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Martin Sebald 
Dabei seit : 09.05.2006
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Das erste Bild von mir zeigt eine alte Haut, frisch nach der Häutung. Das zweite Bild zeigt den betreffenden Einsiedler ungefähr einen Tag nach der Häutung. Wie man bei der alten Haut sieht, fehlt die komplette linke Schere. Diese ist vor der Häutung leicht nachgewachsen und war nach der Häutung vollständig ausgebildet. Hierbei handelt es sich auch um die größere der beiden Scheren.
Da ich den Einsiedler "in Einzelhaft" in einem 54l Becken halte, kann ich über Übergriffe und Aggresivität sehr wenig sagen. Der Einsiedler hat aber schon so langsam die Größe erreicht, wo die Finger des Pflegers gefährdet sein könnten.
Gefüttert wird er bei mir grösstenteils mit Muschelfleisch, allerdings gab es auch schon Borstenwürmer und halbtote Süßwasserfische (~4cm lang). Caulerpas und Drahtalgen hat er ebenfalls genüsslich verspeist. Gerüchtehalber kann man diesen Tieren auch Hundefutter und Karotten füttern. Karotten funktionierte (da muss das Tier aber schon arg ausgehungert sein), Hundefutter habe ich (noch) nicht probiert. ;-)
Diese Tiere neigen extrem zu Dekorationsmaßnahmen im Becken, es empfiehlt sich, große Steine zu verwenden. Steine, die so groß wie der Einsiedler inklusive Haus sind, werden problemlos und mit großer Freude umgeräumt. Ebenfalls empfiehlt es sich, dem Einsiedler eine Höhle, in meinem Fall ist das momentan ein alter Tonblumentopf, anzubieten. Mein Pflegling nutzt diesen Unterschlupf sehr gerne.
Schwierigkeitsgrad : sehr einfach |