Haltungsinformationen
Merkmale Duncanopsammia peltata: Die Kolonien bestehen aus flachen Lamellen, die oft überlappende Schichten bilden. Manchmal sind sie säulenförmig. Sie können mehrere Meter im Durchmesser erreichen. Die Koralliten sind eingesenkt bis röhrenförmig und haben einen durchschnittlichen Durchmesser von 6 Millimetern. Die Polypen sind groß, und die Tentakel sind tagsüber meist ausgestreckt.
Farbe: Üblicherweise grau oder braun.
Ähnliche Art: Turbinaria patula. Die Koralliten ähneln denen von Duncanopsammia, aber die Septen folgen nicht dem Pourtalès-Plan.
Lebensraum: Geschützte Lebensräume, insbesondere flache, felsige Vorküsten mit trübem Wasser. Kommt auch an flachen Riffhängen vor.
Häufigkeit: Häufig und kann eine dominante Art sein.
Taxonomischer Hinweis: Arrigoni, Kitano, Stolarski et al. (2014) schlugen vor, diese Art aufgrund der offensichtlich engen genetischen Ähnlichkeit mit Duncanopsammia axifuga in die Gattung Duncanopsammia einzuordnen. Die deutlichen Unterschiede im Septenmuster zwischen diesen beiden Arten schließen dies jedoch aus.
Besser unter dem Synonym als Turbinaria peltata bekannt. Die Koralle wurde von WoRMS in die Gattung Duncanopsammia, als Duncanopsammia peltata verschoben.Sie stehen allerdings nicht mehr ganz im Fokus, wenn man mal von dem Hype auf SPS-Korallen und später Acans absieht. Nichts desto trotz sind es gut haltbare Korallen, die man in der Boden- bis Mittelzone etablieren sollte.
Sie benötigen aufgrund ihrer Zooxanthellen sicherlich Licht, aber nicht so viel, wie kleinpolypige Korallen der Gattung Acropora oder Montipora. Zudem fangen sie mit ihren Polypen Plankton ,womit sie auch einen Teil ihres Nahrungsbedarfes decken.
Bei den kelchförmigen Arten sollte man gut auf Ablagerungen achten, diese quittiert die Koralle mit Gewebsauflösungen.
Sie verträgt durchaus starke - wenn auch keine direkten - Strömungen. Sie verträgt zwar schon höhere Nährstoffkonzentrationen (No3 und Po4), aber dann dunkelt die Koralle auch schnell ein.
Im Jahr 2021 fanden Wissenschaftler heraus, dass eine beige Farbmorphe von Phestilla melanobrachia nicht nur Tubastarea, sondern auch Duncanopsammia peltata (ehemals Turbinaria peltata) frisst.
Synonyme:
Gemmipora fungiformis de Blainville, 1830 · unaccepted > junior subjective synonym
Gemmipora peltata (Esper, 1794) · unaccepted > superseded combination
Madrepora peltata Esper, 1790 · unaccepted > superseded combination (basionym)
Matrepora peltata (Esper, 1790) · unaccepted > superseded combination
Turbinaria dichotoma Verrill, 1869 · unaccepted > junior subjective synonym
Turbinaria marima Ortmann, 1888 · unaccepted > junior subjective synonym (misspelling)
Turbinaria maxima Ortmann, 1888 · unaccepted > junior subjective synonym
Turbinaria peltata (Esper, 1790) · unaccepted > superseded combination
Turbinaria peltata var. gibiari Crossland, 1952 · unaccepted > junior subjective synonym






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