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Paracanthurus hepatus - Paletten Doktorfisch


Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich: Paracanthurus hepatus
Deutsch: Paletten Doktorfisch
Vorkommen: Indo Pazifik, West Pazifik
Größe: bis zu 31 cm
Temperatur: 23°C - 26°C
Futter: Algen, Artemia, Banane, Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Krill, Löwenzahn, Mysis, Norialgen, Salat
Aquarium: ~ 2500 Liter
Schwierigkeitsgrad erfahrenen Aquarianern vorbehalten

Haltung Dieser sehr schöne Fisch ist in der Regel sehr gut mit anderen Tieren (Wirbellosen) zu vergesellschaften.
Dennoch denke ich, dass man erwähnen sollte, dass es immer wieder Übergriffe auf Wirbellose geben kann (Beispiel Xenia, Acropora).
Der große Nachteil meiner Meinung nach (Robert) ist, dass er sehr häufig beim Einsetzten Pünktchen bekommt.
Besser immer einen ganz Kleinen einsetzten, die werden nicht so schnell krank und erholen sich dann meist auch schneller.

Von dieser Art lassen sich (meist !) gut mehrere Tiere gleichzeitig einsetzen.
Hier gilt wie immer, dass das Becken groß genug sein muss.
Ist das Becken zu klein, kann das sicherlich auch schiefgehen, vor allem dann, wenn man nachbesetzt.
Ein guter Freund von uns, Harald Mülder, musste ein Paar aus einem 1000 Liter Becken holen, weil sie einfach zu gross geworden sind.
Daher wäre ein weit grösseres Becken besser, optimalerweise jenseits der 5.000 Liter Marke.
Weiterführende Links
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keine
Benutzer Kommentare (48)

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46 Chrysokoll
Dabei seit : 10.08.2005
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 206 Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 34
Ich habe drei etwa 25 cm große Exemplare und möchte eine beobachtete "Unart" von P. hepatus mitteilen. Wobei ich nicht weis, ob nur bei mir ein Exemplar diese "Unart" hat.

Ich hatte mich immer Gewundert weshalb nicht befestigte Korallen in Bodennähe öfters rumgetragen und an den unmöglichsten Stellen (meistens höher) abgelegt werden. Da ich auch etwas größere Lippfische halte, dachte ich es wäre ein größerer Lippfisch. Doch beobachtet hatte ich dies nie. Nun habe ich mehrmals beobachten können, dass der Boss der drei P. hepatus eine Koralle (verzweigter abgebrochener Zweig (ca. 10*5*5 cm) einer Montipora sp.) vom Boden aufnahm und quer durchs Becken versetzte (auch 30 cm höher). Langeweile? (sollte eigentlich nicht sein) oder Markierung des Reviers? Ich habe leider keine Ahnung weshalb er das macht.
    Beitrag vom 12.07.2011 - 08:13  
44 Chrysokoll
Dabei seit : 10.08.2005
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Mittlerweile sind es 3 Tiere und nach etwa 1,5 Jahren sind alle etwa 20 cm groß. Eins habe ich nach gegesetzt. Sie sind etwas schreckhaft (vorallen seit meine Fahnenbarsche verstorben sind) und total verfressen. Haubtsächlich Grünfutter aber auch div. Trockenfutter. Wenn die Tiere Hunger haben sind sie innerartlich agressiver. Sobald sie aber längerere Zeit ausreichend Futter erhalten (bei mir 5 mal täglich, sowie Grünfutter) sind sie relativ friedlich. Gegenüber andere Arten sind sie friedlich.
Mit Krankheiten habe ich keine Probleme und ich würde sie eher als sehr robust bezeichnen. Jeder benötigt seine Höhle. Teilen aber auch gemeinsam eine. Nachts kann man sie "möppeln" hören. Sie streiten lautstark miteinander. Andere Docs hört man nicht diese aber schon, wenn sie sich gestört fühlen. Z.B. Nachts wenn ein andere Fisch sie stört oder man mit dem Arm ins Becken muss. Sie flitzen flott umher und stoßen schon mal eine nicht gut befestigte Koralle runter, auch erweitern sie einen Höhleneingang selbsttätig.

Schwierigkeitsgrad : einfach
    Beitrag vom 01.03.2011 - 17:05  
41 BerndK.
Dabei seit : 12.03.2010
Ich halte diese Fische seit Jahrzehnten, das derzeitige Exemplar seit 11 Jahren. Braucht gute Wasserwerte. Pünktchen traten nur unmittelbar nach dem Kauf auf (verschwinden aber bei optimalen Bedingungen ohne jegliche Behandlung recht schnell).Für Miniaquarien nicht geeignet, manche Maximalforderungen halte ich aber auch für stark überzogen. Passt sich im Wuchs den Beckengegebenheiten ohne erkennbare Beeinträchtigungen an. Gegenüber anderen Fischen recht friedlich. Frißt nahezu alles, braucht aber viel Grünfutter.

