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Echidna nebulosa - Sternmuräne


Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich: Echidna nebulosa
Deutsch: Sternmuräne
Vorkommen: Arabisches Meer, Indischer Ozean, Rotes Meer
Größe: 75 cm - 100 cm
Temperatur: 23°C - 27°C
Futter: Fische (kleine Fische), Futtergarnelen, Garnelen, Muschelfleisch, Stinte
Aquarium:
Schwierigkeitsgrad mittel

Haltung Die Muräne ist gut zu halten, sehr widerstandfähig, verträgt Wasserwerte bis 50 ppm Nitrat ( Obergrenze! ).
Wasserwechsel alle 2 Wochen 20 %, Eiweißabschäumer und Aktivkohlefilter notwendig, Beleuchtung nicht zu hell, eher Dämmerlicht.
Becken sollte 3 mal länger sein als die Muräne, also mindestens 2,5 m Länge!
Höhlen und andere Unterschlüpfe reichlich bereitstellen, Tiere meist nachtaktiv, Muränen sind räuberisch, Angriffe auf andere Fische kommen vor, Fütterung nicht mit der Hand – nur mit Zange.
Simon fügt hinzu: Ich pflege diese Muräne bereits seit 7 Jahren und sie hat mittlerweile eine Länge von ca. 60 cm erreicht ( laut Fachliteratur ausgewachsen bis 75 cm ).
Ich konnte noch nie einen Angriff auf andere Fische feststellen (noch nicht mal auf junge Orangeringelfische).
Als hervorragendes Futter haben sich neben den angegebenen auch gefrorene Stinte erwiesen, welche gierig verschlungen werden.
Weiterführende Links
LinksHandel Züchter
Fishbase
Hippocampus Bildarchiv
Nautilus Aquaristik
keine
Benutzer Kommentare (16)

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12 Baschy
Dabei seit : 28.04.2008
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 6 Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 3
Echidna nebulosa (Sternfleckmuräne)

sonstige Namen des Fisches:
im Englischen Snowflake-moray-eel

Eckdaten:
Anzahl der gehaltenen Tiere: 1 (ich will den Versuch wagen und auf zwei Tiere erhöhen)
Länge des gehaltenen Tieres (in cm): ca. 40
max. Länge (ausgewachsen, in cm): ca. 85
Zeitraum der Pflege (Monate): ca. 3
Herkunft: Arabische Meer, Indischer Ozean
Beckengröße (Liter): 412
Gesamt-Lichtleistung (Watt): ca. 450
Strömung (Liter/Stunde): ca. 16.500

eigene Erfahrungen zur Ernährung:
Die Sternfleckmuräne frisst eigentlich so ziemlich jedes grössere Frostfutter. Ich reiche Ihr Muscheln, Scampi, Schrimps, Tintenfisch, Fisch, welches sie gierig verschlingt. Gefüttert wird sie alle 2-3 Tage. Sobald das Futter im Becken ist kommt sie gierig aus Ihrer Höhle geschossen.

eigene Erfahrungen zum Sozialverhalten:
Übergriffe auf Fische konnte ich in der bisherigen Zeit nur ein einziges Mal beobachten, doch denke ich, dass dieser Vorfall mit der damals extremen Beckentemperatur (über 31°C) zusammenhängt. Die Nebulosa wurde am Vortag gefüttert, startete aber am Folgetag einen „Amoklauf“ und frass innerhalb von 1 Stunde sowohl die Geistermuräne (deutlich länger) als auch die beiden Putzergarnelen auf, mit denen sie sich eine Höhle teilte. Seitdem die Beckentemperatur wieder auf 25-27°C geregelt wurde, ist überhaupt nichts mehr passiert, sie ist gegenüber den anderen gehaltenen Fischen vollkommen indiffernt. Lediglich Fische die in Ihre Höhle hineinschwimmen wollen werden mit aufgerissenem Maul „gebeten“ dies nicht zu tun.

eigene Erfahrungen zur Krankheitsanfälligkeit:
Bisher keine Erfahrungen, ich halte das Tier für äusserst robust und ziemlich resistent.

eigene Empfehlungen zum Becken:
Das Becken sollte meiner Meinung nach viele Höhlen und Versteckmöglichkeiten aufweisen. Als besonders geeignet halte ich PVC-Rohre in denen sich die Muräne gerne versteckt. Es empfiehlt sich Rohre mit verschiedenen Durchmessern anzubieten.

