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Hemigrapsus sanguineus - Asiatische Strandkrabbe
2 Bilder:
Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich:
Hemigrapsus sanguineus
Deutsch:
Asiatische Strandkrabbe
Vorkommen:
China, europäische Küsten, Japan, Korea, Mittelmeer, Nordatlantik, Nordsee, Ost-Atlantik, Ryukyu Islands, West-Atlantik, West-Pazifik
Größe:
bis zu 7 cm
Temperatur:
Futter:
Detritus, Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Lobstereier, Mückenlarven, Muschelfleisch, Muscheln, Norialgen, Schnecken, Stinte
Aquarium:
Schwierigkeitsgrad
sehr einfach
Haltung
Lebt zwischen Steinen und Austern in Estuarien, Lagunen, Häfen und geschützten Buchten.
Generell eine Krabbe der Gezeitenzonen, wurde aber in Häfen auch in bis zu 20 Meter Tiefe entdeckt.
Ursprünglich in kalten bis subtropischen Teilen des nordwestlichen Pazifiks (Nord-Japan bis China), versehentlich auch in den USA und Europa eingeführt.
Wie die andere asiatische Strandkrabbe, H. tanakoi, hat H. sanguineus ebenfalls einen großen Bereich der atlantischen Küste der USA besiedelt – und Populationen in Frankreich und den Niederlanden aufgebaut.
H. sanguineus ist durch größere, rötliche Punkte auf den Scheren, kürzere, aber kräftiger Setae auf den Beinen und vor allem leischige "Knubbel" statt "Püschel" zu unterscheiden.
Beckengröße/Besatz:
In der Natur werden bis zu 20 Individuen pro Quadratmeter gezählt – solche Besatzdichten sind in Aquarien sicher nicht ratsam.
Genauer gesagt, schaffen es selbst drei Tiere, sich in 50 Litern mit endlos vielen Verstecken gegenseitig aufzufressen!
Verhalten: extrem aggressiv (auch untereinander), keine Scheu (auch nicht gegenüber dem Menschen), tag- und nachtaktiv, räumen gerne um und buddeln ohne Ende. Räuberische Allesfresser.
Vergesellschaftungsmöglichkeit: Nur mit Tieren, bei denen man Verluste in Kauf nimmt.
Anemonen werden offenbar ignoriert.
Im Allgemeinen wird versucht, alles zu fressen, was kleiner oder gleich groß ist.
Beckeneinrichtung: Nordsee-, Meeres- oder Brackwasser-Aqua-Terrarium (Sandstrand, Felsen).
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Züchter
keine
keine
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