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Cyanophyceae - Cyanobakterien


. Eingestellt von BEASTIEPENDENT


Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich: Cyanophyceae
Deutsch: Cyanobakterien
Vorkommen: Zirkumtropisch
Größe: bis zu 0.0001 cm
Temperatur: 22°C - 27°C
Futter: Fotosynthese\\
Aquarium: ~ 50 Liter
Schwierigkeitsgrad sehr einfach
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Haltung Wer kennt es nicht?
Plötzlich auftauchende rötliche Beläge im Becken.
Dabei handelt es sich aber nicht, wie viele vermuten, um Algen, sondern um Bakterien, genauer Cyanobakterien!

Oftmals, zumindest bei Manuela und Robert schon zweimal, treten diese Cyanobakterien nach dem Wechsel der Lichtquelle (Brenner, Röhren) auf.

Haben sich Cyanos erst einmal im Becken etabliert, ist es sehr schwer, diese wieder los zu bekommen.
Achtung :
Cyanobakterien können das Wasser durch die Produktion von Toxinen vergiften.

Interessant ist, dass im Gegensatz zu den Dinoflagellaten (diese schwimmen ja aktiv), Cyanos sich eher oszillierend bewegen.

Eine weitere Möglichkeit, um zu erkennen, ob es sich um Bakterien oder Algen handelt, finden Sie nachfolgend.

Es empfiehlt sich, eine kleine Probe des Belags dem Becken zu entnehmen und in reinen Alkohol (Ethanol) zu legen.
Nach ca. 15 bis 20 Minuten sollte sich die Flüssigkeit (Alkohol) rötlich färben.
Handelsüblicher Alkohol aus der Apotheke ist dafür auf jeden Fall geeignet.
Färbt sich das Wasser rötlich, handelt es sich zweifelsfrei um Cyanobakterien.
Mehr Infos finden Sie auf dem Link zu www.korallenriff.de

Zur biologischen Bekämpfung der Cyanobakterien können sehr kleine Einsiedlerkrebse und Kegelfechterschnecken (Strombus luhuanus) eingesetzt werden.

Klassifikation: Lebewesen
Domäne: Bakterien (Bacteria)
Abteilung: Cyanobakterien
Klasse: Cyanobakterien
Weiterführende Links
LinksHandel Züchter
Plagegeister auf Korallenriff.de
Algen und Bakterien im Meerwasseraquarium richtig bestimmen
keineBenjamin
Kuppler
Benutzer Kommentare (23)

Derzeit werden 3 Fachkommentare angezeigt. Weitere 20 Kommentare sind versteckt.Klicken Sie hier um alle Kommentare anzuzeigen

 
22 TobiasThoma
Dabei seit : 20.12.2013
Hallo,

möchte eine kleine Hilfestellung zum Thema Cyanobakterien geben.
Während meiner Einlaufphase hatte ich auf einmal sehr viele beläge dieser Bakterien Art.
Das absaugen, Licht aus lassen usw. half leider alles nichts.
Ich habe das Salz von Dennerle benutzt und mich dazu entschlossen mal ein anderes zu versuchen.
Habe mir das Tropic Marin salz gekauft und so nach und nach immer mehr dieses salz verwenden.
Ebenso habe ich mir die Hektor-Grundel dazu gekauft und von 34 Gramm pro Liter auf 36 Gramm pro Liter die salzdichte verändert, sowie ab und an die beläge entfernt.
nach 4-5 Wochen habe ich festgestellt das die beläge von Cyanos immer weniger wurden.
Bin mir nicht 100% sicher ob es das alles war jedoch war es mein Weg zum Becken ohne Cyanos.
Vielleicht hilft es dem ein oder anderem?!
Als Anmerkung möchte ich noch sagen das meine Wasserwerte zu dieser Zeit vieleicht der Ausschlag gebende Punkt der Beläge war, diese sich aber nach und nach mit dem einfahren des Beckens verbessert haben.

