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Dardanus megistos - Weisspunkt-Einsiedler


Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich: Dardanus megistos
Deutsch: Weisspunkt-Einsiedler
Vorkommen: Indonesien
Größe: bis zu 15 cm
Temperatur:
Futter: Algen, Fische (kleine Fische), Frostfutter (große Sorten), Muschelfleisch, Salat
Aquarium: ~ 100 Liter
Schwierigkeitsgrad sehr einfach

Haltung Über die Haltung des Einsiedlers von Silvio Heidler:
Diese Art ist ungeeignet für das reines Wirbellosenbecken.
Einsiedler ist sehr stark und reißt viele Korallen und Algen von ihren Stammplätzen.
Gut in Fischbecken zu halten, in diesen werden alle tierischen Abfälle als Nahrung aufgenommen.

Schnecken und Einsiedler sind Todfeinde, da die Einsiedler ständig wachsen, sind sie immer auf der Suche nach neuen Behausungen, dabei werden die Mollusken gefressen und das Gehäuse besetzt; Es ist wichtig, in regelmäßigen Abständen etwa vierteljährlich leere, größere Schneckengehäuse in das Becken zu legen.
Hat sich der Einsiedler ein neues Haus gesucht, können die anderen entfernt werden;
Filterung über Eiweißabschäumer und Rieselfilter, wenn möglich auch Aktivkohlefilter, Strömung und Licht eher unbedeutend
Haltung von Peter Pigl:
"Gut in Fischbecken zu halten"
Davor muss ich aufgrund meiner Erfahrung mit einem dieser Tiere dringend abraten.
Ich habe mal einen von den Malediven (1998) mitgenommen und der ist so ziemlich das aggressivste Lebewesen, das ich jemals im Aquarium hatte und erwischt irgendwann auch unverhältnissmässig große Fische.
Meiner hatte einen ca. 25cm langen Igelfisch bei der Schwanzflosse.
Der Fisch hat keine Chance den Krebs wieder los zu werden (der ist mit seinem Anhängsel natürlich quer durchs Becken gefahren) und wird sofort angefressen.
Nach erfolgter Rettungsaktion hat dem Igel schon die halbe Schwanzflosse gefehlt.
Es sind auch ein Mirakelbarsch und ein Doktor - beide auch nicht gerade klein - spurlos und bis zu diesem Zeitpunkt eher rätselhaft verschwunden.
Das Haus von dem Krebs war gerade mal 6/7cm.
Besonderheiten: Diese Einsiedlerkrebse sind sehr räuberisch.
Sie suchen ständig im Becken nach Nahrung und vertilgen dabei viel organischen Unrat, gelegentlich sollte aber auch frisches Futter in Form von Fischfiletfetzen oder Tintenfischstückchen gereicht werden;
Ein Wachstum der Krebse ist nur möglich, wenn regelmäßig größere Gehäuse angeboten werden .
Weiterführende Links
LinksHandel Züchter
reefvid
keinekeine
Benutzer Kommentare (7)

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3 Martin Sebald
Dabei seit : 09.05.2006
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 8 Videos von diesem Benutzer im Lexikon hochgeladen 4
Das erste Bild von mir zeigt eine alte Haut, frisch nach der Häutung. Das zweite Bild zeigt den betreffenden Einsiedler ungefähr einen Tag nach der Häutung. Wie man bei der alten Haut sieht, fehlt die komplette linke Schere. Diese ist vor der Häutung leicht nachgewachsen und war nach der Häutung vollständig ausgebildet. Hierbei handelt es sich auch um die größere der beiden Scheren.
Da ich den Einsiedler "in Einzelhaft" in einem 54l Becken halte, kann ich über Übergriffe und Aggresivität sehr wenig sagen. Der Einsiedler hat aber schon so langsam die Größe erreicht, wo die Finger des Pflegers gefährdet sein könnten.
Gefüttert wird er bei mir grösstenteils mit Muschelfleisch, allerdings gab es auch schon Borstenwürmer und halbtote Süßwasserfische (~4cm lang). Caulerpas und Drahtalgen hat er ebenfalls genüsslich verspeist. Gerüchtehalber kann man diesen Tieren auch Hundefutter und Karotten füttern. Karotten funktionierte (da muss das Tier aber schon arg ausgehungert sein), Hundefutter habe ich (noch) nicht probiert. ;-)
Diese Tiere neigen extrem zu Dekorationsmaßnahmen im Becken, es empfiehlt sich, große Steine zu verwenden. Steine, die so groß wie der Einsiedler inklusive Haus sind, werden problemlos und mit großer Freude umgeräumt. Ebenfalls empfiehlt es sich, dem Einsiedler eine Höhle, in meinem Fall ist das momentan ein alter Tonblumentopf, anzubieten. Mein Pflegling nutzt diesen Unterschlupf sehr gerne.

Schwierigkeitsgrad : sehr einfach
    Beitrag vom 16.03.2007 - 15:30  



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