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Goniopora djiboutensis - Sonnenschein-Koralle
4 Bilder:
1 Videos:
Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich:
Goniopora djiboutensis
Deutsch:
Sonnenschein-Koralle
Vorkommen:
Australien , Great Barrier Riff
Größe:
bis zu 25 cm
Temperatur:
24°C - 27°C
Futter:
Artemianauplien, Cyclops, Lobstereier, Plankton, Staubfutter, Zooxanthellen / Licht
Aquarium:
~ 150 Liter
Schwierigkeitsgrad
kein Anfängertier
Haltung
Allgemeines:
Margerittenkorallen, wie zum Beispiel Alveopora und Goniopora, erfreuen sich seit vielen Jahren einer hohen Beliebtheit in der Aquarienpflege.
Der Hauptunterschied der beiden Arten:
Alveopora haben 12 Polypen, Goniopora hingegen 24 Polypen.
Sie sind zum Teil gut haltbar und lassen sich dann oftmals auch gut vermehren.
Sicherlich sind nicht alle Arten gleich über einen Kamm zu scheren, manche gelten auch heute noch als schwierig.
Dennoch, mit den vielen Zusatzmitteln die wir heute haben, und der ensprechenden Fütterung, ist es einfacher als ohne.
Wir wissen, dass viele einen Teil der Ernährung über das Licht decken, aber so richtig fit und von Wachstum geprägt sind die Arten,
die dann auch Verwertbares aus dem Wasser filtern können.
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Arten denen Staubfutter (planktonisches) zugegeben wird, besser wachsen und auch besser stehen.
Gonioporas und Alveoporas sollten eine bewegte, aber niemals direkte, Strömung bekommen.
Sie gehen sonst nicht mehr auf.
Sie benötigen eine mittlere Lichtstärke und können daher zwischen der Mitte und der Bodennähe etabliert werden.
Sie sind nicht ganz so empfindlich auf die Wasserqualität, aber dennoch sollte man auch auch ihnen gerigne No3-und Po4-Konzentrationen im Wasser anbieten.
Erfahrungsgemäß stehen sie mit Spurenelementzugaben und häufigeren Salzwechseln besser.
Das deutet auch darauf hin, dass sie neben Futter auch vieles andere aus dem Wasser aufnehmen können.
Die Bestimmung der Arten ist, trotz guter Nachschlagewerke, nicht ganz einfach.
Um das zu 100% machen sicher stellen zu können müsste mal ein Skelett vorliegen haben.
Daher müssen auch wir immer wieder Arten als sp. einordnen.
Folgende Arten sind bekannt:
Goniopora albiconus
Goniopora burgosi
Goniopora cellulosa
Goniopora ciliatus
Goniopora columna
Goniopora djiboutiensis
Goniopora eclipsensis
Goniopora fruticosa
Goniopora lobata
Goniopora minor
Goniopora norfolkensis
Goniopora palmensis
Goniopora pandoraensis
Goniopora pearsoni
Goniopora pendulus
Goniopora planulata
Goniopora polyformis
Goniopora savignyi
Goniopora somaliensis
Goniopora stokesi
Goniopora stutchburyi
Goniopora sultani
Goniopora tenella
Goniopora tenuidens
Carina Steinbach empfiehlt:
Meine Gonioporas habe ich schon recht lange.
so ca.5 Jahre.
Es wird zwar behauptet, sie sind im Aquarium nicht lange zu halten, aber das ist bei mir nicht der Fall.
Im Gegenteil sie wachsen.
Sie brauchen viel Licht und eine nur mäßige Stömung.
Der Standplatz ist ca.10 cm über dem Bodengrund des Aquariums zu wählen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Polypen sehr schnell verkleben, wenn man sie direkt auf dem Boden platziert (durch aufgewirbelte Schmutzpartikel, die Fische beim Absuchen des Boden nach Nahrung aufwirbeln ).
Allerdings sollten nur wirklich interessierte Aquarianer diese Spezies pflegen, da die Pflege mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden ist.
Zum Beispiel muß die Fütterung 3 mal pro Woche vorgenommen werden.
Ich füttere die Tiere mit einer langen Pipette. Ich verwende rotes und grünes Plakton und frisch geschlüpfte Artemien als Futter .
Dies mische ich und reichere es mit Vitaminen an, bevor ich das Futter dann mit der Pipette aufziehe.
Im Abstand von ca.5cm wird dann die Goniopora vorsichtig eingenebelt.
Die Strömungspumpen müssen dazu für ca.30 Minuten abgeschaltet werden.
Die Goniopora beginnt dann mit ihren Tentakeln das Futter zu filtrieren und zu fangen.
Man kann sehr gut beobachten, wie sich die Tentakel an die Beute gemacht haben, und ihre Kronen zusammenziehen und einfahren.
Nach einigen Minuten sind sie dann wieder offen, um die nächste Beute aufnehmen zu können.
Die für die erfolgreiche Pflege von Korallen notwendigen Zugaben an Mineralien und Spurenelementen dürfen natürlich nicht fehlen. Wenn sich die Goniopora sichtlich nicht wohlfühlt, dann verblassen die Farben und sie wird immer kleiner.
Die Tentakel werden nicht mehr voll ausgefahren und schließlich stirbt sie ab.
Die beste Gegenmaßnahme ist meiner Erfahrung nach ein Standortwechsel.
Auch Kaiserfische schädigen diese Koralle enorm. Sie fressen die Polypen ab.
Wer also Kaiser pflegt, sollte auf diese Koralle zum Wohle des Tieres verzichten.
Weiterführende Links
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Handel
Züchter
SDMAS
keine
Christian_B.
TierInMir
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