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Seriatopora guttatus - Dornenkoralle
1 Bilder:
Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich:
Seriatopora guttatus
Deutsch:
Dornenkoralle
Vorkommen:
Bali, Indonesien, Salomon Inseln
Größe:
bis zu 20 cm
Temperatur:
24°C - 27°C
Futter:
Plankton, Zooxanthellen / Licht
Aquarium:
~ 150 Liter
Schwierigkeitsgrad
mittel
Haltung
Seriatopora guttatus
Veron, 2000
Korallen der Gattung Seriatopora:
Allgemeines:
Taxonomen gehen heute von 18 Steinkorallenfamilien mit insgesamt über 100 Gattungen aus. Die beiden Gattungen Montipora (über 70 Arten - Veron 2000) und Acropora (über 180 Arten - Veron 2000 ) gehören dabei zu den arten- und zahlreichsten.
Aber neben Montipora und Acropora ist natürlich auch Pocillopora, Stylophora und Seriatopora für die Aquaristik interessant. Sie ähneln sich in der Haltung doch sehr.
Die Gattung Seriatopora umfasst folgende Arten.
Seriatopora aculeata
Seriatopora caliendrum
Seriatopora dendritica
Seriatopora guttatus
Seriatopora hystrix
Seriatopora stellata
Eine Identifizierung der unterschiedlichen Seriatopora ist nicht in jedem Fall leicht, wenn man sich mal die Bilder auf AIMS anschaut (Links zur SDMAS) Seriatopora Korallen erkennt man in der Regel gut am Gewebe bzw. an ihren angeordneten Polypen. Diese sind immer in Serie (daher auch der Name "Seria") angeordnet, von unten bis oben zur Spitze der Koralle.
Die Pflege von kleinpolypigen Steinkorallen war und ist aufgrund der Anforderungen der Korallen an Wasserqualität und Beleuchtung in der Regel weit aufwendiger als die der meisten LPS-Korallen und der zooxanthellaten Weichkorallen. Daher kam auch erst mit den Möglichkeiten über Abschäumung und Lebendgestein eine bessere Wasserqualität zu erzeugen, sowie mit besserer Beleuchtung und besserer Calziumversorgung die dauerhafte Haltung und Vermehrung auf. Seit die Haltung von SPS Korallen für viele zum erreichbaren Ziel wurde, stehen zooxanthellate Weichkorallen kaum mehr im Hauptfokus der meisten Aquarianer.
Die Identifizierung von kleinpolypigen und großpolypigen Steinkorallen ist nicht immer einfach, trotz wirklich guter Werke wie den Buch von Veron, Corals of the World, oder der AIMS Seiten – vor allem da eine eindeutige Identifikation eigentlich anhand des Kalkskelettes vorzunehmen wäre. Man darf auch nicht vergessen, dass viele Tiere im Aquarium nicht mehr so aussehen wie in der Natur und durch Strömung, Licht, sowie andere Einflüsse ihr Erscheinungsbild ändern.
Man muss allerdings festhalten dass die Korallen der Gattung Seriatopora so ein wenig in der Mitte liegen. Sie sind zum Teil einfacher als viele Montipora und Acropora Arten, wobei man ihnen allerdings die gleichen Bedingungen geben sollte.
Zu den wichtigen Parametern gehören:
Licht:
Alle kleinpolypigen Steinkorallen benötigen eine sehr hohe Lichtstärke. Sie sollten daher bei durchschnittlicher Beleuchtung eher oben im Becken angesiedelt werden.
Wärme/Kälte:
Korallen der Gattung vertragen längerfristig weder Wassertemperaturen unter 20 noch über 30 Grad. Beide Fälle werden sie mit Ausbleichen quittieren.
Strömung:
Sie vertragen eine durchaus gute Strömung, wobei niemals der Pumpenauslass direkt auf eine Koralle gerichtet sein sollte. Am besten sind wechselnde, eher turbulente Strömungsverhältnisse geeeignet.
Wasserparameter:
Spurenelemente, (Calzium 420-440 mg/L, Magnesium 1100-1300 mg/L, KH unter 8, Strontium 8 mg/L). Wasserwechsel: mind. 5% die Woche oder 10% im Monat.
Wasserqualität:
Möglichst dauerhaft stabiles und klares Wasser, gegebenenfalls rät sich eine Kohlefilterung oder Ozonisierung zur Beseitigung von Gelbstoffen an. Der Eimervergleich (weiße, gleich große Behältnisse, in einem frisch angesetztes Wasser, im anderen Aquarienwasser) zeigt Ihnen schnell ob Ihr Wasser im Aquarium so klar ist wie frisches Wasser. Acroporas mögen es nicht in einer gelben Brühe zu stehen.
Nitrat NO3:
weniger als 5 mg/L.
Phosphat PO4:
weniger als 0,1 mg/L besser sogar im Bereich von 0,01 mg/L.
Alle genannten STeinkorallen lassen sich durch Fragmentation vermehren. Vergessen wir nicht den Aspekt des Tier – und Umweltschutzes den alle Korallenzüchter mittlerweile leisten. Je mehr Ableger, desto weniger Entnahmen in der Natur. Wobei sich ja auch da in den Jahren viel getan hat. So werden heute bevorzugt Korallen aus Aquakultur angeboten und als Nachzuchttiere verkauft.
Systematik
Abteilung: Gewebetiere (Eumetazoa)
Unterabteilung: Hohltiere (Coelenterata)
Stamm: Nesseltiere (Cnidaria)
Klasse: Blumentiere (Anthozoa)
Unterklasse: Zoantharia
Ordnung: Steinkorallen
Wissenschaftlicher Name: Scleractinia
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Links
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Züchter
AIMS
keine
Aquaforest
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