Haltungsinformationen
Cittarium pica (Linnaeus, 1758)
Cittarium pica ist eine Gehäuseschnecke in der Familie Tegulidae, die umgangssprachlich als Ziegelschnecken bezeichnet werden. Die Familie ist verwandt mit den Kreiselschnecken und ist in wärmeren Gewässern beheimatet. Cittarium pica ist die einzige Art der Gattung Cittarium.
Cittarium pica gilt nach der Languste (Panulirus argus) und der Großen Fechterschnecke (Aliger gigas) als drittwichtigste wirbellose Art in der Karibik. In einigen Lebensräumen ist sie aufgrund von Überfischung und Übernutzung lokal ausgestorben.
Beschreibung Cittarium pica: Gehäuse groß, schwer, kegelförmig mit abgerundeten Schultern. Nabel tief und rund, Deckel mehrspiralig, kreisförmig.
Farbe: purpurschwarz auf weißlichem Grund; Mündung weiß, innen perlmuttartig; Operculum irisierend braun. Jungtiere besitzen Gehäuse mit spiralförmigen Linien und kräftigen Strängen, im Gegensatz zur nahezu glatten, homogenen Oberfläche ausgewachsener Exemplare.
Sie leben im flachen Bereich auf Felsen und Muschelschalen. Man findet sie auch in Gezeitenzonen und küstenfernen Korallenriffen, insbesondere zwischen Algen, Felsblöcken und Korallenriffen. Sie ernähren sich von Pflanzen und Detritus. Die Nahrungsaufnahme erfolgt hauptsächlich nachts und in den frühen Morgenstunden.
Cittarium pica ist zweihäusig, das heißt, jedes Individuum dieser Art ist entweder männlich oder weiblich.Die Befruchtung erfolgt extern. Während der Fortpflanzungszeit, die in der Regel von Juni bis November stattfindet,geben die Männchen ihre Spermien ins Wasser ab, während die Weibchen gleichzeitig ihre grünen, unbefruchteten Eier abgeben. Durch die Verschmelzung dieser Gameten entstehen dotterreiche, befruchtete Eier, aus denen sich lecitotrophe (dotterfressende) Larven entwickeln. Diese schlüpfen als Trochophora-Larven mit Operculum aus den Eikapseln. Die Trochophora-Larven verbringen nicht viel Zeit im Plankton, da die Ansiedlung relativ schnell, nach 3,5 bis 4,5 Tagen, erfolgt. Die Tiere erreichen die Geschlechtsreife in der Regel bei einer Gehäuselänge von 32–34 mm.
Die Lebensdauer dieser Art ist noch unbekannt, Schätzungen für andere Kreiselschnecken erreichen jedoch bis zu 30 Jahre.
Die leeren Schalen werden gern von verschiedenen Einsiedlerkrebsen genutzt.
Synonyme:
Livona pica (Linnaeus, 1758) · unaccepted
Trochus (Livona) picoides A. A. Gould, 1853 · unaccepted (junior subjective synonym)
Trochus picoides A. A. Gould, 1853 · unaccepted
Turbo pica Linnaeus, 1758 · unaccepted (original combination)
Cittarium pica ist eine Gehäuseschnecke in der Familie Tegulidae, die umgangssprachlich als Ziegelschnecken bezeichnet werden. Die Familie ist verwandt mit den Kreiselschnecken und ist in wärmeren Gewässern beheimatet. Cittarium pica ist die einzige Art der Gattung Cittarium.
Cittarium pica gilt nach der Languste (Panulirus argus) und der Großen Fechterschnecke (Aliger gigas) als drittwichtigste wirbellose Art in der Karibik. In einigen Lebensräumen ist sie aufgrund von Überfischung und Übernutzung lokal ausgestorben.
Beschreibung Cittarium pica: Gehäuse groß, schwer, kegelförmig mit abgerundeten Schultern. Nabel tief und rund, Deckel mehrspiralig, kreisförmig.
Farbe: purpurschwarz auf weißlichem Grund; Mündung weiß, innen perlmuttartig; Operculum irisierend braun. Jungtiere besitzen Gehäuse mit spiralförmigen Linien und kräftigen Strängen, im Gegensatz zur nahezu glatten, homogenen Oberfläche ausgewachsener Exemplare.
Sie leben im flachen Bereich auf Felsen und Muschelschalen. Man findet sie auch in Gezeitenzonen und küstenfernen Korallenriffen, insbesondere zwischen Algen, Felsblöcken und Korallenriffen. Sie ernähren sich von Pflanzen und Detritus. Die Nahrungsaufnahme erfolgt hauptsächlich nachts und in den frühen Morgenstunden.
Cittarium pica ist zweihäusig, das heißt, jedes Individuum dieser Art ist entweder männlich oder weiblich.Die Befruchtung erfolgt extern. Während der Fortpflanzungszeit, die in der Regel von Juni bis November stattfindet,geben die Männchen ihre Spermien ins Wasser ab, während die Weibchen gleichzeitig ihre grünen, unbefruchteten Eier abgeben. Durch die Verschmelzung dieser Gameten entstehen dotterreiche, befruchtete Eier, aus denen sich lecitotrophe (dotterfressende) Larven entwickeln. Diese schlüpfen als Trochophora-Larven mit Operculum aus den Eikapseln. Die Trochophora-Larven verbringen nicht viel Zeit im Plankton, da die Ansiedlung relativ schnell, nach 3,5 bis 4,5 Tagen, erfolgt. Die Tiere erreichen die Geschlechtsreife in der Regel bei einer Gehäuselänge von 32–34 mm.
Die Lebensdauer dieser Art ist noch unbekannt, Schätzungen für andere Kreiselschnecken erreichen jedoch bis zu 30 Jahre.
Die leeren Schalen werden gern von verschiedenen Einsiedlerkrebsen genutzt.
Synonyme:
Livona pica (Linnaeus, 1758) · unaccepted
Trochus (Livona) picoides A. A. Gould, 1853 · unaccepted (junior subjective synonym)
Trochus picoides A. A. Gould, 1853 · unaccepted
Turbo pica Linnaeus, 1758 · unaccepted (original combination)


Dan Schofield, UK