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Duncanopsammia axifuga - Bartkoralle


. Eingestellt von naturefreak


Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich: Duncanopsammia axifuga
Deutsch: Bartkoralle
Vorkommen: Australien , Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Ost-Pazifik, Papua-Neuguinea, Südchinesisches Meer, Taiwan, Vietnam, West-Pazifik, Zentral-Pazifik
Größe: bis zu 2 cm
Temperatur: 24°C - 26°C
Futter: Artemia (Salzwasserkrebschen)\\, Artemia-Nauplien\\, Cyclops (Ruderfußkrebse)\\, Krill (Euphausiidae)\\, Lobstereier\\, Mysis (Schwebegarnelen)\\, Nahrungsspezialist\\, Phytoplankton (Pflanzliches Plankton)\\, Plankton\\, Staubfutter\\, Zooplankton (Tierisches Plankton)\\, Zooxanthellen / Licht\\
Aquarium: ~ 100 Liter
Schwierigkeitsgrad mittel
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Nachzuchten

Duncanopsammia axifuga lässt sich gut züchten. Im Handel sind Nachzuchten verfügbar. Wenn Sie Interesse an Duncanopsammia axifuga haben, fragen Sie bitte Ihren Händler nach einem Nachzuchtier anstelle eines Wildfangs. Sie helfen so die natürlichen Bestände zu schützen.

Haltung Duncanopsammia axifuga
Milne Edwards and Haime, 1848

Vorkommen: Nördlich um Australien herum (von Perth über Darwin bis nach Brisbane / ind. Ozean / Timor Sea/ Arafura-Sea / Golf von Carpentara / Coral-Sea ) und im südchinesischen Meer nördl. von Borneo bis südl. von Taiwan.

Meist ab 20m und darunter zu sehen, jedoch selten.

Haltungsempfehlung von Tom Vonlanthen.

Diese eher selten vorkommende grosspolypige Steinkoralle, mit ihrem sehr massiven Skelett, wird in der Wissenschaft und deren Literatur als Zwischenglied von zoo- und azooxanthellaten Korallen beschrieben.

Sie gehört zur Familie Dendrophylliidae und zeigt grosse Ähnlichkeiten zu den Tubastreas.

Der Unterschied liegt darin, dass diese Koralle zwar Zooxanthellen besitzt, diese jedoch bei zu geringer Beleuchtung nicht ausreichen, die massigen und grossen Polypen zu ernähren.

Sie ist somit auf Schwebenahrung (Zooplankton) angewiesen, welche den Energiebedarf der Koralle mit ihren grünlich schimmernden Polypen zu decken mithelfen und die Ernährung mit den Zooxanthellen unterstützen.

Der Vorteil gegenüber den Tubastrea-Korallen ist, dass tagsüber die Polypen expandiert sind, um den vorhandenen Symbiosealgen möglichst viel Licht zu gönnen.

Jene Kolonien, welche in tieferen Zonen oder an lichtabgewandten Stellen leben, haben ganz wenige oder gar keine Zooxanthellen und zeigen ein Verhalten, wie die Tubastrea-Korallen, welche ihre bläulich schimmernden Polypen nachts öffnen, wenn das Plankton aufsteigt.

Sie mag mittlere und ab und an mal etwas stärkere Strömung, welche die Tentakel der Polypen etwas durcheinanderwirbelt und das von Gewebe umschlossene Skelett unter den Polypen evtl. von Sedimenten befreit.

Die auf dem ersten Bild gezeigte Koralle pflege ich seit Juni 2003, damals waren es allerdings nur zwei Polypen.

Auf dem zweiten Bild sieht man das sehr massive Skelett mit den grossen Koralliten (zum Vergleich, davor ein 12cm langer H. marginatus Richtung Koralle schauend ).

Durch diese doch eher speziellere, jedoch meiner Ansicht nach, einfache Pflege dieser Koralle und der Tatsache, dass diese Koralle in der Natur sehr selten, und in Aquarien zum heutigen Zeitpunkt noch seltener vorkommt, macht sich diese Koralle zum Liebhaberpflegling!

