HOME
-> Krustentiere ->
Fangschreckenkrebse
->
Odontodactylus scyllarus
Hochladen
Registrieren
Passwort vergessen?
Fische (69)
Aal-Artige
Anemonenfische
Anglerfische
Bandfische
Beilfische
Beschuppte Schleimfische
Brunnenbauer
Diverse Fische
Doktorfische
Dreiflossen-Schleimfische
Drückerfische
Fahnenbarsche
Falterfische
Feenbarsche
Feilenfische
Fetzenfische
Fledermausfische
Flug-Knurr-Hähne
Flügelrösser
Füsiliere
Geisterpfeifenfische
Glasbarsche
Großbarsche
Grundeln
Haie
Halfterfische
Hechtschleimfische
Igelfische
Kaiserfische
Kaninchenfische
Kardinalbarsche
Klippfische
Kofferfische
Korallenwelse
Korallenwächter
Krokodilfische
Kugelfische
Leierfische
Leuchtfische
Lippfische
Makrelen
Meerbarben
Mirakelbarsche
Muränen
Papageifische
Riffbarsche
Ritterfische
Rochen
Ruderfische
Sandbarsche
Scheinschnapper
Schildbäuche
Schlangenaale
Schleimfische
Schnapper
Schnepfenfischartige
Schnepfenfische
Schnepfenmesserfische
Seenadeln
Seepferdchen
Seezungen
Skorpionsfische
Soldatenfische
Süsslippen
Sägebarsche
Torpedobarsche
Wimpelfische
Zwergbarsche
Zwergkaiser
Korallen & Co (12)
Anemonen
Blaue Korallen
Hornkorallen
Hydroiden
Krustenanemonen
Röhrenkorallen
Scheibenanemonen
Seefedern
Steinkorallen LPS
Steinkorallen SPS
Weichkorallen
Zylinderrosen
Krustentiere (9)
Andere Krebstiere
Einsiedler
Fangschreckenkrebse
Garnelen
Krabben
Krebse
Langusten
Mittelkrebse
Riffhummer
Verschiedenes (22)
Algen
Fallen
Foraminiferen
Futtersorten
Haarsterne
Krankheiten
Muscheln
Quallen
Röhrenwürmer
Schnecken
Schwämme
Seehasen
Seeigel
Seescheiden
Seesterne
Seewalzen
Sonstiges
Strudelwürmer
Tintenfische
Unbekannt!
ungebetene Gäste
Würmer
Sonstiges
Impressum
Links
Was ist...?
Statistik
Gestern: 3389
Diese Woche: 6908
Dieser Monat: 29572
Gesamt: 2162609
Odontodactylus scyllarus - Clown Fangschreckenkrebs
5 Bilder:
Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich:
Odontodactylus scyllarus
Deutsch:
Clown Fangschreckenkrebs
Vorkommen:
Indo Pazifik
Größe:
bis zu 17 cm
Temperatur:
23°C - 29°C
Futter:
Artemia, Fische (kleine Fische), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Futtergarnelen, Garnelen, Krabben, Krill, Muschelfleisch, Stinte
Aquarium:
Schwierigkeitsgrad
sehr einfach
Haltung
Fangschreckenkrebse gehören zur Familie der Mundfüßer, der so genannten Stomatopoden. Es gibt ca. 390 Arten der Mundfüßer.
Die Krebse leben im küstennahen Meer, selten in sehr großen Tiefen. Speziell auf Korallenriffen lebt eine Vielzahl der Arten. Die Gattungen der Lysiosquilla, Gonodactylus und Odontodactylus leben auf karibischen und indopazifischen Korallenriffen.
Die Größe der Fangschreckenkrebse variiert von 1 bis 2 cm bis hin zu weit über 30 cm.
Die Fangschreckenkrebse können in den buntesten Farben schillern, zum Beispiel in Graugrün, Braun und Rot, wobei die verschiedenen Farben den jeweiligen Zustand des Tieres beschreiben (Rot bedeutet beispielsweise Gefahr).
Der stark betonte Hinterleib des Krebses ist mit einem kräftigen Schwanzfächer ausgestattet und erlaubt ruckartige, schnelle Schwimmstöße.
Die Beine: Am lang gestreckten Körper bildet das erste Beinpaar ein mit Bürsten besetztes Putzorgan. Die zweiten Maxillipeden sind die gewaltigen Keulen, denen der Schmetterer seinen Namen zu verdanken hat. Sie werden in Ruhe meist am Vorderkörper getragen, von wo aus sie blitzartig hervorschnellen können. Die drei folgenden Beine dienen als Fangarme. Sie sind mit Stacheln und Scheren bestückt und können die Beute festhalten, aufspießen und zum Mund führen. Des Weiteren gibt es noch 3 Paar Schreitbeine(Thorakopoden) und 5 Paar Schwimmbeine, die blattförmigen Pleopoden.
Am ungewöhnlichsten sind allerdings die Wahrnehmungsorgane. Die auf hohen Stielaugen platzierten Linsen sind nicht nur sehr zahlreich (10.000) - sie können auch 3 Bilder gleichzeitig abliefern. Dem Krebs ist es also möglich, aus 6 verschiedenen Perspektiven zu beobachten. Die Augen können trinokular und binokular sehen. Neben 100.000 Farben können sie auch UV-Licht und polarisiertes Licht wahrnehmen. Mit einem Querband, das über seine Augen läuft, kann der Krebs sein Opfer "abtasten" und die Entfernung genau bestimmen. Mit einem zweiten Analysator zieht er dann Rasterlinien wie beim Fadenkreuz eines Gewehres.
