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Linckia laevigata - Blauer Seestern


Copyright Bo Davidsson, Schweden. Eingestellt von AndiV


Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich: Linckia laevigata
Deutsch: Blauer Seestern
Vorkommen: Andamanensee, Australien , China, Fidschi, Guam, Hawaii, Hong Kong, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Japan, Malediven, Mauritius, Mosambik, Neukaledonien, Pakistan, Philippinen, Pitcairn Gruppe, Samoa, Taiwan, Tansania
Größe: 30 cm - 40 cm
Temperatur: 24°C - 26°C
Futter: Algen\\, Detritus (totes organisches Material)\\
Aquarium: ~ 1000 Liter
Schwierigkeitsgrad mittel
Lesezeichen 50 Benutzer haben dieses Tier zu ihren Lesezeichen hinzugefügt

Haltung (Linnaeus, 1758)

Linckia laevigata ist einer der Seesterne, die viel einfacher als die roten Seestern-Arten zu halten sind.

Er wird häufig im Handel angeboten.

Er lebt u.a. von Algen und Detrius und hält somit das Becken sauber.
Er braucht aber, wie viele andere Tiere auch, ein gut eingefahrenes und entsprechend geräumiges Becken.

Der blaue Seestern wird mit 30 cm Durchmesser nämlich recht groß!
Dieser Seestern endet leider oft als Futter für Harlekingarnelen, wenn diese ihren "Job" als Fressfeind zur Beseitigung von Asterina-Arten erfolgreich erledigt haben und zugefüttert werden müssen.

Besser wäre es, mit seinem Händler zu sprechen und ihn zu bitten, transportgeschädigte oder tote Tiere aufzuheben.
Diese können als Frostfutter aufbewahrt und später stückweise (aufgetaut) an die Garnele verfüttert werden.

Synonyme:
Asterias laevigata (Linnaeus, 1758)
Linckia browni Gray, 1840
Linckia crassae Gray, 1840
Linckia hondurae Domantay & Roxas, 1938
Linckia miliaris (Muller & Troschel, 1840)
Linckia rosenbergi von Martens, 1866
Linckia suturalis von Martens, 1866
Linckia typus Nardo, 1834
Ophidiaster clathratus Grube, 1865
Ophidiaster crassa (Gray, 1840)
Ophidiaster laevigatus Müller & Troschel, 1842
Ophidiaster miliaris Müller & Troschel, 1842
Ophidiaster propinquus Livingstone, 1932

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Echinodermata (Phylum) > Asterozoa (Subphylum) > Asteroidea (Class) > Valvatacea (Superorder) > Valvatida (Order) > Ophidiasteridae (Family) > Linckia (Genus)
Weiterführende Links
LinksHandel Züchter
Hippocampus Bildarchiv
Aquaplanning4you OG
Kölle Zoo Stuttgart
Kölle Zoo Würzburg
Kölle Zoo München
Kölle Zoo Ludwigshafen
Kölle Zoo Nürnberg GmbH & Co.KG
Korallen-Outlet GbR
Kölle-Zoo GmbH Heilbronn
Kölle-Zoo GmbH Weiterstadt
keine
Benutzer Kommentare (14)

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11 robertbaur
Dabei seit : 24.08.2004
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 106 Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 5848 Videos von diesem Benutzer im Lexikon hochgeladen 336
Hallo Benjamin,

der blaue Linckia gehört zu den haltbarsten Seesternen überhaupt, wenn man es denn richtig macht. Sog. "geleckte" Aquarien sind eben nichts für eine Haltung solcher Tiere. Ich kenne einige Aquarianer die halten diese Sterne schon viele Jahre, teils sogar mehr als 5 Jahre.

Daher glaub ich einfach, dass es besser ist ein Tier seinen Ansprüchen nach zu halten, als es dann als unhaltbar darzustellen. Es lag daher meiner Ansicht nach eher an dem zu geringen Futterangebot als an der Haltbarkeit als solches.

