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Baschy
Dabei seit : 28.04.2008
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Echidna nebulosa (Sternfleckmuräne)
sonstige Namen des Fisches:
im Englischen Snowflake-moray-eel
Eckdaten:
Anzahl der gehaltenen Tiere: 1 (ich will den Versuch wagen und auf zwei Tiere erhöhen)
Länge des gehaltenen Tieres (in cm): ca. 40
max. Länge (ausgewachsen, in cm): ca. 85
Zeitraum der Pflege (Monate): ca. 3
Herkunft: Arabische Meer, Indischer Ozean
Beckengröße (Liter): 412
Gesamt-Lichtleistung (Watt): ca. 450
Strömung (Liter/Stunde): ca. 16.500
eigene Erfahrungen zur Ernährung:
Die Sternfleckmuräne frisst eigentlich so ziemlich jedes grössere Frostfutter. Ich reiche Ihr Muscheln, Scampi, Schrimps, Tintenfisch, Fisch, welches sie gierig verschlingt. Gefüttert wird sie alle 2-3 Tage. Sobald das Futter im Becken ist kommt sie gierig aus Ihrer Höhle geschossen.
eigene Erfahrungen zum Sozialverhalten:
Übergriffe auf Fische konnte ich in der bisherigen Zeit nur ein einziges Mal beobachten, doch denke ich, dass dieser Vorfall mit der damals extremen Beckentemperatur (über 31°C) zusammenhängt. Die Nebulosa wurde am Vortag gefüttert, startete aber am Folgetag einen „Amoklauf“ und frass innerhalb von 1 Stunde sowohl die Geistermuräne (deutlich länger) als auch die beiden Putzergarnelen auf, mit denen sie sich eine Höhle teilte. Seitdem die Beckentemperatur wieder auf 25-27°C geregelt wurde, ist überhaupt nichts mehr passiert, sie ist gegenüber den anderen gehaltenen Fischen vollkommen indiffernt. Lediglich Fische die in Ihre Höhle hineinschwimmen wollen werden mit aufgerissenem Maul „gebeten“ dies nicht zu tun.
eigene Erfahrungen zur Krankheitsanfälligkeit:
Bisher keine Erfahrungen, ich halte das Tier für äusserst robust und ziemlich resistent.
eigene Empfehlungen zum Becken:
Das Becken sollte meiner Meinung nach viele Höhlen und Versteckmöglichkeiten aufweisen. Als besonders geeignet halte ich PVC-Rohre in denen sich die Muräne gerne versteckt. Es empfiehlt sich Rohre mit verschiedenen Durchmessern anzubieten.
eigene Einschätzung des Schwierigkeitsgrades:
Kategorie: 2-3
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Die Sternfleckmuräne ist meiner Meinung nach für das Korallenbecken bedingt geeignet. Ich habe einen relativ starken Abschäumer (modifiziert) am Becken, da sie doch eine ordentliche Wasserbelastung verursacht. Ich halte keine Muscheln und keine Schalentiere, ausser dem oben beschriebenen Zwischenfall ist es bei mir nie zu Übergriffen auf Fische gekommen. Da sich die Muräne so gut wie überhaupt nicht frei im Becken bewegt, halte ich ein auf die Endgrösse des Tieres bezogenes kleines Becken durchaus für möglich, wobei die Höhe des Beckens nur eine untergeordnete Rolle spielen dürfte (hält sich meist Bodennah auf). Man sollte darauf achten, dass das Becken gegen Ausbruch gesichert ist, meine Muräne hat nach dem Einsetzen zwei Ausbruchsversuche gestartet, scheiterte jedoch an meinem 60 cm hohen Kranz. Seither hat sie keine weiteren Versuche unternommen. Die Sternfleckmuräne ist keinesfalls agressiv, man sollte jedoch beachten, dass sie im „Futterrausch“ heftig und relativ unkoordiniert in Richtung des Futters schnappt (meine anderen Fische haben dies schnell rausgefunden und suchen das Weite während der Muränenfütterung). Ich rate zwingend zur Verwendung einer Futterzange an, da das Tier extrem kurzsichtig ist und z.T. auch extrem heftig in die Zange beisst, hierbei wird man auch feststellen, wieviel Kraft in so einem kleinen Fisch steckt. Die Muräne ist eher dämmerungsaktiv und bei mir im Becken erst kurz vor Eintritt der Blaulichtphase zu sehen (Ausnahme: Futter im Becken).
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zum Thema Schwierigkeitsgrad gibt es vorerst folgende Einteilung:
1 = einfach zu halten für Korallenbecken
2 = bedingt für Korallenbecken geeignet
3 = nur für Fischaquarien, oder starker Räuber
4 = nur für Fortgeschrittene
5 = nur nach ausführlicher Beratung, sehr schwer haltbar
6 = Artaquarium, besondere Fachkenntnis
Schwierigkeitsgrad : einfach |