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Seriatopora hystrix - Christusdorn-Koralle


Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich: Seriatopora hystrix
Deutsch: Christusdorn-Koralle
Vorkommen: Australien , Great Barrier Riff, Indonesien, Ost-Afrika, Papua Neu Guinea, Rotes Meer, Tonga
Größe: bis zu 15 cm
Temperatur: 24°C - 27°C
Futter: Plankton, Zooxanthellen / Licht
Aquarium: ~ 150 Liter
Schwierigkeitsgrad mittel

Haltung Seriatopora hystrix
Dana, 1846

Korallen der Gattung Seriatopora:

Allgemeines:
Taxonomen gehen heute von 18 Steinkorallenfamilien mit insgesamt über 100 Gattungen aus. Die beiden Gattungen Montipora (über 70 Arten - Veron 2000) und Acropora (über 180 Arten - Veron 2000 ) gehören dabei zu den arten- und zahlreichsten.
Aber neben Montipora und Acropora sind natürlich auch Pocillopora, Stylophora und Seriatopora für die Aquaristik interessant.
Sie ähneln sich in der Haltung doch sehr.

Die Gattung Seriatopora umfasst folgende Arten.

Seriatopora aculeata
Seriatopora caliendrum
Seriatopora dendritica
Seriatopora guttatus
Seriatopora hystrix
Seriatopora stellata



Eine Identifizierung der unterschiedlichen Seriatopora ist nicht in jedem Fall leicht, wenn man sich mal die Bilder auf AIMS anschaut (Links zur SDMAS). Seriatopora Korallen erkennt man in der Regel gut am Gewebe bzw. an ihren angeordneten Polypen. Diese sind immer in Serie (daher auch der Name "Seria") angeordnet, von unten bis oben zur Spitze der Koralle.


Die Pflege von kleinpolypigen Steinkorallen war und ist aufgrund der Anforderungen der Korallen an Wasserqualität und Beleuchtung in der Regel weit aufwendiger als die der meisten LPS-Korallen und der zooxanthellaten Weichkorallen. Daher kam auch erst mit den Möglichkeiten über Abschäumung und Lebendgestein eine bessere Wasserqualität zu erzeugen, sowie mit besserer Beleuchtung und besserer Calziumversorgung die dauerhafte Haltung und Vermehrung auf. Seit die Haltung von SPS Korallen für viele zum erreichbaren Ziel wurde, stehen zooxanthellate Weichkorallen kaum mehr im Hauptfokus der meisten Aquarianer.
Die Identifizierung von kleinpolypigen und großpolypigen Steinkorallen ist nicht immer einfach, trotz wirklich guter Werke, wie den Buch von Veron, Corals of the World, oder der AIMS Seiten – vor allem da eine eindeutige Identifikation eigentlich anhand des Kalkskelettes vorzunehmen wäre. Man darf auch nicht vergessen, dass viele Tiere im Aquarium nicht mehr so aussehen, wie in der Natur und durch Strömung, Licht, sowie andere Einflüsse ihr Erscheinungsbild ändern.

Man muss allerdings festhalten dass die Korallen der Gattung Seriatopora so ein wenig in der Mitte liegen. Sie sind zum Teil einfacher als viele Montipora und Acropora Arten, wobei man ihnen allerdings die gleichen Bedingungen geben sollte.


Zu den wichtigen Parametern gehören:

Licht:
Alle kleinpolypigen Steinkorallen benötigen eine sehr hohe Lichtstärke. Sie sollten daher bei durchschnittlicher Beleuchtung eher oben im Becken angesiedelt werden.

Wärme/Kälte:
Korallen der Gattung vertragen längerfristig weder Wassertemperaturen unter 20 noch über 30 Grad. Beide Fälle werden sie mit Ausbleichen quittieren.

