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Antennarius maculatus - Warzen-Anglerfisch


Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich: Antennarius maculatus
Deutsch: Warzen-Anglerfisch
Vorkommen: Indopazifik
Größe: bis zu 15 cm
Temperatur: 24°C - 26°C
Futter: Fische (kleine Fische), Lebendfutter, Nahrungsspezialist
Aquarium: ~ 200 Liter
Schwierigkeitsgrad erfahrenen Aquarianern vorbehalten

Haltung Besonderheiten:

A. maculatus wird derzeit am häufigsten importiert, bzw. man sieht ihn am häufigsten
Oft zu sehen in gelblichen bis braunen Farben.

Allgemeines und Beschreibung:
Merkmale: Angelrute doppelt so lang wie 2.ter Stachelstrahl.
Grosser schwarzer Fleck unterhalb der 2. Rückenflosse.
Ahmt Schwämme nach!

Wissenswertes:
Der Anglerfisch hat viele Namen (Armflosser, Krötenfisch), wobei sich der Name Anglerfisch letztlich durchgesetzt hat.
Anglerfische haben eine erstaunliche Anpassungsfähigkeit an ihre Umgebung.
Dies dient natürlich der Tarnung.
Der Anglerfisch ist ein Lauerjäger, das heisst, er ist in der Lage, stundenlang regungslos zu verharren, und auf Beute zu warten.

Anglerfisch benutzen zum Fangen ihrer Beutetiere ihren ersten Rückenflossenstachel, der zu einer Angel umgebildet ist (siehe auch Grafik in der Hauptrubrik).
Schnappt ein Beutetier, nach der simulierten Angel des Anglerfisches, saugt dieser die Beute mit seinem Maul so stark an, dass diese ins Maul gesogen wird.
Ein Entkommen ist so gut wie unmöglich, da der Sog viel zu stark ist.
Leider sind Anglerfische alles andere als einfach zu identifizieren.

Die Haltung sollte unbedingt erfahrenen Aquarianern vorbehalten bleiben, vor allem im Bezug auf die nicht einfache Fütterung, und nur zu leichter Überfütterung.

Ein guter Mittelwert ist, nicht mehr als 1 mal die Woche Futter zu geben, und dann nicht mehr als ca. 4-6 Futtergarnelen.
Das ist nur ein Anhaltswert, es kommt auch auf die Größe des Fisches an.
Hervorragend für spezielle Becken geeignet, wobei Algen ein guter Beibesatz sind.
Kein großer Schwimmer, weshalb ein kleines Becken durchaus eine Weile reichen kann.

Buchtip: Frogfishes of the World, von Theodore W. PIETSCH und David B. GROBECKER.
Weiterführende Links
LinksHandel Züchter
Fishbase
Hippocampus Bildarchiv
keinekeine
Benutzer Kommentare (8)

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4 Chrysokoll
Dabei seit : 10.08.2005
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 206 Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 34
"Frogfish" wird er in englischsprachigen Gebieten genannt, und in Anlehnung dessen wird er auch im Deutschen oft als Frosch- oder Krötenfisch bezeichnet. Dieser Name ist aber Falsch, weil der Angler- oder Fühlerfisch, wie es korrekt heißen muß, biologisch gesehen nicht zur Ordnung der Froschfische (Batrachoidiformes) gehört. Die echten Froschfische ähneln den Seeskorpionen.

Die Anglerfische gehören zur Ordnung der sogenannten Armflosser (Lophiiformes). Bei diesen sind die Brustflossen so gebaut, dass mit ihnen die Fische auf "gehen" bzw. "kriechen" können. Außerdem ist der erste Rückenflossenstrahl als Angel / Fühler mit Köder (Illicium) ausgebildet.
Alle Armflosser (z.B. Seeteufel = Lophius piscatorius; Tiefseeanglerfische = Ceratioidei sp.) sind langsame, meist bewegungslose Tiere, die sich beim Beutemachen auf ihr riesiges Saugmaul verlassen. Sie haben einen sehr dehnbaren Magen.

Die Fische können die Farbe ihrer schuppenlosen Haut verändern. Das geht, ähnlich wie die Fortbewegung, allerdings sehr langsam.

Anglerfisch werden oftmals mit Stinte (auch gefroren) gefüttert, doch das halte ich für Falsch. Stinte kommen aus nordliche Gewässer und sind je nach Art sehr (!) Fettreich. Manche schmecken gerade zu ölig. Stinte sind mit den Lachsen verwand. Ich würde jedem raten es lieber mit fettarmen Fischen (tote mitelmer Fische oder z.B. mit Rotfedern, Rotauge ) zu versuchen, auch Guppies usw. kann man zur Abwechslung nehmen. am besten sind jedoch lebdende Fische und Ganelen. Garnelen (z.B. eigene Zucht) sollten vorher mit Vitaminpreparate und gutem Futter aufgepäppelt werden, so dass die Fische darüber ihre Vitamine erhalten.
Da man sich bei diesen Fischen bei dem Futter mühe geben muss und nicht mit Trockenfutter arbeiten kann, betrachte ich die längerfristige Haltung als schwierig. Wobei mir auch unbekannt ist wie alt diese Fische generell werden können.

Schwierigkeitsgrad : sehr einfach
    Beitrag vom 27.06.2007 - 08:22  
2 Sensay
Dabei seit : 22.08.2005
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 7
Dieser Fisch ist, auch wenn es erst so aussieht, alles andere als leicht zu halten. Ihn ans Futter zu bekommen ist nicht das Problem, ihn wirklich längerfristig (mehr als 1 Jahr, besser 2-3 Jahre aufwärts) zu halten dagegen schon. Das ist sowohl meine Erfahrung als auch die vieler Anderer, auch Dr. Ellen Thaler hat in einer bekannten Zeitschrift mal einen Artikel darüber geschrieben. Es ist leider äußerst selten, das diese Tiere mehrere Jahre in unseren Aquarien überdauern, weshalb ich eher davon abraten würde, diese Tiere zu erwerben. Traurig eigentlich, denn sie sind so wunderbar hässlich, dass sie schon wieder schön sind und dazu wahnsinnig interessant. Ich hab schon oft damit gehadert, mir wieder einen zuzulegen - doch nach den zahlreichen Berichten erfolgloser Langzeithaltung macht es in meinen Augen keinen Sinn, jedenfalls nicht, bevor neue Erkenntnisse von Leuten mit viel Fischhaltungserfahrung vorliegen, die eine richtige Haltung möglich machen.

Ich bot meinem Tier Stinte und Sandgarnelen, was scheinbar nicht ausreichte, um ihn vernünftig zu ernähren. Überfüttert habe ich ihn meiner Meinung nach nicht, er bekam 1-2 Tiere pro Woche. In einer Sache muss ich meinem Vorredner widersprechen: Angeln tut er bei Beutekontakt eigentlich immer (wenn er nicht gerade rundgefressen ist), so dass ich das nicht als einen geeigneten Indikator für dessen tatsächlichen Futterbedarf nehmen würde. Eine Überfütterung wäre dann klar die Folge.

Schwierigkeitsgrad : sehr einfach
    Beitrag vom 26.06.2007 - 12:08  



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