Der Fangschreckenkrebs hat sich den Gegebenheiten perfekt angepasst. Der Fangschreckenkrebs lauert seiner Beute meistens im Schutz seiner selbst gegrabenen Höhle oder einer Felsspalte auf. Seine bevorzugte Nahrung sind Garnelen, Würmer, kleine Fische, Schnecken, Muscheln oder Krabben. Mit Hilfe seiner außergewöhnlichen Augen visiert der Krebs die Beute genau an, dann schlägt er blitzschnell zu und zertrümmert gegebenenfalls dessen Schale.
Alle Stomatopoden sind getrenntgeschlechtlich.
Nils Neumaier fügt an: Stellt keine hoehen Anforderungen an Wasserqualität oder Platz
Diese Tiere sind Raubtiere und nicht für ein Gesellschaftsbecken geeignet. Da diese Fangschreckenkrebse "Schmetterer" sind (es gibt auch "Speerer") besteht ihre natürliche Nahrung aus anderen Krebsartigen (Garnelen, Einsiedler etc.), Muscheln und anderen hartschaligen Tieren. Gegenüber Fichen habe ich bisher keine Agressionen beobachten können, obwohl die Tiere im Notfall sicher auch diese mit Leichtigkeit erlegen können und werden. Die unter dem Körper zusammengefalteten Fangarme (wie bei einer Gottesanbeterin = Fangschrecke) haben am Ende harte Verdickungen mit denen der Krebs seine Opfer erschlagen kann. Die Tiere können ihre Fangarme verriegeln, indem sie Teile des Exoskeletts verhaken, spannen dann die starken Muskeln an und lassen die Fangarme dann in einer der schnellsten Bewegungen im Tierreich vorschnellen. Der Aufprall ist heftig genug um die Schalen oder Panzer von Meerestieren zu zertrümmern und kann sogar dünnes Glas zerschmettern. Man braucht jedoch keine Angst haben, dass der Krebs sein Aquarium zerschmettert. Ich habe zumindest noch von keinem Fall gehört und auch wenn der Krebs manchmal mit Steinchen Fussball spielt und dabei die Scheibe trifft, scheint er seine Kraft wohlüberlegt einzusetzen.
Die Tiere leben territorial. Die Natur hat dafür gesorgt, dass sich die Tiere nicht bei Revierstreitigkeiten töten, indem sie sie mit einiger Intelligenz ausgestattet hat, so dass sie mit ihren wimpelartigen Fortsätzen am Kopf kommunizieren können. In der Tat scheinen die Tiere sehr intelligent zu sein, denn man kann ihnen kleine Kunststücke beibringen und sie erkennen ihren Pfleger (auch nach Jahren noch) am Gesicht.
Bei mir lebt der Fangi zusammen mit einem Sechsstreifenlippfisch zusammen in einem 60cm-Becken, bei dem ich einmal wöchentlich 1/4 Wasser (einen Eimer) mit der Hauptanlage wechsel.
Achtung: Schleppt man sich meist mit lebenden Steinen ein, wenn die Fangis noch klein sind. Wenn Fische auf unerklärliche Weise verschwinden ist oft mals der Fangi dran schuld. wenn er Hunger hat kann das schon passieren. Es gibt nicht wenige die Ihr Becken deswegen ausräumen mussten, und wie das halt so ist, er ist immer im letzten Stein. Da die Tiere zu schlau sind lassen sie sich meist nicht einfach fangen. Kann und sollte man nur im separaten Artbecken pflegen.
Links
Hippocampus Bildarchiv
Fangschreckenkrebse.de
Handel
keine
Züchter
keine
Benutzer Kommentare (2)
Derzeit werden 2
Klicken Sie hier um alle Kommentare anzuzeigen
2
Eric
Dabei seit : 23.06.2005
26
Wie schon gesagt sind Odontodactylus scyllarus hoch interessante Pfleglinge, aber man muss sie unbedingt in einem Spezialbecken halten, da sonst schnell einige, oder sogar alle Garnelen, Einsiedler u.ä. weg sein können.
Odontodactylus scyllarus schleppt man sich übrigens eigentlich nie mit Lebenden Steinen ein. Wenn man sich aber einen Fangi, egal welche Art es ist, eingeschleppt hat sollte man ihn unbedingt entfernen. Bitte tut nur eines nicht, das Tier töten. Fangis sind super interessante Pfleglinge und es gibt inzwischen viele Leute, welche den Fangi auch sicher gerne nehmen werden, oder man behält ihn eben.
Die Pflege ist übrigens nicht sonderlich schwer und gerade Odontodactylus scyllarus kann sogar bis zu 6 Jahre alt werden.
Eigene Empfehlung der Aquarien
mindest
größe für dieses Tier: 50 Liter
Schwierigkeitsgrad : sehr einfach
Beitrag vom 29.10.2008 - 22:36
1
Eric
Dabei seit : 23.06.2005
26
In einem Spezialbeken,welches rhuig klein sein darf, gepflegt ist der Fangschreckenkrebs ein super toller und hoch interessanter Pflegling. Sind sogar meiner meinung nach eine der Iteressantesten Krebse die ich kenne. (Vorsicht beim einfangen der Tiere da, besonders die grossen Arten, böse Veletzungen verursachen können)
Eigene Empfehlung der Aquarien
mindest
größe für dieses Tier: 50 Liter
Schwierigkeitsgrad : sehr einfach
Beitrag vom 23.06.2005 - 10:03
Registrierten Mitgliedern stehen zusätzliche Funktionen zur Verfügung. Bitte melden Sie sich an
Registrieren
Passwort vergessen?