Strömung:
Sie vertragen eine durchaus gute Strömung, wobei niemals der Pumpenauslass direkt auf eine Koralle gerichtet sein sollte. Am besten sind wechselnde, eher turbulente Strömungsverhältnisse geeeignet.

Wasserparameter:
Spurenelemente, (Calzium 420-440 mg/L, Magnesium 1100-1300 mg/L, KH unter 8, Strontium 8 mg/L). Wasserwechsel: mind. 5% die Woche oder 10% im Monat.

Wasserqualität:
Möglichst dauerhaft stabiles und klares Wasser, gegebenenfalls rät sich eine Kohlefilterung oder Ozonisierung zur Beseitigung von Gelbstoffen an. Der Eimervergleich (weiße, gleich große Behältnisse, in einem frisch angesetztes Wasser, im anderen Aquarienwasser) zeigt Ihnen schnell ob Ihr Wasser im Aquarium so klar ist wie frisches Wasser. Acroporas mögen es nicht in einer gelben Brühe zu stehen.

Nitrat NO3:
weniger als 5 mg/L.

Phosphat PO4:
weniger als 0,1 mg/L besser sogar im Bereich von 0,01 mg/L.

Alle genannten STeinkorallen lassen sich durch Fragmentation vermehren. Vergessen wir nicht den Aspekt des Tier – und Umweltschutzes den alle Korallenzüchter mittlerweile leisten. Je mehr Ableger, desto weniger Entnahmen in der Natur. Wobei sich ja auch da in den Jahren viel getan hat. So werden heute bevorzugt Korallen aus Aquakultur angeboten und als Nachzuchttiere verkauft.


Systematik
Abteilung: Gewebetiere (Eumetazoa)
Unterabteilung: Hohltiere (Coelenterata)
Stamm: Nesseltiere (Cnidaria)
Klasse: Blumentiere (Anthozoa)
Unterklasse: Zoantharia
Ordnung: Steinkorallen
Wissenschaftlicher Name: Scleractinia

Hinweis: Wohl einer der am häufigsten nachgezogenen Korallen in der Aquaristik

Weiterführende Links
LinksHandel Züchter
AIMS
keine12R-Chris
A.Kaiser
alge07
Aquaforest
Aquarienverein-Freiburg
A_K
Carsten Roth
chrisko
ChristophKlose
Cypex
Daniel B.
DaS_ScHaF
emig2000
falkner71
Feinkoster
Gabberbene
highlight
ich_bins
ilschi
Jochen
Keeper
Korallenladen
Kristine Friesen
Kuppler
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M.Doerk
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Nadine77
Olaf1966
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Roberto Rödel
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Seppi
SvenSchneider
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Tobbe
Tommy
XynX
Benutzer Kommentare (3)

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3 hjp14
Dabei seit : 04.01.2006
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 8
Habe die Hystrix schon nach 4 Monaten eingesetzt.
NO3 = 1mg/l, PO4 = 0,08 mg/l, Ca 420, Mg 1290, Wavebox, 12.000l/h Strömung. Nur Abschäumer + 40kg Lebendgestein + 27 kg lebender Sand, keine mechanische Filterung, kein Ozon, kein UV. Steht ca. 30 cm unter der Wasseroberfläche und direkt unter dem 250W HQI. Hat inzwischen eine sehr schöne Pink-Färbung angenommen und wächst sehr zügig. Inzwischen habe ich bereits mehrere Ableger. Sehr empfehlenswert.

Schwierigkeitsgrad : sehr einfach
    Beitrag vom 29.05.2007 - 17:31  
1 Benjamin
Dabei seit : 21.10.2006
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 262
Man könnte diese Koralle durch aus als Indikator für zu hohe Phosphatwerte bezeichnen . Sind die Werte niedrig , zeigt sie ein leuchtendes Pink , steigen die Werte geht ihre Farbe mehr in ein Orangebraun zurück .

Schwierigkeitsgrad : sehr einfach
    Beitrag vom 09.11.2006 - 21:25  



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