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Dynastes
Dabei seit : 24.11.2005
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Ohne Zweifel kein Tier für ein normales Riffbecken.
-Nur für Spezialisten-
Bei einem speziellen Becken aber ein gut zu haltender Hai, der Tag wie Nacht aktiv ist. Kommt zum Füttern jederzeit zum Pfleger geschwommen. Frisst nur rohe Kost - Frischfutter (Fischfilet,Tintenfisch,rohe Garnelen) sind also Voraussetzung.
Zudem sollte das Wasser reichlich mit Jod versorgt werden, da es ansonsten zur Kropfbildung der Haie kommen kann!
Wittert das Futter sehr schnell, wenn man es nur in den Pumpelstrahl hält, dauert es nur Sekunden, bis die Tiere aus Ihren Verstecken kommen!
Das Becken kann ruhig Korallen und Felsaufbauten enthalten. Erstens dienen diese dem Hai als Schlaf- und Ruheplätze - in leeren,steril eingerichteten Aquarien fühlen sich die Tiere nicht wohl und werden sehr schreckhaft.
Die Tiere schwimmen nach der Eingewöhnung an das neue Becken sehr wendig und geschickt zwischen den Aufbauten umher!
Trotzdem sollten keine spitzen Korallen wie Acroporas oder Seratiporas im Becken sein, denn der Hai könnte sich verletzen! Besser eignen sich Weich- und Lederkorallen, Gorgonien oder Großpolypige wie Hirnkorallen!
Frisst keine im Becken lebenden Fische, -auch wenn er bei der Fütterung schonmal nach dem Bewegungsreflex schnappt- doch werden im Sand schlafende Lippfische ausgegraben, einfach aus Neugier, weil sich der Sand an dieser Stelle leicht bewegt und dies über die elektrischen Impulse den Hai reizt! Sinnvoll also keine Sandschläfer im Becken zu halten, da diese füher oder später vor Schreck sterben oder rausspringen.
Auch sollte das Becken eine mindestens 40-50 cm hohe Umrandung haben, denn die Haie sind sehr neugierig und strecken schonmal den Kopf aus dem Wasser (in der Natur gleiten sie so auch in Gezeitentümpel um Futter zu suchen) und landen dadurch eventuell außerhalb des Beckens!!!
Mein Männchen saß schonmal doof guckend im Filter!
Man kann bei Haien die Geschlechter gut unterscheiden. Die Männchen beitzen an den beiden Bauchflossen umgebildete Fortsätze, die sogenannten Klasper. Bei jungen Männchen sind dies nur als kleine Knubbel zu erkennen und beginnen erst mit erreichen der Geschlechtsreife zu wachsen. Bei Weibchen sind diese Klasper nicht vorhanden!
Wichtig ist wie bei allen Haien, das die Tiere schön langsam (bis zu 10 Std) aklimatisiert werden, da sonst ein Schock auftreten kann, und das Tier innerhalb von 5 Minuten versterben kann.
!!!Bitte!!!!
Katzenhaie niemals mit Drückern oder Kugelfischen vergesellschaften. Dies beißen nämlich dem Hai aus Langeweile oder welchen Gründen auch immer in die Flossen (was nicht sooo schlimm ist) und die Kiemen, was aber zum Tode der Haie führt!
Schwierigkeitsgrad : Expertentier !! Kaum gut Haltbar |