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Dardanus megistos - Weisspunkt-Einsiedler


4 Bilder:
4 Videos:
Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich:
Dardanus megistos  

Deutsch:
Weisspunkt-Einsiedler  

Vorkommen:

Größe:
bis zu 15 cm  

Temperatur:
24°C - 28°C  

Futter:
Algen, Fische (kleine Fische), Frostfutter (große Sorten), Muschelfleisch, Salat  

Aquarium:
~ 100 Liter

Schwierigkeitsgrad
sehr einfach  




Haltung Über die Haltung des Einsiedlers von Silvio Heidler: Diese Art ist ungeeignet für das reines Wirbellosenbecken. Einsiedler ist sehr stark und reißt viele Korallen und Algen von ihren Stammplätzen. Gut in Fischbecken zu halten, in diesen werden alle tierischen Abfälle als Nahrung aufgenommen. Schnecken und Einsiedler sind Todfeinde, da die Einsiedler ständig wachsen, sind sie immer auf der Suche nach neuen Behausungen, dabei werden die Mollusken gefressen und das Gehäuse besetzt; es ist wichtig, in regelmäßigen Abständen etwa vierteljährlich leere größere Schneckengehäuse in das Becken zu legen. Hat sich der Einsiedler ein neues Haus gesucht, können die anderen entfernt werden; Filterung über Eiweißabschäumer und Rieselfilter, wenn möglich auch Aktivkohlefilter, Strömung und Licht eher unbedeutend Haltung von Peter Pigl: "Gut in Fischbecken zu halten" Davor muss ich aufgrund meiner Erfahrung mit einem dieser Tiere dringend abraten. Ich habe mal einen von den Malediven (1998) mitgenommen und der ist so ziemlich das aggressivste Lebewesen, das ich jemals im Aquarium hatte und erwischt irgendwann auch unverhältnissmässig große Fische. Meiner hatte einen ca. 25cm langen Igelfisch bei der Schwanzflosse. Der Fisch hat keine Chance den Krebs wieder los zu werden (der ist mit seinem Anhängsel natürlich quer durchs Becken gefahren) und wird sofort angefressen. Nach erfolgter Rettungsaktion hat dem Igel schon die halbe Schwanzflosse gefehlt. Es sind auch ein Mirakelbarsch und ein Doktor - beide auch nicht gerade klein - spurlos und bis zu diesem Zeitpunkt eher rätselhaft verschwunden.
Das Haus von dem Krebs war gerade mal 6/7cm. Besonderheiten: Diese Einsiedlerkrebse sind sehr räuberisch. Sie suchen ständig im Becken nach Nahrung und vertilgen dabei viel organischen Unrat, gelegentlich sollte aber auch frisches Futter in Form von Fischfiletfetzen oder Tintenfischstückchen gereicht werden; ein Wachstum der Krebse ist nur möglich, wenn regelmäßig größere Gehäuse angeboten werden .
Links
Handel keine
Züchter keine
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