Classification: Biota > Animalia (Kingdom) > Cnidaria (Phylum) > Anthozoa (Class) > Hexacorallia (Subclass) > Scleractinia (Order) > Dendrophylliidae (Family) > Duncanopsammia (Genus)
Weiterführende Links
LinksHandel Züchter
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Benutzer Kommentare (18)

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18 DaS_ScHaF
Dabei seit : 29.01.2009
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 2 Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 1
Hi,
hier mal meine Erfahrung mit meiner D. Axifuga. Ich besitze mein Tier, momentan mit 4 Köpfen, bereits seit knapp einem halben Jahr. In dieser Zeit hat sie nie anstalten gemacht sich zu vergrößern. Gesagt wird ja immer, dass bei ausreichender Beleuchtung eine Zufütterung nicht nötig ist. Also habe ich mich auch immer daran gehalten. Nach nun mehreren Berichten und Empfehlungen habe ich vor ein paar Tagen damit angefangen die Korallen jeweils mit einer Mysis zu füttern, täglich. Und siehe da, bereits jetzt sieht man, dass die Korallen weitere Polypen bekommt. Es sei nochmals gesagt, dass ich sie seit nicht mal einer Woche zu füttere! Und von zu wenig Beleuchtung kann bei mir nicht die Rede sein, denn es hängt Giesemann Infiniti mit 1x250w HQI + T5 drüber. Auch Standortwechsel (Strömung, Licht) haben nie geholfen, auch Wasserwerte waren immer optimal so dass ich auch mit dem KH gespielt habe. Keine Besserung.
Aufgrund meiner Erfahrung bin ich der Meinung, dass diese Koralle zugefüttert werden sollte.

Schwierigkeitsgrad : mittel
    Beitrag vom 17.04.2012 - 12:58  
15 Teckerino

Dabei seit : 16.11.2011
Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 5
Hallo,
die Axifuga kann in 2 Varianten wachsen. Entweder flächig wie eine favia oder wie eine "ästebildende" Euphyllia. Die Polypen fahren nur teilweise aus wenn die Strömung zu stark ist. Sie "knicken" ab; wächst dann n bisl langsamer bis gar nicht an der Stelle. Wasserwerte müssen standart gut sein. Lichtzone 20-40cm unter 16000kelvin HQI oder max. 30cm unter T-Beleuchtung.
Die Polypen ziehen sich ein wenn Gefahr besteht, Licht aus geht. oder aber auch wenn sie einfach nur genug Licht getankt haben; Deckung des Tagesbedarfs.
Bei Fütterung ein bisl schneller beim Wachsen. Fütterung nur ca. 1Std nach Licht und Strömung komplett aus. Dann schaltet der Polyp auf Fangmodus; Tentakeln werden nur bei Bedarf ausgefahren. Hierzu Krill, gefrosteten Fisch- oder Garnelenstücke waschen, in max. 3mm Würfel schneiden und mit der Futterzange dem Polypen geben. Ca. 30Std. später wurstet der Polyp ein Faden ins Wasser welches wie "CYANO" aussieht (siehe Bild mit eingezogenen Polypen). Garnelen verspeisen Dieses oder es wird ageschäumt. 1Tag später ist der Polyp wieder voll ausgefahren.

Schwierigkeitsgrad : einfach
    Beitrag vom 16.11.2011 - 21:31  
9 mmegerle
Dabei seit : 10.02.2009
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 1 Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 1
Ist bei ausreichender Beleuchtung und guten Wasserparametern (Kalkversorgung)auch ohne zusätzliche Fütterung gut zu halten und wächst.

Sitzt hier 20cm unter der Oberfläche, am Rand der HQI Beleuchtung und wächst dabei sehr gut ohne gezieltes Zusatzfutter.

Habe die Koralle aber erst langsam an mehr Licht gewöhnt, als ich sie frisch bekommen habe, hat ihr das garnicht gefallen und ich hatte sie zuerst einige Wochen tiefer sitzen. Aber auch da hab ich sie nie gefüttert.

Mein Becken hat sehr wenig NO3 (nn) und PO4 (0,05) allerdings füttere ich täglich Schwebefutter/Aminos für meine Röhrenw. und Steinis weis nicht ob dies für die Dunca ev. auch brauchbar ist, aber ich gehe davon aus dass die Koralle über ihr Gewebe auch gelöste Nährstoffe auf dem Wasser aufnehmen kann.

Die Duncanopsammia sitzt hier in einem eher strömungsarmen Bereich, aber das ist bei mir, verglichen mit anderen Becken die ich kenne, immer noch so dass die Polypen gut bewegt werden ;-)


Schwierigkeitsgrad : mittel
    Beitrag vom 18.11.2009 - 19:11  



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