Grüße

Tobias


Schwierigkeitsgrad : sehr einfach
    Beitrag vom 25.01.2014 - 10:57  
19 Janus
Dabei seit : 29.06.2012
Hallo an alle Meerwasserbegeisterten,
ich schreibe heute zum ersten Mal einen kleinen Erfahrungsbericht für die Cyano-Geschundenen.
Zum Ersten: In der Einlaufphase hatte ich auch ein Paar Cyanos (Mit Microskop recht eindeutig nachgewiesen). Aber eigendlich geht es um den aktuellen Zustand: Ich habe drei Habitare, ein Haubtbecken und zwei kleine Refugien im Technikbecken, dass auf Augenhöhe an der Wand hängt und neben dem "Algenfilter" auch ein Becken mit Zylinderrosen beherbergt. Zur Beleuchtung: Haubtbecken HQI 70W 16000K + 2x aktinisch-blaue 24W Röhren - keine Cyanos. Zylinderrosenabteil 3x LED blau "Partylämpchen wegen dem schönen Flurozenseffekt(brauchen ja kein Licht), keine Cyanos. Algenbecken: 1x 9,5W, 6000K LED PAR Spot. Dort sind Cyanos dauerhaft anzutreffen.
Natürlich sind alle Becken verbunden, laufen also mit den gleichen Wasserwerten. Daran kann es nicht liegen, hab ich Recht? Der einzige Unterschied ist die Beleuchtung. Ich will das nun nicht Wissenschafftlich bewerten, aber da ich mit den Cyanos leben kann, versuche ich sie auch nicht zu Bekämfen und habe viel Zeit Veränderungen zu beobachten. Und ich kann nur sagen: "Lasst Euch Zeit!" In fünf oder zehn Tagen kann man keine Cyanoplage los werden. Es geht hier um Gleichgewicht. Wenn das nicht da ist, wirken die Chemiekeulen eben auch nur kurzfristig.
Ich würde empfehlen, Licht tauschen und beobachten. Wenn nötig, mechanisch entfernen, Cyanos mögen ganz offensichtlich kein blaulastiges Licht, allerdings brauchen sie ein paar Wochen um dies zu merken und ihr Wachstum einzustellen. Falls jemand meine Beobachtungen für schlüssig hällt, und mal ausprobiert wäre eine Rückmeldung sehr hilfreich...und nett :-)

Ein erfolgreiches 2013

P.S. Um hinter die Cyanos zu kommen wäre mal der Umkehrgedanke interessant...Cyanos "gewollt" im Becken zu etablieren. Das ist nämlich extrem schwierig möchte ich vermuten. Zumindest, wenn das Becken trotzdem wie gewohnt weiter laufen soll. Und wenn man das geschafft hat, weiss man mit Sicherheit auch, wie man sie wieder los wird. Daher meine Schwierigkeitsgrad-Einschätzung.

Schwierigkeitsgrad : erfahrenen Aquarianern vorbehalten
    Beitrag vom 23.01.2013 - 23:00  
13 GD
Dabei seit : 22.01.2009
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 5 Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 16
Ich habe ein neues Becken eingerichtet. Neuer Sand gemischt mit etwas eingefahren, Verhältnis 10:1, wenig, aber hervorragend bewachsenes Lebendgestein darauf und habe zwei Clibanarius Tricolor-Einsiedler, zwei Nerita Schnecken, zwei Cypraea Moneta und eine Tectus Fenestratus eingesetzt. Das Wasser kam aus einem eingefahrenem Riffbecken. Nach zwei Wochen habe ich einen Ctenochaetus Strigosus dazu gesetzt und habe gewartet. Das erste Algenaufkommen wurde von meiner Putzkolonne bewältigt doch schon bald haben sich die zu erwarteten Plagegeister eingestellt. Als erstes kam die Goldalge die schön durch die eingeschlossenen Gasblasen zu erkennen war. Eine Erhöhung der Einsiedlerkrebse auf 10 löste dieses Problem. Doch die Cyanobakterien liesen nicht lange auf sich warten. Anfangs ein kleiner roter Punkt im Sand, der jeden Abend entfernt wurde. Doch schon sehr bald eine immer bedrohlichere rote Schicht die den gesamten Boden bedeckte. Tägliches Absaugen half auch nicht weiter, aber ich stelle fest, dass unter den Steinen kein roter belag zu finden war. Also habe ich die Zahl der Lebendsteine drastisch erhöht und auch die Anzahl der Schnecken und Krebse erhöht, ohne Erfolg. Auch die angeblich Cyanofressenden Cerithium Schnecken brachten nichts, der rote Belag breitete sich Tag für Tag stärker aus und überwucherte bereits mein wunderschönes Lebendgestein. Da ich die Ursache im neuen Sand gesucht habe, wollte ich noch einen Versuch mit Sanddollar starten. Ich habe zwei Tiere gekauft und auf den verseuchten Boden gegeben. Der Erfolg war unglaublich. Die Sanddollar verschwanden augenblicklich im Sand und entzogen diesem quasi die rote Farbe. Die Tiere zogen durch das Becken und zogen eine weiße Spur von sauberem Sand hinter sich her. Es dauerte eine Woche und es war nichts mehr zu sehen. Die Schnecken und Einsiedler besorgten auf den Steinen den Rest. Nach dem die Sanddollar versucht haben, vermutlich aus Nahrungsmangel, die Scheiben hoch zu klettern habe ich einen abgegeben. Mein Becken ist quasi Cyanofrei und das ohne Chemie bei geringer Strömung.

Schwierigkeitsgrad : einfach
    Beitrag vom 21.09.2009 - 01:39  



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