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Actinia equina - Pferdeaktinie oder Purpurrose


© Anne Frijsinger & Mat Vestjens, Holland, Bild aus Schottland. Eingestellt von AndiV


Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich: Actinia equina
Deutsch: Pferdeaktinie oder Purpurrose
Vorkommen: Europäische Küsten, Kosmopolit, Mittelmeer, Nordsee, Ost-Atlantik
Größe: bis zu 7 cm
Temperatur: 15°C - 20°C
Futter: Garnelen, Muschelfleisch, Mysis (Schwebegarnelen), Stinte, Zooxanthellen / Licht
Aquarium: ~ 50 Liter
Schwierigkeitsgrad mittel
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Haltung (Linnaeus, 1758)

Markus Köchle hält in seinem (tropischen) Becken neben der roten Variante auch die grüne Farbform. Sie ist im Atlantik mehr verbreitet als im Mittelmeerrraum.

Die Pflegeansprüche sind dieselben, wie bei der Roten. Am liebsten haben sie einen Platz im obersten Beckenbereich.

Gefüttert werden sie jeden zweiten/dritten Tag mit einer 1,5-2 cm großen Garnele (Frostware).

Nehmen aber auch jegliches Frost- und auch Staubfutter bei der normalen Fütterung auf.
In geschlossenem Zustand gleichen die Aktinien in der Form Tomaten bzw. Pferdeäpfeln (daher wahrscheinlich auch der deutsche Name).

Carna Steinbach:
Sie ist leicht zu halten und sehr genügsam.
Ich halte sie zusammen mit anderen Tieren in meinem Riffaquarium und füttere sie, ähnlich wie Anemonen, mit kleinen Schrimps. Die werden auch sehr gierig verspeist. Mit ihren Tentakeln hält sie die Beute fest, und transportiert sie zur Mundöffnung.

Genau wie Anemonen nesseln (kleben) die Tentakel.
Die Purpurrose ist tag- und nachtaktiv, je nachdem, wie sie Lust hat. Ich füttere sie 3 mal die Woche, dann wachsen sie kräftig und vermehren sich auch.

Wenn dann Morgens mal das Licht angeht, und man sieht überall kleine, weiße Polypen schwimmen, dann hat die Purpurrose ihre Nachkommen ausgestoßen. Sie werden dann auch recht flott heranwachsen, wenn man sie mit Plankton füttert.
Deswegen habe ich auch immer welche abzugeben.
Sie gibt dem Aquarium einen schönen Kontrast, da sie richtig durch ihre Farbe auffällt.
Diese Spezies bevorzugt einen Standort mit mittlerer Strömung.

Wenn ihr der ausgewählte Platz nicht gefällt, wandert sie an einen anderen, ähnlich wie Anemonen. Es kann also durchaus sein, dass sie plötzlich nicht mehr da steht, wo man sie platziert hat ,sondern sich ein schöneres Plätzchen gesucht hat.
Auf dem Bild links sieht man die braune Spezies (nicht so farbenprächtig), gleich neben der roten.
Es ist mir jedoch bisher noch nicht gelungen diese zu vermehren. Keine Ahnung, woran das liegen mag, aber ich arbeite daran.

Diese Spezien kommen sehr gut mit Temperaturen von 18-27 Grad zurecht, da sie hauptsächlich in kälteren Gewässern (Mittelmeer) anzutreffen sind.

Die roten Purpurrosen behalten ihre Farbe nur, wenn sie im Aquarium mit Flohkrebsen (Bachflohkrebse) gefüttert werden.
Ansonsten sind Garnelen (Nordseegarnele, bekannt als Krabben) ein gutes, weil natürliches Futter.
Die Anemonen sollten aber auch dazu angeregt werden, Kleinstfutter (Artemia- Nauplien) zu fangen, weil sie sonst ihre Tentakel verkürzen.

Diese Anemone wird häufig von folgenden Copepoden parasitiert:
Doridicola actiniae (Della Valle, 1880)
Paranthessius anemoniae Claus, 1889
Lichomolgus actiniae Della Valle, 1880
Gastroecus arcticus Hansen, 1886
Parastaurosoma kamchaticum Avdeev & Avdeev, 1975


Synonym:
Priapus equinus Linnaeus, 1758

Classification: Biota > Animalia (Kingdom) > Cnidaria (Phylum) > Anthozoa (Class) > Hexacorallia (Subclass) > Actiniaria (Order) > Nynantheae (Suborder) > Thenaria (Infraorder) > Endomyaria (Superfamily) > Actiniidae (Family) > Actinia (Genus)
Weiterführende Links
LinksHandel Züchter
Hippocampus Bildarchiv
MarLIN
Marin Life Encyclopedia
Korallenstube.com
Seepferdchen und Meer
Bernd Rösler
botan
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Rusnak
Benutzer Kommentare (10)

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2 Chrysokoll
Dabei seit : 10.08.2005
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 206 Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 34
Unteranderem fing ich mit Actinia equina an mich mit Seewasser-Aquaristik zu beschäftigen (1988).
Die Tiere müssen regelmäßig, aber nicht zu oft gefüttert werden. Füttert man die Tiere nicht schrumpfen sie. Füttert man zu oft reduzieren sie die Anzahl der Tentakeln.
Man kann nicht sagen, dass es generell eine rote- (Mittelmeer) und eine grüne- (Atlantik) Farbform existieren. Es stimmt zwar, dass die intensiv rote Farbform vor allem im Mittelmeer lebt, doch im Atlantik existieren alle mögliche (inkl. rote) Farbformen. Von Grau über braun, grün bis zu rot, pupur und violet gibt es alle Farben. Durch falsche Fütterung (einseitig, keine Vitamine und Spurenelemente!) wird die Intensität der Färbung geringer.
Urschrünglich leben sie im Tidenbereich (Gezeitenbereich) der Küste auf Hartsubstrat bis in etwa 10 m Tiefe, so das sie ohne weiteres auch in den Gezeitentümpeln überdauern. Da in den Gezeitentümpeln krasse Temperaturunterschiede im Jahresverlauf vorkommen ( 4 - <40 °C) und auch durch Regen das Wasser aussüssen kann, sind die Tiere wirklich hart im nehmen. Sie dürfen auch ruhig trockenfallen, auch das macht denen nicht viel aus solange die Luft relativ feucht bleibt.
Polypen stoßen sie aus, wenn (falls ich mich noch recht erinnere!) sie befruchtet sind (und eine Befruchtete kann öfter Polypen ausstoßen!). Darum werfen auch nicht alle Tiere kleine Polypen aus. Ausserdem können Sie kleine Tochterpolypen vom Fuß abschnüren, dass passiert aber nicht so oft.

Schwierigkeitsgrad : sehr einfach
    Beitrag vom 28.11.2006 - 07:54  



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