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Pterapogon kauderni - Kardinalbarsch


. Eingestellt von robertbaur


Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich: Pterapogon kauderni
Deutsch: Kardinalbarsch
Vorkommen: Banggai-Inseln, Lembeh, Sulawesi
Größe: 8 cm - 10 cm
Temperatur: 24°C - 26°C
Futter: Artemia (Salzwasserkrebschen)\\, Artemia-Nauplien\\, Bosmiden (Rüsselflohkrebse)\\, Frostfutter (große Sorten)\\, Krill (Euphausiidae)\\, Lobstereier\\, Mückenlarven\\, Staubfutter\\
Aquarium: ~ 300 Liter
Schwierigkeitsgrad mittel
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Nachzuchten

Pterapogon kauderni lässt sich gut züchten. Im Handel sind Nachzuchten verfügbar. Wenn Sie Interesse an Pterapogon kauderni haben, fragen Sie bitte Ihren Händler nach einem Nachzuchtier anstelle eines Wildfangs. Sie helfen so die natürlichen Bestände zu schützen.

Haltung Koumans, 1933

Lebt nur auf Banggai im Norden Sulawesis. Anzumerken ist noch:
Die Kauderni-Nachzuchten suchen gerne Schutz in den Stacheln der Diadem-Seeigel.
So sind sie vor Angriffen und Attacken von größeren Fischen besser geschützt.

Michael Mendler berichtet:

Hallo zusammen, mein Name ist Michael Mendler und wohne in der Nähe von Ulm. Seit 2 Jahren betreibe ich erfolgreich ein Seewasseraquarium.
Seit 1 Jahr beschäftige ich mich mit der Nachzucht von Pterapogon kauderni.
Hierzu nun mein Tips:
Solange die Jungtiere noch mit Artemia gefüttert
werden, sollte dies nur unter kräftiger Beleuchtung geschehen, da die gierigen Racker sonst die frisch geschlüpften Artemia nicht von den Schalen unterscheiden können.
So erging es mir 2 mal.
Ich fütterte die Babys nur bei Blaulicht. Plötzlich schoß einer nach dem anderen durchs Becken, wie von der Tarantel gestochen.
Durch den Streß fielen dann die Fische in eine Art Ohnmacht und lagen reglos am Boden.
Nach 1 bis 3 Minuten stand dann einer nach dem anderen wieder auf.
Hab auch schon gehört, daß nach solch einem Streß manche Tiere nicht mehr weiter geschwommen sind.
Bei mir war das Gott sei dank nicht der Fall.
Also beim Füttern solcher kleinen Pfleglinge genügend Licht, am besten geschälte Artemia verwenden und die Fische mit vollem Bauch auf gar keinen Fall stressen.

Und Michael ergänzte in 2002:
Seit längerer Zeit züchte ich immer wieder Kaudernis.
Hierzu fange ich mit einer Spiegelfalle das maulbrütende Tier aus meinem Becken und versetzte es in ein Aufzuchtbecken.
Bisher gestaltete sich das Aufziehen der Jungen aber immer recht mühsam.
Kurz vor Weihnachten sah ich, daß einer wieder das Maul voll hatte.
Da aber der Weihnachtsstreß vor der Tür stand, beließ ich den Kauderni in meinem Riffaquarium.

Am 26.12. entdeckte ich 3 kleine Babys nahe der Oberfläche und fing sie mit dem Netz heraus und setzte sie ins Aufzuchtbecken.

Als ich Artemia ansetzen wollte, mußte ich feststellen, keines mehr im Hause zu haben.
Bei meinem Händler in der Nähe war auch keines zu bekommen.
Somit wurde per Internet bestellt. Aber was tun, solange kein Lebendfutter im Hause ist?
Ich versuchte allerlei kleines Gefrorenenfutter aus.
Und siehe da, Lobstereier schienen ihnen zu zu sagen, wirklich kaum zu glauben.
Heute, im Januar 2002, sind die drei Kleinen ca. 3cm lang (siehe Foto unten).
Ich finde sogar, daß sie schneller wachsen, als mit lebenden Artemia, obwohl ich diese immer in einer Nährstofflösung schlüpfen lasse.
Mich würde interessieren, ob jemand auch schon solche Erfahrungen mit der Aufzucht von Kaudernis gemacht hat? Ist es Zufall?