Schwierigkeitsgrad : kein Anfängertier
    Beitrag vom 03.05.2010 - 23:23  
37 Chrysokoll
Dabei seit : 10.08.2005
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Zu meiner Beschreibung möchte ich hinzufügen, das es mehrere lokale Rassen existieren! Zum Beispiel mit kräftig oder fahlem gelben Bauch, aber mir scheint auch die maximale Größe ist unterschiedlich. Normalerweise auf den Fischmärkten zwischen 20 und 25 cm groß, sind an manchen Orten die Fische riesig! Ob das nun an der lokalen Rasse oder vermindertem Fang der Einheimischen (so dass diese älter werden können) oder an dem Nahrungsangebot des Meeres liegt, kann ich nicht sagen! Aber an extremes kann man sich nun einmal besser erinnern als altägliches!

Zur Nahrung möchte ich noch anfügen, dass die Kleinen hauptsächlich Plankton fressen und die Großen eine Menge Algen zu sich nehmen. Ich habe selber probiert meine Kleinen an Algen zu bringen, das war zwecklos! Sie picken nur selten mal an Algensteinen.

Die Nachtfärbung ist im übrigen nicht so unterschiedlich. Meine Kleinen haben dann (derzeit) einen größeren Gelbanteil!
    Beitrag vom 27.08.2009 - 08:05  
36 Chrysokoll
Dabei seit : 10.08.2005
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Ich habe mir nun auch 2 P. hepatus (3 cm) geholt.
Da ich in dem Fahnenbarschbecken anscheinend keine geeignete große Steinkoralle habe, haben sie sich recht schnell tagsüber in einer großen buschigen Gorgonie häuslich gemacht. Diese steht ständig in der Strömung und Futter wird dorthin geweht. In der Natur schwimmen die Kleinen (juvenile) in Gruppen je nach Größe etwas bis einem Meter über einer großen stark verzweigten Koralle (oftmals ein freistehender "Pocillopora eydouxi"-Korallenblock oder eine Acro) in den sie sich bei Bedarf oder in der Nacht verstecken können (und bei einem Raubfisch auch schon mal tot stellen oder bei uns im Becken beim Herausfangen). Bei mir tut es die Gorgonie. Große (adulte) leben in lockeren (teilweise sehr großen) Gruppen auf halbwegs ebenen Terrassen der seewärtigen Riffe. Sie sind mit die schnellsten Fische im Riff und haben deshalb in der Natur tagsüber nur sehr wenige natürliche Fressfeinde. Größere P. hepatus benötigen wie Fahnenbarsche im Becken viel Schwimmraum, sind aber im Gegensatz dazu nicht stationär, sondern eher nomadisch und verlangen zusätzlich in unseren Becken einen abwechslungsreichen Schwimmraum (freistehende Stelen und Türme, breite übersichtliche Durchgänge usw.).
An einer Seite einer benachbarten Koralle des Tagesverstecks schlafen sie derzeit bei mir gemeinsam versteckt in der Nacht. Dabei ändern Sie ihre Färbung. Um beim Schlafen Räuber zu entgehen, legen sich in der Natur adulte Tiere sich in Spalten und Unterhöhlungen usw.!
Sie erhalten bei mir, wie in der Natur, mehrmals am Tag gemeinsam mit den Fahnenbarschen und den anderen Futter. Wobei ich zusätzlich ein spezielles hochdosiertes Vitaminfutter reiche. Damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht! Krankheiten sind nachdem Einsetzen nicht aufgetreten. Sind gegenüber den ruppigen Fahnenbarschen schreckhaft und flüchten immer wieder in die Gorgonie. Ist aber ein normales verhalten. Sobald die "Gefahr" vorüber ist, trauen sie sich heraus und fressen wieder vorbeitreibendes Futter.
In der Natur fressen sie in Pressluft-Tauchtiefe (etwa 2- 35 Meter) hauptsächlich Plankton (Also auch Eier und Larven von allerlei Getier (auch von Fischen!), Garnelenartige usw.). Aber auch immer wieder div. Algen.
In anbetracht der Paarungsgewohnheiten im Meer wird ein Paar zum Ableichen vermutlich ein sehr hohes Becken (150 cm) benötigen! Die Postlarven leben planktonisch und haben eine rhomboide Form.
Dieser Fisch wird in seinem Vorkommensgebiet immer wieder als Speisefisch angeboten! Dabei scheint es mir, dass die dort angebotenen Fische oftmals größer sind als 30 cm! Ich würde eher sagen, dass die maximale Größe bei 35 - 40 cm liegt.
Eine sichere Unterscheidung (Borsten an der "Schwanzwurzel"?) von Männchen und Weibchen ist nicht bekannt! Wird vermutlich in der Gefangenschaft, in der Sie Ihre maximale Größe nicht erreichen werden, auch nicht deutlich hervortreten.

Pro ausgewachsenen Fisch würde ich etwa 1500 Liter mit sehr viel Schwimmraum empfehlen.

Besonderheit: Soll zusätzlich zu dem Skalpell auch eine Giftdrüse haben (siehe hierzu: Smith, W.L. and W.C. Wheeler 2006 Venom evolution widespread in fishes: a phylogenetic rode map for the bioprospecting of piscine venoms. J. Hered. 97(3):206-217.).

Schwierigkeitsgrad : einfach
    Beitrag vom 25.08.2009 - 16:35  



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