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Actaeodes tomentosus - Rundkrabbe


Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich: Actaeodes tomentosus
Deutsch: Rundkrabbe
Vorkommen: Australien , Französisch-Polynesien, Guam, Hawaii, Indischer Ozean, Indopazifik, Japan, Rotes Meer, Süd-Afrika
Größe: bis zu 0 cm
Temperatur:
Futter: Algen
Aquarium: ~ 100 Liter
Schwierigkeitsgrad sehr einfach

Haltung Actaeodes tomentosus (H. Milne Edwards, 1834)
(ehemals als Paractea monodi eingetragen)!

Lebt auf Korallenriffen in der Gezeitenzone.
Oft wird diese Art Krabbe mit lebenden Steinen eingeschleppt.
Früher wurden die meisten Krabben einfach entsorgt, da man Angst hatte, dass sie andere Tiere (Fische wie Wirbellose) anfallen und fressen.
Es scheint gesichert zu sein, dass sie auch Fleischliches zu sich nehmen, aber bevorzugt eher Algen fressen!

Wenn Ihr so eine Krabbe bekommt, macht sie nicht weg, sondern setzt sie ins Filterbecken...
Andersherum, wenn es eine Krabbe ist, die andere Tiere auf dem Speiseplan hat, dann muss man handeln und sie entfernen.

Ollie: Wurde lange als Paractea monodi (Monods Rundkrabbe) angesehen.

Leser Daniel berichtet, dass er seine Actaeodes tomentosus beim Fischfang beobachtet hat.
Da sie im MW-Lex als eigentlich sehr friedlich beschrieben wird, dachte ich mir, ich gebe Bescheid:
Ich konnte beobachten, wie die Krabbe eine Stonogobiops nematodes bei deren Rückzug in ihre Höhle packte und zu verspeisen begann.
Weiterführende Links
LinksHandel Züchter
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Benutzer Kommentare (40)

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21 Dennis75
Dabei seit : 21.09.2007
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 6 Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 1
Habe diese Krabbe ebenfalls im Becken von beginn an. Mittlerweile habe ich sogar festgestellt das es 2 sind.
Keinerlei übergriffe auf irgendwas.
Die toten Schnecken gehen auf das Konto eines Leopardenstrudelwurms.
Einzig nervig ist das sie nur Nachtaktiv ist und das sie anfängt das ganze Becken umzuräumen wenn sie ihrer Höhle mit Steinen verbarrikadiert um ihren Panzer zu erneuern.
Dabei schleppt sie Steine durchs Becken die 7-10mal grösser als sie selbst sind.
Daher hat sie bei uns den Namen "King Kong" bekommen. :-)

Schwierigkeitsgrad : sehr einfach
    Beitrag vom 04.06.2008 - 23:55  
17 Cornelis
Dabei seit : 02.11.2007
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 5
Also ich glaube, dass diese Krabbe in den meisten Riffbecken lebt, die mit Lebendgestein eingerichtet sind und das viele Besitzer das nochnichteinmal bemerken.
Ich hab selber mindestens 15 dieser Krabben, die in kleinen Löchern des Gesteins sitzen und sich nahezu friedlich verhalten.
Ich finde auch, dass hier deutlich übertrieben wird und kann mir beim besten willen nicht vorstellen, dass diese Winzlinge kleine Fische oder gar Zwergkaiser erbeuten und fressen, sofern sie nicht schon tod waren. Bei kleinen Schnecken stimme ich zu, aber dass ist finde ich kein Grund Panik zu machen sofern man nicht gerade Schneckensammler ist.
Korallen und andere Krebstiere werden bei mir nicht geschädigt. Ich denke, dass das verschwinden solcher und Fische eher anderen Beckenbewohnern oder Ursachen zuzuschreiben ist.
Ich würd mir keine große MÜhe machen, ein solches Tier herauszufangen, zumal es bestimmt immer noch ein weiteres gibt von dem man nichts weis.

