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Heteroconger hassi - Ohrfleck-Röhrenaal


Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich: Heteroconger hassi
Deutsch: Ohrfleck-Röhrenaal
Vorkommen: Malediven, Philippinen, West-Pazifik
Größe: 35 cm - 45 cm
Temperatur: 24°C - 26°C
Futter: Artemia (Salzwasserkrebschen), Artemia-Nauplien, Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Lobstereier, Mysis (Schwebegarnelen), Plankton
Aquarium: ~ 200 Liter
Schwierigkeitsgrad Expertentier !! Kaum gut Haltbar
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Haltung Recht selten zu bekommen bzw. im Handel zu finden.
Sind auch in der ersten Nahrungsaufnahme nach dem Import nicht einfach.
Zudem sollten die Tiere im Artbecken gehalten werden, mit etwas höherem Bodengrund (Sand) und durchaus auch Algen.
Je höher die Sandhöhe, desto besser.
Schauen aus ihrer Röhre, in die sie sich bei Gefahr blitzschnell zurückziehen können.
Der Aal wurde nach seinem Entdecker, dem Unterwasserpionier Hans Hass, benannt.
Die anfängliche Meinung, dass es Nahrungsspzialisten sind, stimmt wohl nicht.
Bei einigen Aquarianern nehmen sie nach einigen Wochen sogar Flockenfutter und Granulatfutter an.
Also bleibt nach wie vor, dass sie einfach recht heikel beim Import sind.
Bekommt man gesunde Tiere und kann sie auf Futter umstellen, lassen sie sich halten.


Weiterführende Links
LinksHandel Züchter
Fishbase
Hippocampus Bildarchiv
reefvid
Trans Marine
keine
Benutzer Kommentare (2)

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2 froschmannxl
Dabei seit : 01.11.2007
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 6 Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 13
Auch wenn man es nicht glauben mag, beim Abbau des Aquariums habe ich entdeckt, das der hassi mir aus dem Becken gesprungen ist.

Schwierigkeitsgrad : mittel
    Beitrag vom 01.05.2008 - 17:04  
1 Thilo Böck
Dabei seit : 16.10.2004
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 15
Die Eingewöhnung ist mitunter schwer. Das Hauptproblem besteht darin das die Tiere einen sehr ausgeprägten Fluchtreflex haben, und sich so erst an ihre neue Umgebung gewöhnen müssen ehe sie die Scheu einigermaßen Ablegen. Das ist definitiv die schwerste Zeit.

Ich halte ein paar dieser Tiere in einem azooxanthellaten Becken welches nur eine sehr gedämpfte und ausschließlich blaue Beleuchtung hat.

Hier finden die Tiere die besten aquaristischen Bedingungen, da sie auch in der Natur am Boden Leben und helles Licht nur bedingt mögen.

Es ist also sehr hilfreich, vor allem in der Eingewöhnungsphase, wenn nur wenig blaues Licht vorherrscht, und Allgemein das Becken sehr schwach Beleuchtet ist.

Auch häufiges Aufhalten unmittelbar in der Nähe des Beckens kann die Eingewöhnungszeit erheblich Verkürzen da sich das Tier an Bewegungsablaäufe des Pflegers gewöhnen kann und so schneller bemerkt daß keine Gefahr droht.

Die Futteraufnahme ist nun der zweite Schritt zudem man das Tier bewegen muß.

Hilfreich kann hier ein Frostfutterautomat sein, den man nicht kühlt (!) und anstelle dessen Lebende adulte Artemien einbringt. Für kleinere Tiere eignet sich auch ein Nauplienbrutgerät welches die Tiere autom. in das Aquarium entlässt nach dem Schlupf.
zeigt dies Erfolg kann langsam Mit kleinem angereichertem Frostfutter begonnen werden.

Pauschal lässt sich sagen, alles was kleine Beinchen, Fühler etc. hat löst wohl ähnlich wie bei Seepferdchen einen Freßreiz aus.

Eigentlich sind die Tiere nicht wählerisch, aber sie haben ein sehr spezialisiertes Sehvermögen. Nur was sich unmittelbar vor ihnen Bewegt können sie als Futter erkennen. Futter welches auf dem Boden liegt rühren sie nicht mehr an.

Strömungstechnisch ergibt sich daraus dann ein weiteres Problem.

Herkömmliche Strömungspumpen sind zu Stark, so daß sie Zwangsläufig abgestellt werden sollten. Aber ist das Futter erstmal am Boden, auch Wertlos für den Aaal.

Die idealste Strömung ist die Lineare, z.b. durch Luftheber erzeugt. Das Wassser wird so direkt über dem Bodengrund in großer Menge, aber mit Sanfter Geschwindigkeit Fortbewegt/Eingesogen, und an der Oberfläche weiter Transportiert. So kann man bei ganz normalen Bedingungen Füttern ohne etwa eine Pumpe Abschalten zu müssen mit dessen Vorgang das Tier ziemlich sicher in seiner Wohnröhre Verschwinden würde.

Auch hat es den Vorteil, daß nicht gleich gefressenes Futter ständig im Kreislauf bleibt solange bis es von einem Tier erfasst wird. Wegen der Futterreste müssen also nicht Unmengen Einsiedlerkrebse als Restevertilger in das Aquarium, die denn Aal ohnehin Stören würden aufgrund der Lebensweise.

Es empfiehlt sich ein feiner bis sehr feiner Bodengrund von guten 10-15 cm. Schichthöhe.

Beobachtungen zeigten bei mir daß die Tiere ihre Röhren eher Horizontal Anlegen als Vertikal und das unabhängig ob in 30 cm hohem Bodengrund oder in 15 cm Schichthöhe.

Der Grund wird wohl in der Verdichtung des Bodengrundes liegen, und so ein tieferes vordringen zunehmends die Grabaktivität erschweren.

Zur artgerechten Haltung sollte man auch immer min. 2 Expl. halten. Sie Leben in freier Wildbahn in großen Kolonien so daß von einem ausgeprägten Sozialverhalten auszugehen ist.

Wer die Tiere halten will sollte dies wirklich in einem Spezialbecken tun. Hier sind die Chancen am erfolgversprechendsten, was aber nicht gleichbedeutend mit Problemlos ist. Die Tiere sind und bleiben schwere Aquarienpfleglinge, und so Interessant sie auch ausschauen mögen, man sollte sich gut überlegen ob man den Anforderungen Rechnung tragen kann.

Schwierigkeitsgrad : Expertentier !! Kaum gut Haltbar
    Beitrag vom 10.02.2005 - 23:51  



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