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Dolabella auricularia - Seehase


Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich: Dolabella auricularia
Deutsch: Seehase
Vorkommen: Indopazifik, Philippinen
Größe: 25 cm - 50 cm
Temperatur: 24°C - 32°C
Futter: Algen
Aquarium: ~ 150 Liter
Schwierigkeitsgrad erfahrenen Aquarianern vorbehalten

Haltung Es handelt sich hierbei um den größten Seehasen im Indopazifik, der im normalen Aquarium leider eher hungert, denn zunimmt.

Die Färbung variiert von Exemplar zu Exemplar und kann von hellem braun, über Grüntöne bis hin zu fast schwarz reichen.
Hauptvorkommen in der Natur sind Seegraswiesen.
Diese Art soll (laut Seaslugsforum) eine Länge von ca. 12 cm erreichen.

Dolabella auricularia hat sich als ausgezeichneter Algenfresser herausgestellt! Gerade in Bezug auf Fadenalgen und auch auf die, in den letzten Jahren immer häufiger auftretende, Wrangelia argus.

In einem 300 Liter System beseitigte z.B. eine ca. 10 cm große Nacktschnecke erfolgreich alle Algen.
Das Becken war völlig mit Wrangelia argus bedeckt – viele andere Methoden vorher hatten keinen Erfolg gebracht.

Der Seehase ist sehr empfindlich gegen Dichteschwankungen und sollte daher beim Umsetzen äußerst vorsichtig mit der Tröpfchenmethode eingewöhnt werden.

Achtung: der Tod des Tieres bringt die anderen Insassen in Gefahr.
Bitte entfernen Sie ein totes Tier sofort aus dem Becken, es riecht wie eine tote Anemone, extrem unangenehm, und kann den gesamten Besatz killen.

Die Tiere sind Zwitter!
Ganz wichtig: Ohne Algen im Aquarium lassen sich Seehasen auf Dauer nicht halten!!!
Weiterführende Links
LinksHandel Züchter
keineMasterFisch
Nautilus Aquaristik
keine
Benutzer Kommentare (28)

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25 K-05

Dabei seit : 02.04.2008
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 11 Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 8
Einer der interessantesten und skurrilsten Riffbewohner!
Braucht unbedingt Sandboden, denn wenn er schläft (meist tagsüber) gräbt er sich ein und zeigt nur noch die Atem- und Darmöffnungen.
Ich konnte auch bei mir beobachten, dass er hin und wieder von Weissband-Putzergarnelen belästigt wurde, welche ihm die Atem- bzw. Darmöffnungen reinigen wollten. Er hat da allerdings lediglich die Öffnungen verschlossen, worauf die Garnelen gelangweilt davon abliessen.
Friss bei mir alle Algen ausser Caulerpa und Kugelalgen (halbtote Caulerpablätter werden allerdings gefressen) sowie Suhi-Nori aus dem Supermarkt als Ersatzfutter. Aufgrund seiner Exkremente schliesse ich darauf, dass er auch hin und wieder Sand durchkaut. Hat meine Falkenbergia rufulanosa-Plage innert zwei Wochen behoben.
Halte ihn in 320l, denke aber, dass dies an der untersten Grenze ist.

Schwierigkeitsgrad : mittel
    Beitrag vom 15.08.2010 - 12:55  



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