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Antennarius pictus - Rundflecken-Anglerfisch


Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich: Antennarius pictus
Deutsch: Rundflecken-Anglerfisch
Vorkommen: Indo Pazifik, Sri Lanka
Größe: bis zu 25 cm
Temperatur:
Futter: Fische (kleine Fische)
Aquarium: ~ 500 Liter
Schwierigkeitsgrad mittel

Haltung Merkmale: Angelrute doppelt so lang wie der 2. Stachelstrahl.
Meist sind viele dunkle Punkte auf dem Körper, die einen hellen Rand am Körper haben.
A, maculatus besitzt allerdings viel mehr Punkte und ahmt Schwämme nach.

Der Anglerfisch hat viele Namen (Armflosser, Krötenfisch), wobei sich der Name Anglerfisch letztlich durchgesetzt hat.
Anglerfische haben eine erstaunliche Anpassungsfähigkeit an ihre Umgebung.
Dies dient natürlich der Tarnung.
Der Anglerfisch ist eine Lauerjäger, das heisst, er ist in der Lage, stundenlang regungslos zu verharren und auf Beute zu warten.
Anglerfisch benutzen zum Fangen anderer Beutetiere ihren ersten Rückenflossenstachel, der zu einer Angel umgebildet ist (siehe auch Grafik in der Hauptrubrik).
Schnappt ein Beutetier nach der simulierten Angel des Anglerfisches, so saugt dieser die Beute so stark an mit seinem Maul an, dass die
Beute blitzschnell ins Maul gesogen wird.

Ein Entkommen ist so gut wie zwecklos, da der Sog viel zu stark ist.
Leider sind Anglerfische alles andere als einfach zu identifizieren.
Buchtip: Frogfishes of the World, von Theodore W. PIETSCH und David B. GROBECKER.
Weiterführende Links
LinksHandel Züchter
Fishbase
Hippocampus Bildarchiv
keinekeine
Benutzer Kommentare (3)

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2 Stefan1978
Dabei seit : 31.03.2010
Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 4
Ich halte den Antennarius pictus in einem 50x50x50 cm Artbecken, welches dicht mit verschiedenen SPS und LPS Korallen und diversen Krustenanemonen bewachsen ist.
Hier verbringt er die meiste Zeit in einer Kolonie Zoanthus. Lediglich der Kopf wird herausgestreckt, um nach Nahrung ausschau zu halten. Meiner Meinung nach ist die
Grundlage für ein erfolgreiche Haltung eine ausgewogenen Ernährung. Diese sollte sowohl
lebendes, wie auch gefrorenes Futter beinhalten. Gerne angenommen werden z.B. Stint
(gefrostet/ angereichert) und diverse Süßwasserfische ( Rotfedern, Rotaugen) und ab und an lebende Garnelen bzw Salzwasserfische. Aufgrund des hohen Fettgehaltes füttere ich meinen Antennarius nur unregelmäßig mit Stint. Der Fütterungsintervall sollte bei ein bis zwei Fütterungen in der Woche liegen. Durch den niedrigen Energieverbrauch bzw. Stoffwechsel ist meiner Beobachtung nach ein kürzerer Intervall nicht notwendig und würde nur zu einer Verfettung und damit zum Tot des Tieres führen. Fühlt sich ein Angler nicht wohl, ist er ständig in Bewegung und " hoovert" mit seinem Düsenantrieb durch das Aquarium. Bei meinem Tier kann ich ein Umherschwimmen nur beobachten, wenn er den Standort wechselt. Der Aufenthalt im Freiwasser ist dann meist nur sehr kurz, bis eben ein neuer Platz gefunden wurde. Ein Aufenthalt an einem Platz dauert meist mehrere Tage bis Wochen - je nach Nahrungsangebot.
Fazit: Ein sehr interessanter Pflegling der auf jeden Fall ein Artaquarium benötigt. Zum einen frisst er alles in passender Größe, zum anderen liebt er die Ruhe. Fühlt er sich wohl und wird nicht ständig gestört, zeigt er sein volles Verhaltensspektrum und wir zudem sehr zutraulich.

Schwierigkeitsgrad : kein Anfängertier
    Beitrag vom 31.03.2010 - 21:22  
1 mbb
Dabei seit : 14.08.2005
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 109 Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 6
hielt mehrere jahre einen in meinem unterbecken,das eigentlich als biofilter gedacht und mit lebenden steinen gefüllt war.nachdem ich einige steine in das nachbarbecken gepackt hatte,fand er dort genügend raum und versteckmöglichkeiten.
anfangs nahm er nur lebendfutter,aber da ich leicht an rotfedern etc. kam,war das kein problem.mein erstes aha-erlebnis hatte ich mit einem kleinen bambushai,der immerhin doppelt so lang war wie mein anglerfisch und den ich für einen freund zwischenhältern sollte.ich setzte ihn in mein unterbecken und fütterte beide tiere.
als mein freund seinen hai abholen wollte,sahen wir das malheur sofort.er lag,sauber gefaltet,im magen meines anglerfisches.es sah aus,als wenn der hai in einer großen,halbtransparenten plastiktüte vakuum gezogen war,nur hatte meine tüte kopf und schwanz!
er bekam nun nur noch große fische,ca.einen die woche,die er später auch tod aus der hand nahm.
gleich große rotfedern waren für ihn nicht das geringste problem,er hätte sicher auch deutlich größere bewältigt,aber ich wollte seinen extrem dehnbaren magen nicht zu sehr belasten.
nach meinen erfahrungen ein sehr interessanter fisch, den man aber,wenn überhaupt,nur mit deutlich größeren massereichen fischen vergesellschaften sollte.auch viel aktivität darf man von ihm nicht erwarten!er sitzt halt ruhig auf seinem stein.nur wenn er hungrig war,kam er(nach der eingewöhnung)gemütlich auf seinen"beinchen"
angedackelt und setzte genau diesen dackelblick auf,um futter zu bekommen.

Schwierigkeitsgrad : sehr einfach
    Beitrag vom 28.08.2005 - 17:40  



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