eigene Einschätzung des Schwierigkeitsgrades:
Kategorie: 2-3

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Die Sternfleckmuräne ist meiner Meinung nach für das Korallenbecken bedingt geeignet. Ich habe einen relativ starken Abschäumer (modifiziert) am Becken, da sie doch eine ordentliche Wasserbelastung verursacht. Ich halte keine Muscheln und keine Schalentiere, ausser dem oben beschriebenen Zwischenfall ist es bei mir nie zu Übergriffen auf Fische gekommen. Da sich die Muräne so gut wie überhaupt nicht frei im Becken bewegt, halte ich ein auf die Endgrösse des Tieres bezogenes kleines Becken durchaus für möglich, wobei die Höhe des Beckens nur eine untergeordnete Rolle spielen dürfte (hält sich meist Bodennah auf). Man sollte darauf achten, dass das Becken gegen Ausbruch gesichert ist, meine Muräne hat nach dem Einsetzen zwei Ausbruchsversuche gestartet, scheiterte jedoch an meinem 60 cm hohen Kranz. Seither hat sie keine weiteren Versuche unternommen. Die Sternfleckmuräne ist keinesfalls agressiv, man sollte jedoch beachten, dass sie im „Futterrausch“ heftig und relativ unkoordiniert in Richtung des Futters schnappt (meine anderen Fische haben dies schnell rausgefunden und suchen das Weite während der Muränenfütterung). Ich rate zwingend zur Verwendung einer Futterzange an, da das Tier extrem kurzsichtig ist und z.T. auch extrem heftig in die Zange beisst, hierbei wird man auch feststellen, wieviel Kraft in so einem kleinen Fisch steckt. Die Muräne ist eher dämmerungsaktiv und bei mir im Becken erst kurz vor Eintritt der Blaulichtphase zu sehen (Ausnahme: Futter im Becken).
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zum Thema Schwierigkeitsgrad gibt es vorerst folgende Einteilung:
1 = einfach zu halten für Korallenbecken
2 = bedingt für Korallenbecken geeignet
3 = nur für Fischaquarien, oder starker Räuber
4 = nur für Fortgeschrittene
5 = nur nach ausführlicher Beratung, sehr schwer haltbar
6 = Artaquarium, besondere Fachkenntnis


Schwierigkeitsgrad : einfach
    Beitrag vom 19.08.2008 - 21:39  
10 scobi
Dabei seit : 03.11.2007
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 22
Ich halte diese Muräne seit etwa einem Jahr in meinem Riffbecken. Bestellt habe ich sie mir extra recht klein bei meinem örtlichen Aquarienhändler mit einer größe von 15cm.Heute hat sie eine größe von 35-40cm.Vor etwas über 3 Monaten hat sie allerdings angefangen und hat 2 meiner Puterlippfische gefressen mit denen sie zuvor ein dreiviertel Jahr zusammen gelebt hat. Nun hat sie mir auch noch eine Scherengarnele weggefressen. Die Weißbandputergarnele lässt sie allerdings bilang in Ruhe. Durch Ihre Jagt bricht sie hierbei auch hin und wieder Teile von Steinkorallen ab. Dennoch ein sehr interessantes Tier. Ich würde sie mir allerdings nichtmehr zulegen, da man doch in der Haltung anderer Tiere deutlich eingeschränkt ist.
www.coral-riff.de

Schwierigkeitsgrad : mittel
    Beitrag vom 15.03.2008 - 13:00  
9 MarkusKink
Dabei seit : 13.10.2007
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 13
wohnt bei mir seit 09/2007 und ist sehr friedfertig. ich habe sie mit einer Größe von 65 cm übernommen. Sie hat beim Vorbesitzer Stinte gefressen, bei mir aber nicht. Frisst nur die gefrostete Meeresfrüchtemischung aus dem Supermarkt und rührt seitdem nichts anderes mehr an.
Sie hat schon mehrfach zweiwöchige Fastenkuren eingelegt und ist sehr aktiv wenn sie Hunger hat. Sehr friedlich und problemlos zu vergesellschaften. Im kleinen Becken (500 Liter) ist sie einmal ausgebrochen. Im großen Becken noch nicht, da reicht ihr scheinbar der Platz.

Schwierigkeitsgrad : sehr einfach
    Beitrag vom 08.02.2008 - 12:37  
7 Jensteve
Dabei seit : 01.05.2007
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 4
Also wir pflegen diese Tier seit 2 Jahren mit gutem Erfolg. sie ist jetzt schon gute 40 cm und mit 13 cm habe ich sie gekauft. Die Fütterung macht immer wieder Spaß, sie liebt diese Stinte und frisst sie aus der Hand. Aber seit Putzerlippfische und Grundeln auf der Speisekarte stehen haben wir keine Chance solch Tierchen einzusetzten. Viel teure "Futtertiere" umsonst gekauft. Die letzte Grundel wurde 3 Tage alt, dann war die Sternfleck satt. Als wir im Urlaub waren hat unsere Tochter sicher einmal zu wenig Stinte gefüttert und da hat sie doch glatt unsere Mördermuschel ausgelutscht. Ein Super Tier, aber wenn sie Hunger hat sollte sie auch was bekommen, sonst sucht sie sich halt andere Opfer. Man sollte auch noch beachten, das wenn sie Stinte bekommt ja nicht aufhört diese zu sammeln, Achtung sie würgt sie an ihrer Sammelstelle wieder aus, in einem früheren Becken hat mich das fast den gesammten Bestand gekostet, denn ich mußte leer räumen und fand jeder Menge stinkender Stinte in ihrer Höhle !

Schwierigkeitsgrad : mittel
    Beitrag vom 01.05.2007 - 14:29  



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