Haltungsinformationen
Merkmale Physogyra lichtensteini: Die Kolonien sind in der Regel massiv. Sie sind mäanderförmig mit kurzen, weit auseinanderliegenden Tälern, die durch ein helles, blasenartiges Coenosteum miteinander verbunden sind. Die Septen sind groß, massiv, glattrandig, herausragend und weit voneinander entfernt. Die Wände sind massiv. Columellae fehlen. Die Tentakel sind nur nachts ausgefahren. Tagsüber ist die gesamte Kolonieoberfläche mit einer Masse von Bläschen bedeckt, die so groß wie kleine Weintrauben sind und traubenförmig oder gegabelt aussehen. Diese ziehen sich bei Störung zurück.
Farbe: Hellgrau, manchmal mattgrün.
Ähnliche Art: Plerogyra sinuosa.
Lebensraum: Trübe Riffgebiete.
Häufigkeit: Häufig in geschützten Lebensräumen wie Spalten und Überhängen, insbesondere in trübem Wasser mit Gezeitenströmungen.
Diese Koralle wird schon seit jeher in Riffaquarien gepflegt und ist auch immer wieder im Handel erhältlich. Sie ist nicht schwer in der Haltung, begnügt sich sowohl für wenig bis viel Licht, sollte aber dennoch eher in Bodennäher etabliert werden. Dafür mag sie es aber auch, wenn sie zusätzlich Futter abbekommt, wie die meisten LPS-Korallen.Sie sollte eine bewegte Strömung haben, aber keine direkte, da das Gewebe sonst sehr leicht zerstört wird.
Die Blasenkorallen-Partnergarnele Hamopontonia physogyra ist häufig kommensal auf der Blasenkoralle zu finden.
Synonyme:
Physogyra aperta Quelch, 1884 · unaccepted > junior subjective synonym
Plerogyra lichtensteini Milne Edwards & Haime, 1851 · unaccepted > superseded combination (basionym)






Nick Chapman, Chaloklum Diving – Koh Phangan –, Thailand

