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Elysia verrucosa - Sackzungenschnecke


Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich: Elysia verrucosa
Deutsch: Sackzungenschnecke
Vorkommen: Australien
Größe: bis zu 3 cm
Temperatur: 24°C - 28°C
Futter: Algen, Nahrungsspezialist
Aquarium: ~ 500 Liter
Schwierigkeitsgrad Expertentier !! Kaum gut Haltbar

Haltung Jensen, 1985

Diese Schnecke tauchte bei Joachim Kolb auf.
Es handelt sich vermutlich um die bis 3 cm gross werdende Elysia verrucosa (Schneckenführer Seite 165).
Man nennt sie auch Saftsauger, da sie Algen den Saft abzapfen :-) Im Buch steht, dass es nur grüne Algen sein würden.....!

Wir würden sie als Nahrungsspezialist ansehen, da sie wohl nur von bestimmten Algen leben.
Aber Joachim wird sicher berichten, wie sich die Schnecke auf Dauer macht.
Saftsauger findet man in allen Meeren, egal ob temperiert oder tropisch.
Weiterführende Links
LinksHandel Züchter

keinekeine
Benutzer Kommentare (2)

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1 Joachim Kolb
Dabei seit : 04.03.2006
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 3
Die Elysia kam mit Lebendgestein aus Indonesien in mein Becken. Die Saftzungenschnecke ist ein wunderbares und interessantes Tier, das ich jedem unter einer Bedingung empfehlen kann:

Solltet ihr sie in einem Händlerbecken beobachten, dann wartet auf alle Fälle, bis die Schnecke an einer Alge saugt (sie "beißt" in die Alge, spritzt Verdauungssäfte in die Alge um das Zellplasma kurze Zeit später wieder auszusaugen). Nehmt dann unbedingt den Stein mit der angezapften Alge mit. Die Schnecke ist Nahrungsspezialist und frisst normalerweise nur eine Art Alge. Bei mir hat sie nach zwei Wochen teilweise 1 - 2 Stunden suchen müssen, bis sie wieder ihre Alge gefunden hat. Inzwischen hat sich ihre Alge aber scheinbar soweit verbreitet, dass sie auf den meisten Steinen was zum Fressen findet.

Toll an dieser Elysia ist das Tarnverhalten. Sie passt sich innerhalb weniger Minuten dem Untergrund an. Von weißer Grundfarbe mit ein paar braunen oder weinroten Schlieren über hell- und dunkelgrün bis dunkelgrau. Wenn sie sich nicht bewegt, sieht man sie oft nicht. Das einzige, was immer unverändert bleibt, sind die orangenen Punkte auf den Parapodien

Die Schnecke hat ein sehr auffälliges "Schrittverhalten". Wenn sie dahingleitet, wippen die Rhinophoren und Parapodien abwechselnd nach vorne und hinten.

In der Zwischenzeit hat sie auch Nachwuchs bekommen, ich vermute allerdings, dass sie entweder Sperma zwischengespeichert hat oder sogar schon im Meer ihre Eier auf das Lebendgestein gelegt hat. Die 2 bis 4mm großen Jungen sind schneeweiß, haben aber auch schon ausgeprägte Rhinophoren und Parapodien und das auffällige "Schrittverhalten".

Letzte Woche ist leider meine große Elysia (von vermutlich einem Borstenwurm oder einer Krabbe überfallen) worden. Die gesamte hintere Hälfte der Elysia fehlt. Sie hat ganz schön gelitten (hat sich drei Tage fast nicht bewegt). In der Zwischenzeit bildet sie sich aber wieder nach hinten aus und ich hoffe mal, dass sie überlebt.

Als max. Alter werden in den verschiedenen Quellen ein paar Monate bis ein Jahr angegeben. Bei mir lebt sie jetzt 2 Monate und war bei Ankunft bereits ausgewachsen.

Schwierigkeitsgrad : Expertentier !! Kaum gut Haltbar
    Beitrag vom 04.03.2006 - 15:02  



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