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Ctenoides scaber - Flammenmuschel


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Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich: Ctenoides scaber
Deutsch: Flammenmuschel
Vorkommen: Karibik
Größe: 6 cm - 7 cm
Temperatur: 26°C - 28°C
Futter: Artemia-Nauplien\\, Brachionus (Rädertierchen)\\, Lobstereier\\, Nahrungsspezialist\\, Plankton\\, Staubfutter\\
Aquarium: ~ 150 Liter
Schwierigkeitsgrad erfahrenen Aquarianern vorbehalten
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Haltung Die Infos zur Haltung stammen von S. Heidler:
Haltung bevorzugt in reinen Wirbellosenbecken!
Hier im vorderen Teil des Beckens ansiedeln. Muscheln können frei umher schwimmen, setzen sich aber meist mittels Byssusfäden an einem gut durchströmten Standort fest.

Beleuchtung eher untergeordnet, richtet sich nach den übrigen Tieren.

Sehr wichtig ist die richtige Ernährung: Häufigste Todesursache bei Feilenmuscheln ist Nahrungsmangel.
Es sollten ein bis zwei mal täglich Nauplinenlarven oder Rädertierchen mit der Strömung direkt zur Muschel geleitet werden.

Filterung mit Eiweißabschäumer, Aktivkohle und Rieselfilter.
Mäßige bis starke Strömung.

Besonderheiten: Die Muschel ist in der Lage, in ruckartigen Bewegungen eigenständig zu schwimmen und sucht sich dabei gelegentlich Standorte hinter den lebenden Steinen aus.

Hier kann eine regelmäßige, kontrollierte Nahrungsaufnahme nicht gewährleistet werden!

In Fischbecken werden die Muscheln beim geringsten Anzeichen einer Krankheit von den Fischen angegriffen und gefressen.
Das Muschelfleisch wird von vielen Fischen geschätzt.

Synonym:
Lima scabra
Ctenoides scaber (Born, 1778)
Lima aspera Thiele, 1918
Lima glacialis (Gmelin, 1791)
Ostrea glacialis Gmelin, 1791
Ostrea sagrinata Bruguière, 1790
Ostrea scabra Born, 1778
Weiterführende Links
LinksHandel Züchter
WoRMS
keinekeine
Benutzer Kommentare (5)

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4 Thilo Böck
Dabei seit : 16.10.2004
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 15
Update: Längste Haltung bis dato 18 Monate. In den letzten Jahren machte die Entwicklung fortschrittlichen Staubfutters enorme Fortschritte. Diesem Umstand ist es höchstwahrscheinlich zu verdanken dass die Lebensbedingungen optimiert werden konnten. Selbige Situation bei der Wasserfilterung. Natürliche Systeme wie Jaubert-Filter oder DSB sind ideale Voraussetzungen da Kleinst- und Microlebewesen nicht abgeschäumt werden. Die Haltung in einem Refugium o.g. Systeme ist vorzuziehen. Die lineare Strömung im Filtersumpf, fehlende Fressfreinde und eine deutlich dichtere Höhe an Plankton sind positiv zuträglich.

Schwierigkeitsgrad : kein Anfängertier
    Beitrag vom 12.11.2011 - 23:39  
1 Thilo Böck
Dabei seit : 16.10.2004
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 15

Die Pflege ist durchweg als Risikoreich und heikel einzustufen! Es gibt eine Variante der Lima Scabra mit weißen Tentakeln welche sich bei mir ANpassungsfähiger verhielt. Evtl. ist sie etwas robuster, jedoch auch seltener im Handel anzutreffen.

Meiner Erfahrung nach sind Artemia Nauplien ungeeignet. Sie sind vermutlich zu groß. Am ehesten ist auch bei diesen Tieren feinstes Staubfutter und Phytoplankton geeignet. Auch das feinste "BabyStar" Aufzuchtfutter könnte ein Lösungsansatz sein. Ob sie das Futter erfassen können sieht man schön an ihren Tentakeln, was die eigentliche Nahrungsverwertung jedoch nicht einfacher macht. Die magische Grenze liegt momentan bei einem Jahr. Selten werden die Tiere älter. Die Strömung und ein entsprechend eingerichtetes Becken mit wenig Bodenlebenden Tieren wie Einsiedler, Fischen etc. sind die anehmbarsten Voraussetzungen. Viele machen sich in der Natur eine Art Schutzmauer indem sie eine Art Hof mit Steinen um sich erbauen und sich daran mit ihren Bysussfäden festmachen. So erkennen sie vermutlich anhand von Berührungen der umgebenden Steine den Feind früher. Wenn möglich sollte man ihnen das im Aquarium ebenso Anbieten. Sie sind eigentlich fast 24h Aktiv auf Nahrungsfang, entsprechend hoch sollte die Futtergabe sein und daraus resultierend auch der häufige Wasserwechsel. Mit Einsatz eines blauen HQI Brenners fluoresziert das Tier herrlich.

Im ganzen Zusammengefasst sollte man eher Abstand von der Pflege nehmen. Es ist mit Enorm viel und regelmäßigem Aufwand Verbunden und das bislang Leider ohne Aussichten auf annehmbare Erfolgsschancen einer dauerhaften Pflege.

Schwierigkeitsgrad : kein Anfängertier
    Beitrag vom 17.10.2004 - 00:58  



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