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Madracis kirby - Sternkoralle


Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich: Madracis kirby
Deutsch: Sternkoralle
Vorkommen: Australien , Great Barrier Riff
Größe: bis zu 15 cm
Temperatur: 24°C - 27°C
Futter: Plankton, Zooxanthellen / Licht
Aquarium: ~ 150 Liter
Schwierigkeitsgrad mittel

Haltung Madracis kirbyi
Veron and Pichon, 1976

Madracis Arten die man auch Sternkorallen nennt, was von deren Polypenbild her kommt, sind immer wieder in heimischen Riffaquarien zu finden. Sie werden zwar nicht mehr ganz so häufig angeboten, kommen aber über Import und Ableger in den Handel.
Madracis Arten wachsen in der Regel nicht so schnell wie andere großpolypige Arten. Sie brauchen bei der Pflege im Aquarium keine sehr hohe Lichtstärke, aber dafür eine gute Wasserströmung. Aus der Erfahrung heraus muss man sagen, dass Madracis es zwar ohne Zusatzfutter schafft, aber man trotzdem kleinstes Futter anbieten sollte.
Sie stehen damit besser, sind deutlich gesünder und wachsen in der Regel etwas schneller. Sie vertragen meist keine starken Schwankungen sowie zu schnele Absenkung von No3 und Po4. Sie sind super empfindlich gegen Vernesslung von anderen Korallenarten, daher bitte Sicherheitsabstand mit einberechnen.
Interessant ist der Hinweis von einigen Pflegern dass sie oft die Madracis zusammen mit Schwammteilen erworben haben.

Folgende Madracis Arten gibt es/ Other Species:

Madracis asanoi
Madracis asperula
Madracis decactis
Madracis formosa
Madracis kirbyi
Madracis mirabilis
Madracis pharensis
Madracis senaria


Wichtiger Hinweis zur Fütterung.
gefunden im Internet - neues aus der Wissenschaft
Zooplankton capture by two scleractinian corals, Madracis mirabilis and Monastrea cavernosa, in a field enclose Marine Biology 1996) 127: 303-317

Madracis mirabilis mit den kleineren Polypen fing weit mehr Plankton pro Korallenbiomasse als Monastrea cavernosa mit den großen Polypen.
SEBENS et al. meinen, daß die großen Unterschiede der Fangmengen der einzelnen Beuteorganismen mit dem schnelleren Entschlüpfen kleinerer Organismen oder dem Meiden der Korallennähe durch bestimmte Organismengruppen zu begründen sind.

Madracis kirbi ist selbst im Meer Rar. Ähnlichkeit im Aussehen zu Madracis decactis.


Weiterführende Links
LinksHandel Züchter
SDMAS
keinekeine
Benutzer Kommentare (5)

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4 Rudy Rundberg
Dabei seit : 23.11.2007
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 53 Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 5
Seit ich nun täglich Ammoniumchlorid dosiere (da der Nitratwert etwas im Keller war)
kommen die Polypen schön raus und fluoreszieren wunderbar unter Blaulicht. Der Untere Teil, der weniger Licht abbekommt hat größere Polypen und weniger grüne Farbe. Das liegt an der Umstellung von der zooxanthellaren Ernährung auf Plankton.
(ist das Bild mit dem blauen Schwamm).
    Beitrag vom 29.07.2009 - 16:46  
3 Rudy Rundberg
Dabei seit : 23.11.2007
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Lässt sich bei mir wunderbar halten und wächst auch prächtig.
Sie hat bei mir (zusammen mit einem Strongylophora) einen runden Stein überwachsen, das sieht echt fantastisch aus.
Ist halt mal was Anderes^^

Sie lebt bei etwas stärkerer Ströhmung, 4x 26w T5
und wird mit Liquizell und Hefe gefüttert.

Seit ich regelmäßig Wodka zudosiere, färbt sich die "Kalkscheibe" (am Fuß der Polypen) rot-lila (wie auf dem Bild).
Ich werd demnächst mal ein paar Ablegersteine daneben legen und schaun, ob sie "drüberkriecht".

Schwierigkeitsgrad : mittel
    Beitrag vom 25.12.2008 - 23:45  
2 Chrysokoll
Dabei seit : 10.08.2005
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 206 Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 34
Wächst, zumindestends in meinen Becken, sehr langsam. Die selbe Feststellung konnte ich aber auch in der Literatur lesen. Um die Polypen expandieren zu lassen benötigt es eine gute Strömung.

Schwierigkeitsgrad : sehr einfach
    Beitrag vom 10.01.2007 - 15:42  
1 Chrysokoll
Dabei seit : 10.08.2005
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 206 Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 34
Empfindlich bei Vernesselungen. Halte ich etwas dunkler aber dafür Nährstoffreicher, da viele Verwande-Arten zusätzlich etwas zu fressen wollen oder nicht mit Zooxanthellen leben. Polypen strecken sich etwa bis 0,8 cm aus. Unter Blaulicht leuchten einige Mundscheiben schön grün, aber nicht alle einer Kollonie. Teilweise sind die Mundscheiben weiß. Der Körper der einzellnen Pollypen sind durchscheinend braun-rötlichbraun.
Wird oft, wie bei meiner Kollonie, mit Schwämmen angetroffen.
Wird, denke ich, nicht speziell gehandelt, sondern kommt auf Lebengestein, bzw. auf Substrat-Gestein vor.
Wird sich zeigen, wie es sich halten läßt.
Meine wurde aus Indonesien importiert.

Schwierigkeitsgrad : sehr einfach
    Beitrag vom 20.11.2006 - 12:49  



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