Bitte keine Wildfänge mehr kaufen, da der P.kauderni am Rande der Ausrottung steht.
Siehe auch Marubis: http://www.marubis.de/meerwasseraquaristik/banggai-kardinalbarsch.html

Anmerkung:
Inzwischen gibt es in der Lembeth-Straße stabile Populationen des Banggai Kardinalbarsches.
Lembeth gilt als Hauptumschlagsort für den Barsch, aus Versehen fielen vor einigen Jahren Transporttüten ins Meer und die Barsche konnten entweichen.
TV-Bericht "Die See der kleinen Moster", 3Sat am 27.7.2014.

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Apogonidae (Family) > Apogoninae (Subfamily) > Pterapogon (Genus) > Pterapogon kauderni (Species)
Weiterführende Links
LinksHandel Züchter
Fishbase
Hippocampus Bildarchiv
Wikipedia
Artikel Kardinalbarsch
Nachzuchtenregister
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Benutzer Kommentare (12)

Derzeit werden 3 Fachkommentare angezeigt. Weitere 9 Kommentare sind versteckt.Klicken Sie hier um alle Kommentare anzuzeigen

 
11 biest
Dabei seit : 03.10.2010
Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 9
Halte ein Pärchen es gibt keinerlei Problem untereinander auch nicht mit anderen Fischen. Die zwei "zucken" sich durch´s Aquarium, mal zusammen, mal getrennt. Fressen bei uns alles was es gibt Artemia, Frostfutter, Krill, Staubfutter, Flockenfutter. Das Männchen hat jetzt innerhalb von 7 Wochen das zweite mal "dicke Backen". Beim ersten mal waren wir leider mitten im Umzug wahrscheinlich hat er durch den stress die brut geschluckt denn auf einmal sah er wieder normal aus und hat auch wieder gefressen. Er hält sich während dieser Zeit hauptsächlich unter Steinbauten auf und frisst kaum was, das Weibchen ist hauptsächlich bei ihm und wenn es Futter gibt schießt sie raus und immer wieder kann man beobachten wie sie zu ihm schwimmt und ein Maulvoll Futter zu ihm unter die Steinbauten bringt, er nimmt dann ein oder zwei Happen.


Schwierigkeitsgrad : einfach
    Beitrag vom 11.01.2011 - 10:01  
7 Makohai
Dabei seit : 27.08.2008
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 4
Hallo an alle Kauderni Züchter
Habe folgende Erfahrungen gesammelt.Nach 27-29 tagen im Maul setze ich das Männchen in eine Schwimmschule.Dies geschieht mittlerweile ohne Zickereien.Innerhalb von 3 Tagen sind dann die kleinen aus dem Maul entlassen.Dann muss das Männchen schnell aus der Schwimmschule raus.das Futter besteht die ersten Wochen aus lebender Artemia. Danach kommt gefrorene Bosmiden,Lobstereier dazu.Kaudernis wachsen sehr unterschiedlich,so meine Erfahrung.Nach ca. 4 Wochen erfolgt meist eine Trennung der größeren von den kleinen.Auch ich musste feststellen das der Nachwuchs äußerst Schreckhaft ist.habe im Aufzuchtbecken viel Caulerpaalgen eingebracht.So gibt es nun keine Schrecksekunden für die kleinen... Mfg

Schwierigkeitsgrad : mittel
    Beitrag vom 13.01.2009 - 12:48  
3 Peter
Dabei seit : 24.08.2004
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 14 Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 11 Videos von diesem Benutzer im Lexikon hochgeladen 3
Ich hatte 2 Pterapogon kauderni Nachzuchten vom Händler gekauft. Anfangs hatte ich bedenken das sie auf grund ihrer geringen größe probleme in einem 700 l aquarium bekommen. Nach dem Einsetzen zog es sie sofort in die Stacheln meines Diadema setosum wo sie lange zeit blieben. Nachdem sie an größe zugelegt hatten wurde der Seeigel nur noch in äusersten notsituationen aufgesucht. Die meiste zeit standen sie dann neben, über und auch ! in meiner H. Crispa. Auch am Rand meiner Quadricolor hielten sie sich auf. Dabei wurden sie ohne probleme von den Clarkii Anemonenfischen geduldet.

Schwierigkeitsgrad : sehr einfach

--
Mit freundlichen Grüßen Peter Nickel
    Beitrag vom 09.07.2005 - 21:27  



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