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Opistognathus randalli - Brunnenbauer
2 Bilder:
Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich:
Opistognathus randalli
Deutsch:
Brunnenbauer
Vorkommen:
Bali
Größe:
bis zu 10 cm
Temperatur:
24°C - 26°C
Futter:
Artemia, Bosmiden, Cyclops, Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Krill, Lobstereier, Mysis
Aquarium:
~ 200 Liter
Schwierigkeitsgrad
mittel
Haltung
Name:
Opistognathus randalli
[Black Cap Jawfisch - Brunnenbauer]
sonstige Namen des Fisches:
Moustache jawfish; Randall's jawfish; früher O. Lonchurus (Danke
an KS, wegen der Bezeichnungen )
engl. jawfisch = Kieferfisch; Brunnenbauer
engl. black cap = schwarze Kappe
Vorkommen
Opistognathus randalli kommt hauptsächlich aus Bali, nicht
aus der Karibik
Beschreibung
Haltung:
Frank E,
www.Merwasserforum.info
- Klassenprojekt Fische!
Eckdaten:
Anzahl der gehaltenen Tiere: 1
Länge des gehaltenen Tieres (in cm): ca. 9cm
max. Länge (ausgewachsen, in cm): ca. 10cm
Zeitraum der Pflege (Monate): ca. 4
Herkunft: siehe oben
(Liter): 300
Gesamt-Lichtleistung (Watt): ca. 220W T5
Strömung (Liter/Stunde): ca. 6000l/h
Erfahrungen
zur Ernährung:
Am Anfang problematisch, da er zu ängstlich war. Er schaute
nur aus seiner senkrechten Höhle heraus und schnappte nur das, was
ihm quasi auf den Kopf fiel. Zu Anfangs fraß er nur gröberes
Frostfutter, wie Mysis, zu kleines beachtete er nicht.
Dieses ängstliche Verhalten hielt rund die ersten drei Wochen
an, wurde aber mit der Zeit immer besser. Mittlerweile schwimmt er komplett
aus seiner Höhle raus, um sich umherschwimmendes Futter zu holen.
Er geht jetzt an alles was ich ihm gebe: Frostfutter, Flockenfutter, Granulatfutter,...
aber am liebsten immer noch an die etwas größeren Stücke.
Er schießt aus seinem Loch heraus und schnappt sich blitzschnell
das Futter um wieder in seiner Höhle zu verschwinden.
Sozialverhalten:
Eigentlich sieht man von diesem Fisch immer nur seinen schwarzen Kopf
mit den großen blind wirkenden Augen mit der rötlich schimmernden
Umrandung. Nur zum Fressen verlässt er seine Höhle. Er droht
schon mal gegenüber andere in seine Nähe kommenden Fische, greift
aber nie an. Im Vergleich mit Gelbkopfbrunnenbauern kann er sein Maul beim
Drohen wesentlich weiter aufreißen, was denen scheinbar sehr imponiert.
Er klaut ihnen so ohne Probleme die Höhlen und hat sich deren beste
unter den Nagel gerissen, aber ohne dass es zu Gewaltausschreitungen gekommen
ist. Zeitweise wohnte er aber auch nur 5cm neben einem Gelbkopfbrunnenbauer
ohne, dass es zu Problemen kam. Selber eine Höhle bauen gesehen hab
ich noch nicht.
Er sollte auf keinen Fall mit ruppigen oder aggressiven Fischen zusammengehalten
werden. Er braucht auch seine Zeit um genug Futter aufzunehmen. Allgemein
gelten aber die selben Dinge, wie für die Gelbkopfbrunnenbauer, nur
das diese Art ängstlicher ist.
Krankheitsanfälligkeit
bis jetzt hatte er keine, zu lesen ist immer, dass sie recht robuste
Tiere sind.