Das was für den blauen Linckia gilt, muss aber nicht für einige der roten Arten gelten! Die sind in der Tat auch in richtig guten eingefahrenen Becken auf Dauer schwer haltbar. Aber auch das das lässt sich pauschal nicht so einfach schreiben.

Sicher ist, dass man so einen Seetern nicht in zu kleinen Becken halten sollte, da zu schnelle Futterknappheit bestehen wird.




Schwierigkeitsgrad : mittel
    Beitrag vom 06.07.2008 - 15:30  
9 Kristine Friesen
Dabei seit : 11.02.2006
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 56
Ich pflege diesen Seestern seit zwei Jahren und hätte bis vor kurzem vorbehaltlos gesagt "wunderbares Tier". Leider meinte er sich letzte Woche meine Goniopora einverleiben zu müssen. Ich mußte mitansehen, wie er sie in zwei Tagen komplett abgenagt hat.
Ich füttere meine Fische 6 mal am Tag. Also hat er eigentlich nicht gehungert.
Ansonsten ist er aber friedfertig.

Schwierigkeitsgrad : mittel
    Beitrag vom 27.02.2008 - 14:54  
6 Alexander Grah
Dabei seit : 01.11.2006
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 9
wir pflegen den blaune jetzt schon 2 jahre in unseren becken, haben aber auch immer ungeputze rück- und seitenscheiben gehabt, dort konnte man ihn oft beobachten. auch jetzt im neuen becken (mit alten steinen) nach dem umzug scheint es ihm recht gut zu gehen. sichtbar gewachsen ist er allerdings maximal 1cm in zwei jahren, ob das normal ist, weiß ich nicht. zugefüttert wurde er noch nie, ich würde aber auch zustimmen, dass ein becken bereits viel kleinstlebewesen und algen enthalten sollte, will man einen solchen stern einsetzen. ich könnte mir auch vorstellen, das man nicht zuviele solcher spezialisten in einem becken halten sollte, weil das nahrungsangebot sicherlich mager wird.

Schwierigkeitsgrad : mittel
    Beitrag vom 08.11.2006 - 23:16  
5 Chrysokoll
Dabei seit : 10.08.2005
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 206 Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 34
Ich kann bestätigen, dass man bei offenen Pumpengehäusen aufpassen muss. Wenn er sich verletzt war es bei meinen zwar nicht aus gewesen aber es braucht einige Zeit bis der betreffende Arm sich regeneriert hat, ggf wird aus dem abgetrenten Arm ein neues Tier.
Linckia sp. brauchen mehr als nur ein wenig Algen. Es kommt auch auf den Inhalt der Algen an (Kleinstlebewesen, Algenrasen, Dentritus).
Das Füttern mit Trochen- oder Gefrierfutter ist allerdings sehr Zeitaufwendig, da sie das Futter nicht immer (sofort) annehmen.
Umso größer das Tier umso größer sollte auch das Becken sein.
Wenn die Wasserwerte (Dichte, Nirat, etc.) nicht stimmen oder nicht genügent passende Nahrung (nährhafte und für den Linckia auch verwertbare Narung) vorhanden ist oder die tier an der Luft waren, gehen die Tiere ein in dem sie sich zersetzen. Ob auch Krankheiten eine Rolle spielen, weis ich nicht. Im Sep. 2006 konnte ich sehen, dass das ein Linckia laevigata einen Asterina sp versucht hat zu fressen. Er hat sein Magen (?) ausgestülpt und hat den kleinen an der Scheibe versucht zu verdauen. Die Asterina sp wurde dabei aktiv gehindert zu Flüchten in dem sich selbts und jeweils ein Arm in die Fluchtrichtung legte. Leider konnte ich das Schauspiel weder gut Fotografieren noch konnte ich bis zum ende bleiben, da ich weg musste.
Im übrigen ist der "Blaue" nicht immer blau! Er kann auch (wenn scheinbar nicht so oft) auch andere Farben haben.

Schwierigkeitsgrad : sehr einfach
    Beitrag vom 11.09.2006 - 12:36  



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