Haltungsinformationen
Linckia laevigata (Linnaeus, 1758)
Vorweg, der bisher nur als "Blauer Seestern" bekannte Linckia laevigata, kann regional auch orange sein. Weitere Informationen hierzu finden Sie nachfolgend in den Ausführungen.Er wird häufig im Handel angeboten. Farbe: Meist leuchtend blau, manchmal grünlich blau mit oranger Unterseite. Regional kann der Seestern sogar vollständig orange sein. Juvenile sind dunkler gefärbt, purpurbraun, und etwas gesprenkelt.
"Das Vorhandensein verschiedener Farbmorphen von L. laevigata ist wissenschaftlich bewiesen. Der königsblaue Morph ist vorherrschend im Westpazifik sowie in Westaustralien. Der Orange/Apricot-Morph ist im Indischen Ozean vorherrschend (Farbvarianten: Lachs, Creme, Beige, Gelb)."
"Diese Studie konzentrierte sich auf die Farbmorphen von L. laevigata, die in der Kalayaan-Inselgruppe beobachtet wurden. Morphs können klassifiziert werden in rein blaue, rein orange oder gemischtfarbige Individuen, wo die orale Oberfläche überwiegend blau und die aborale Oberfläche überwiegend orange ist".
Der Blaue Seestern ernährt sich von Biofilmen auf den Substraten und den darin lebenden Kleinorganismen, Detritus und Kalkrotalgen. Er braucht aber, wie viele andere Tiere auch, ein gut eingefahrenes und entsprechend geräumiges Becken.
Dieser Seestern endet leider oft als Futter für Harlekingarnelen Hymenocera picta, wenn diese ihren "Job" als Fressfeind zur Beseitigung von Asterina-Arten erfolgreich erledigt haben und zugefüttert werden müssen.
Besser wäre es, mit seinem Händler zu sprechen und ihn zu bitten, transportgeschädigte oder tote Tiere aufzuheben. Diese können als Frostfutter aufbewahrt und später stückweise (aufgetaut) an die Garnele verfüttert werden.
Synonyme:
Asterias laevigata (Linnaeus, 1758)
Linckia browni Gray, 1840
Linckia crassae Gray, 1840
Linckia hondurae Domantay & Roxas, 1938
Linckia miliaris (Muller & Troschel, 1840)
Linckia rosenbergi von Martens, 1866
Linckia suturalis von Martens, 1866
Linckia typus Nardo, 1834
Ophidiaster clathratus Grube, 1865
Ophidiaster crassa (Gray, 1840)
Ophidiaster laevigatus Müller & Troschel, 1842
Ophidiaster miliaris Müller & Troschel, 1842
Ophidiaster propinquus Livingstone, 1932
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Vorweg, der bisher nur als "Blauer Seestern" bekannte Linckia laevigata, kann regional auch orange sein. Weitere Informationen hierzu finden Sie nachfolgend in den Ausführungen.Er wird häufig im Handel angeboten. Farbe: Meist leuchtend blau, manchmal grünlich blau mit oranger Unterseite. Regional kann der Seestern sogar vollständig orange sein. Juvenile sind dunkler gefärbt, purpurbraun, und etwas gesprenkelt.
"Das Vorhandensein verschiedener Farbmorphen von L. laevigata ist wissenschaftlich bewiesen. Der königsblaue Morph ist vorherrschend im Westpazifik sowie in Westaustralien. Der Orange/Apricot-Morph ist im Indischen Ozean vorherrschend (Farbvarianten: Lachs, Creme, Beige, Gelb)."
"Diese Studie konzentrierte sich auf die Farbmorphen von L. laevigata, die in der Kalayaan-Inselgruppe beobachtet wurden. Morphs können klassifiziert werden in rein blaue, rein orange oder gemischtfarbige Individuen, wo die orale Oberfläche überwiegend blau und die aborale Oberfläche überwiegend orange ist".
Der Blaue Seestern ernährt sich von Biofilmen auf den Substraten und den darin lebenden Kleinorganismen, Detritus und Kalkrotalgen. Er braucht aber, wie viele andere Tiere auch, ein gut eingefahrenes und entsprechend geräumiges Becken.
Dieser Seestern endet leider oft als Futter für Harlekingarnelen Hymenocera picta, wenn diese ihren "Job" als Fressfeind zur Beseitigung von Asterina-Arten erfolgreich erledigt haben und zugefüttert werden müssen.
Besser wäre es, mit seinem Händler zu sprechen und ihn zu bitten, transportgeschädigte oder tote Tiere aufzuheben. Diese können als Frostfutter aufbewahrt und später stückweise (aufgetaut) an die Garnele verfüttert werden.
Synonyme:
Asterias laevigata (Linnaeus, 1758)
Linckia browni Gray, 1840
Linckia crassae Gray, 1840
Linckia hondurae Domantay & Roxas, 1938
Linckia miliaris (Muller & Troschel, 1840)
Linckia rosenbergi von Martens, 1866
Linckia suturalis von Martens, 1866
Linckia typus Nardo, 1834
Ophidiaster clathratus Grube, 1865
Ophidiaster crassa (Gray, 1840)
Ophidiaster laevigatus Müller & Troschel, 1842
Ophidiaster miliaris Müller & Troschel, 1842
Ophidiaster propinquus Livingstone, 1932
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Pauline Walsh Jacobson, USA