Schwierigkeitsgrad:
2
(wegen des nötigen hohen Bodengrundes und der ängstlichen
Art)
Anmerkung Frank E:
Wichtig, wie bei allen Brunnenbauern ist es, zumindest in der Anfangsphase
das Becken komplett abdecken zu können, da sonst die Gefahr des Rausspringens,
vor allem in der Nacht, sehr groß ist
Links:
Hier einige typsiche Fotos von dem was man von ihm sieht.
http://ryo36229.hp.infoseek.co.jp/sports...i/01randall.htm
Infos auf fishbase.org
http://www.fishbase.org/Summary/SpeciesSummary.cfm?id=3685
Haltungstips von amerikanischen Online-Händlern
http://www.liveaquaria.com/product/prod_...d=21&pCatId=182
http://marinedepotlive.com/493954.html
Links
keine
Handel
keine
Züchter
keine
Benutzer Kommentare (3)
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3
Chironexfleckeri
Dabei seit : 12.01.2006
23
9
14
Hallo, ich hatte schon mal meine Eindrücke bzw. Erfahrungen über diese bizarren Brunnenbauern geschrieben. Auch der engl. Name Black Cap Jawfisch sagt schon alles. Sie haben sich jetzt eine Höhle geteilt, jedoch hat jeder seinen eigenen Eingang. Das sieht lustig aus, auch wenn sie zum fressen rausschwimmen und dann blitzschnell rückwärts wieder in die Höhle finden, das ist einfach toll. Also ich finde sie absolut geil, auch, wenn ich Besuch habe schauen sie aus ihrem Loch und man kann deutlich sehen, wie sie den Kopf verdrehen um einen hinterherzuschauen. Selbst, wenn sie einige cm aus ihrem Loch kommen, stellen sie sich aufrecht hin und wedeln buchstäblich mit dem Schwanz. Ich interpretiere das als Drohgebärde. Falls jemand näheres darüber weiß, würde ich mich über seine Erfahrungen und Tipps freuen. Ich würde auch gern ein Foto präsentiern, weiß aber nichtob dies hier möglich ist. MfG
Schwierigkeitsgrad : mittel
Beitrag vom 24.05.2006 - 19:18
2
ulka
Dabei seit : 02.05.2006
1
Ich musste meinen wieder abgeben. Er ist extrem schreckhaft und braucht ein Becken ohne grosse bzw. agressive Fische. Bei mir wurde er zwar nicht angegriffen, aber ständig gestört. Die Drohgebärden beruhigen ihn nicht. Futteraufnahme und Krankheitsanfälligkeit sind als normal einzustufen. Bei mir nahm er sofort Artemia und Mysies und war auch gesund. Die 250l sind für ein Artbecken bzw. für geringen und harmlosen Besatz gedacht. Ansonsten braucht er gröberen Bodengurnd zum Bauen seiner Höhlen.
Schwierigkeitsgrad : mittel
Beitrag vom 02.05.2006 - 00:48
1
Chironexfleckeri
Dabei seit : 12.01.2006
23
9
14
Hallo, ich pflege seit ca 2 Jahren 2 dieser bizarren Brunnenbauern. Ich musste jedoch feststellen, das es sich um 2 Männchen handelt. Sie dulden sich, aber wenn einer in die Höhle des anderen will, reißen sie das Mail weit auf, so dass ich meinen Zeigefinger reinstecken könnte. Am Anfang wollte einer immermal wieder rausspringen, weil er sich noch nicht eingewöhnt hatte. Sie haben immermal einen Standort, den sie wieder verlassen und nicht wieder hinfinden. Ich dachte erst sie wären blind, doch bei einer Fingerattacke von mir rissen sie ihr Maul sperreweit auf. Sie fühlen sich warscheinlich durch meine Doktoren gestöhrt, so das sie ihren verlassenen Bau nicht wieder beziehen. Der Putzerlippi versucht sie zu putzen, jedoch fühlen sie sich dadurch gestört, denn er hört nicht auf sie zu bedrängen. Es sind sehr bizarre Fische, die sehr große Steine bewegen können im Verhältnis zur Größe. Einer schob schonmal ,eine Koralle samt Ablegerstein von seinem Unterstand weg, weil sie warscheinlich zu nah an seinem Bau stand. Es passiert heute noch, das einer immermal wieder an der Wasseroberfläche langschwimmt und den Kopf aus dem Wasser steckt. Sie haben bei mir eine Größe von ca 11 cm.
Schwierigkeitsgrad : sehr einfach
Beitrag vom 09.02.2006 - 16:12
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