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Exallias brevis - Leoparden-Schleimfisch
2 Bilder:
Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich:
Exallias brevis
Deutsch:
Leoparden-Schleimfisch
Vorkommen:
Hawaii, Indo Pazifik, Rotes Meer
Größe:
bis zu 15 cm
Temperatur:
24°C - 26°C
Futter:
Artemia, Frostfutter (große Sorten), Korallen(polypen)
Aquarium:
~ 300 Liter
Schwierigkeitsgrad
mittel
Haltung
von Ulrike Hardt:
Exallias brevis - Leopard Blenny - Leopard Blenny
sonstige Namen des Fisches:
Eckdaten:
Anzahl der gehaltenen Tiere: 1
Länge des gehaltenen Tieres: ca. 8 cm
max. Länge (ausgewachsen): ca. 15 cm
Zeitraum der Pflege: ca. 5 Monate
Herkunft : ?
Beckengröße: 350 Liter
Lichtleistung (gesamt): 300 Watt
Strömung: ca. 4000 Liter/Stunde
eigene Erfahrungen mit der Ernährung des Fisches:
fast ausschließlich SPS-Korallen. Gewöhnung an Ersatzfutter evtl mit viel Mühe möglich, wird aber immer an Korallen gehen.
eigene Erfahrungen mit dem Sozialverhalten des Fisches:
friedlich und eher scheu, aber auch neugierig. Gemeinsame Haltung mit anderen Blennies habe ich nicht probiert, da sind Aggressionen zu befürchten.
eigene Erfahrungen mit der Krankheitsanfälligkeit des Fisches:
es ist nichts vorgefallen.
eigene Empfehlungen zur erforderlichen Beckenausstattung:
versteckt sich gerne zwischen Korallenästen und Gesteinsspalten. Ist anfangs sehr schreckhaft. Kein großer Schwimmer.
eigene Einschätzung des Schwierigkeitsgrades:
Kategorie: 5
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Irgendwann mußte es ja mal passieren.. gegen meine Grundsätze habe ich einen Fisch gekauft, den ich nicht kannte, und der ist auch noch ein obligatorischer Korallenfresser. Dies merkte ich einen Tag später, als die Poccis irgendwie komisch aussahen.. Nunja, erst war ich sauer auf den Händler und mich, dann waren mir die Korallen egal. Das Becken war als Ablegerbecken für das Große gedacht. Die Korallenproduktion dort reicht locker, um ihn zu ernähren.
Er bevorzugt Korallen folgender Geschmacksrichtungen in absteigender Reihenfolge:
Poccilopora
braune Montipora
Seriatopora caliendrum
Porites
Montipora australiensis
Acropora (2 Arten probiert)
Seriatopra hystrix (erst seit Kurzem)
er nagt auch mal an den Scheibenalgen.
Folgende mag er nicht:
alle Weichkorallen
alle LPS (Tubinaria, Cynaria, Tubastrea, Goniopora, Heliofungia, Fungia etc)
Pavona cactus
Montipora digitata (alteingesessen, s.u.)
Die Korallen kann er natürlich nur soweit anfressen, wie er rankommt. Im Innern wachsen sie dann sehr dicht weiter. Die abgenagten Spitzen veralgen kaum, das Becken ist aber auch recht nährstoffarm. Es scheint in den Vertiefungen noch etwas Restgewebe vorhanden zu sein. Zurückgesetzte Poccis haben sich wieder erholt. Es ist nicht alles wieder zugewachsen, aber so schlimm sehen sie nicht mehr aus. Die Porites haben die kahlen Stellen sehr schnell komplett regeneriert.
Die roten Montis, die schon vor ihm drin waren hat er nicht groß angerührt Evtl hat die ganz schnell Fraßgifte entwickelt. Dabei steht sie hier eher schattig und wächst bedeutend langsamer als im Hauptbecken.
Eine neu zugesetzte hat er schnell aufgefressen, vielleicht konnte die durch den Umsetzstreß nicht schnell genug Fraßgifte entwickeln.
Frostfutter nimmt er mal an, wenns ihm ins Maul fliegt. Die Gewöhnung an 'freifliegendes' Futter ist ja auch beim Salarias oft schwer. Manche Individuen gucken sich das ab von anderen Fischen, andere finden so genug, manche verhungern.
Ich versuche öfters, ihm per Pipette Frostfutter zuzupusten, die Begeisterung hält sich in Grenzen. Er frißt schon, was ihm ins Maul fliegt, ist aber immer noch recht schreckhaft.
Ich hab auch mehrfach eine Muschelfleisch-Algenpaste auf einen Korallenast gewickelt, leider waren die anderen Fische schneller. Mit entsprechender Geduld und bei Futtermangel wird das evtl gelingen, Blennies sind ja nicht dumm. Ob das auf Dauer reicht bei einem Nahrungsspezialisten ist fraglich.
Er wird momentan hauptsächlich mit der braunen Montipora ernährt, die im Hauptbecken sehr gut wächst und die eh niemand haben will. Er benötigt so einen fingerlagen Ast pro Tag plus dem, was an Korallen im Hälterungsbecken vorhanden ist. Gelegentlich frißt er auch wie ein normaler fasciatus Algen und Kleingetier von den Scheiben. Die Steine hat er noch nie abgenagt.
Etwas gewachsen ist er schon und sieht auch gut ernährt aus.
So ein Fisch ist aber nur was für Leute, die noch ein anderes Becken mit gutwüchsigen Korallen haben und sich nicht an gefledderten Korallen stören..
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http://www.marinedepotlive.com/373794.html
http://www.wetwebmedia.com/trublennies.htm
http://www.wetwebmedia.com/blennyfa.htm
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zum Thema Schwierigkeitsgrad gibt es vorerst folgende Einteilung:
1 = einfach zu halten für Korallenbecken
2 = bedingt für Korallenbecken geeignet
3 = nur für Fischaquarien, oder starker Räuber
4 = nur für Fortgeschrittene
5 = nur nach ausführlicher Beratung, sehr schwer haltbar
6 = Artaquarium, besondere Fachkenntnis
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von Robert : Sind Einzelgänger mit einem festen Standort. Ist aufgrund seiner Ernährungsweise kaum im Handel zu finden. Er nährt sich bevorzugt von Korallenpolypen.. Bevorzugt: Acropora, Poccilopora und Porites. Schade eigentlich ist ein wunderschöner Blenny.
Links
Fishbase
Hippocampus Bildarchiv
Handel
keine
Züchter
keine
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