Schwierigkeitsgrad : sehr einfach
    Beitrag vom 02.11.2007 - 14:17  
16 Benjamin
Dabei seit : 21.10.2006
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 262
Habe gestern Nacht mal wieder mein Kabbenungeheuer gesehen ? Na ja man bekommt schon mächtig Angst wenn man so die Berichte verfolgt . Sie saß an Ihren Lieblingsplatz , unter einen Überhang und es war Grauen erregend , ich konnte Sie dabei beobachten wie Sie Unmengen von Sediment und Detrius in sich hinein stopfte ohne auf die reichhaltige darin lebende Microfauna Rücksicht zu nehmen , ich mußte mich angewidert abwenden . Wenn Die so weiter macht dann muß ich Sie nach fünf Jahren die ich Sie pflege doch noch mit der Krabbenfalle holen .

Schwierigkeitsgrad : sehr einfach
    Beitrag vom 08.10.2007 - 15:29  
10 Benjamin
Dabei seit : 21.10.2006
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 262
Ha , das ist genau die Krabbe , Die seit dem Einbringen der ersten lebenden Steine ( Nov. 2002 ) in mein Riffbecken und bis Heute dort lebt . Sie hat sich noch nie an Wirbellosen oder Fischen vergriffen und so sehe ich es bis Heute nicht für notwendig dieses friedfertige Tier aus meinen Aquarium zu entfernen . Ich glaube sowieso das man mit diesen Krabben viel zu viel Panik macht . Hat man wie ich eine Menge gefräßiger Fische im Aquarium , die man ausreichend füttert , so werden auch die Krabben genug abbekommen und gar keine Lust auf Leder oder Weichkorallen haben . Übrigens hat die Krabbe nach fast fünf Jahren gerade mal die Größe eines Fünfmarkstückes erreicht ( Ne passende Euromünze gibt es leider nicht ) und bewohnt diverse Höhlen in Bodennähe , von denen Sie dann Ihre nächtlichen Streifzüge auf der Suche nach Futter startet . Mich würde auch mal interressieren ob ein Mithobbyist jemals diese Krabbe dabei beobachtet hat wie Sie einen Fisch gefangen hat und Ihn darauf verspeist hat , die Aussage man hat Sie dabei beobachtet das Sie einen Fisch gefressen hat ist nicht sehr aussagekräftig , denn der Fisch kann ja auch gestorben sein . Anders verhält es sich da bei Übergriffen auf Wirbellosen , das kann man natürlich nicht so einfach erklären , obwohl auch eine noch so kleine Gewebsnekrose (zB. nach einer Vernesselung durch eine Anemone oder Feuerkoralle ) an einer Lederkoralle , die Krabbe duzu bringen kann , außer das faule Gewebe , gleich noch den Rest des Tieres zu vertilgen . Die einzigen Arthropoden , die ich selber bei Übergriffen auf Fische beobachten konnte , waren Riffhummer und Die sollte man , wie Fangschreckenkrebse , wirklich nur in Art oder Nanobecken pflegen .

Schwierigkeitsgrad : sehr einfach
    Beitrag vom 13.07.2007 - 23:45  
7 Nano
Dabei seit : 16.06.2007
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 2
Habe 2 dieser Krabben. Bei mir hauptsächlich nachtaktiv. Sehr ausdauernd, jedoch räuberisch. In meinem Nano verschwanden 1 Lysmata amboiensis, 2 Thor und eine L. wurdemanni spurlos. Der Krabbe fehlte danach eine Schere... ;)
Achtung - Sie schleppt alles in ihre Höhle, was sie finden kann!
Verlor dadurch ein Keniabäumchen und diverse driftende Scheibenanemonen.

Schwierigkeitsgrad : sehr einfach
    Beitrag vom 16.06.2007 - 07:27  
4 Martin Sebald
Dabei seit : 09.05.2006
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 8 Videos von diesem Benutzer im Lexikon hochgeladen 4
Auch bei mir sind keinerlei Auffälligkeiten oder Agressivitäten gegenüber Mitbewohnern im Becken zu beobachten. Im Gegenteil. Ich pflege ein sehr zurückhaltendes Exemplar, dessen einzige Sorge darin besteht, die eigene Höhle zu allen Seiten dicht mit Steinchen und leeren Einsiedlerhäuschen zu verrammeln. Erstaunlich, wie die doch sehr kleine Krabbe (momentan ungefähr so groß wie ein 1-EUR-Stück) gleich große Einsiedlerhäuser durch den Aufbau schleppt.

Schwierigkeitsgrad : sehr einfach
    Beitrag vom 15.10.2006 - 23:29  



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