendung bringen würde das Caulerpastück in tausend Teile zerlegt .
Schwierigkeitsgrad : sehr einfach |