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Halichoeres chrysus - Kanarien-Lippfisch


Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich: Halichoeres chrysus
Deutsch: Kanarien-Lippfisch
Vorkommen: Indischer Ozean, Mikronesien, Palau, Salomon Inseln, Weihnachtsinseln, West-Pazifik
Größe: 12 cm - 14 cm
Temperatur: 23°C - 26°C
Futter: Artemia, Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Futtergarnelen, Krill, Mysis
Aquarium: ~ 800 Liter
Schwierigkeitsgrad mittel

Haltung Halichoeres chrysus

Ein an sich leicht zu haltender Fisch, der aber auch wirklich viel im Becken unterwegs ist und entsprechend Schwimmraum braucht.

Mit zunehmender Grösse haben manche Halichoeres- Arten oft auch Blödsinn im Kopf, was wir bei diesem Tier so aber auch nicht immer bestätigen können.
Vermutlich ist es eine Sache der Beschäftigung. Es sollte daher den Lippfischen nie wirklich langweilig werden. Und das geschieht natürlich bei einem beengtem Schwimmraum eher, als in großzügigen Aquarien.

Braucht unbedingt einen Sandboden, um sich abends darin einzugraben und dort zu schlafen. Ist die ersten Tage nach dem Import so drauf, dass er wie gewohnt schlafen geht, egal wie spät es ist, und ob das Licht noch an ist.
Das gibt sich dann mit zunehmender Anpassung an den Aquarienalltag.

Unterscheidungsmerkmale:
Halichoeres leucoxanthus unterscheidet sich vom Halichoeres chrysus dadurch, dass er einen weißen Unterbauch hat. Ausserdem hat der Halichoeres leucoxanthus in seiner Jugend zwei schwarze Punkte, die jeweils weiß eingerahmt sind, in der oberen Flosse und einen schwarzen Punkt, der weiß eingerahmt ist, in der Schwanzflosse.
Weiterführende Links
LinksHandel Züchter
Fishbase
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Nautilus Aquaristik
Aquaristik & Zoo Singer
falkner71
Benutzer Kommentare (18)

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14 Chrysokoll
Dabei seit : 10.08.2005
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 206 Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 34
Meine Lippfische (1 m. und 2 w.) haben bei mir Venusmuscheln angegriffen indem sie in die Atmungsorgane (Siphone) gebissen (abgebissen?) haben. Die Muscheln haben darauf hin ihre Siphone nicht mehr ausgestreckt. Doch auch dies hat den Muscheln nicht geholfen. Sie wurden immer wieder in die Weichteile gebissen, sobald sie von den Lippfische erreicht wurden. Teilweise haben sie die Muscheln derartig herumgeworfen (an Aufbauten), dass die Schale einer Muschel zerbrach und die Fische das Fleisch fressen konnten. Derartiges habe ich an den Tridacnas nicht feststellen können. Lippfische wissen scheinbar ganz genau wie sie an etwas leckeres kommen können. Die Lippfische waren nicht am verhungern, sondern waren und sind gut genährt.
    Beitrag vom 17.10.2008 - 07:32  
12 Chrysokoll
Dabei seit : 10.08.2005
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 206 Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 34
Da das System meine geschreibsel abgespeichert hat bevor ich fertig war hier nur der vollständige Test:
Ich halte 1 Männchen und 2 Weibchen. Wobei das Männchen eine deutliche orange Zeichnung auf der Stirn und an den Kopfseiten hat und größer (12 cm) als die Weibchen (max. 10 cm) ist . Zudem erscheint mir, dass der vordere schwarze Fleck beim Männchen auf der Rückenflosse zeitweilig größer ist als sonst (Leichstimmung / Verärgerung?). Juvenile Tiere wie auch kleine Weibchen haben 3 Flecke, größere Weibchen wie auch kleine Männchen 2 Flecke und nur große ausgewachsene Männchen haben 1 Fleck. Vergleich hierzu die Seite Link . Die/Meine Weibchen haben an der "Nasenspitze" beidseitig je einen kleinen schwarzen Strich. Sieht aus wie eine kleiner Schnurrbart (Ähnlich Hitler).
Die Fische vertragen sich (bei mir) sehr gut gemeinsam, schwimmen aber nicht ständig zusammen umher. Jagen sich aber auch mal ab und zu gegenseitig (meist das größere Männchen die Weibchen). Auch von den nachgesetzten Acanthurus coeruleus (Spätblauer Doktorfisch / Bluetang) werden sie ab und zu ein Stück gejagt. Da mein Becken etwa 65 cm hoch ist und abzüglich Sand etwa 55 cm Höhe als Schwimmraum dienen kann (und zwar bei fast etwa 66% der Grundfläche), habe ich noch nie erlebt das einer von ihnen auch nur versucht hat raus zu springen. Aber wenn sie einen der A. coeruleus ausweichen, dann weichen sie oft auch nach oben aus. Ich könnte mir denken, dass die Tiere die rausspringen an einem Ort mit niedriger Wasserhöhe nach oben raus gesprungen sind (so über den Korallen bei einer Wasserhöhe von maxi 20 cm) um einen anderen Fisch auszuweichen. Meine weichen etwa stets etwa 20 cm zur Seite oder nach oben hin aus.

Gefressen wird alles (inkl. gereichte Algen) und sei es aus dem Mund einer Koralle (Duncanopsammia axifuga - Bartkoralle). Am Liebsten jedoch fleischliches wie Krebschen (z.B Artemia), Garnelen (z.B. Futtergarnellen) und Würmer (z.B. kleine Borstenwürmer) sowie kleine Nacktschnecken und Plattwürmer.

In der Natur leben sie am Riff mit Sandflächen in denen sie sich zurückziehen oder Futter finden können. Man kann sie im Meer (z.B. Palau) etwa zwischen 2 und 50 Meter finden.

Paarungsverhalten habe ich noch nicht bemerkt. Da ich noch nicht gelesen habe, dass jemand diese Fische vermehrt hat ist bei mir der Schwierigkeitsgrad nur "einfach" und nicht "sehr einfach". Bitte keine Einzelhaft.
Mind. 150 Liter pro Tier.


Schwierigkeitsgrad : einfach
    Beitrag vom 27.08.2008 - 09:07  



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