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Xanthias lamarcki - Krabbe


Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich: Xanthias lamarcki
Deutsch: Krabbe
Vorkommen:
Größe: bis zu 0 cm
Temperatur: 23°C - 28°C
Futter: Algen, Artemia, Detritus, Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Mückenlarven, Muschelfleisch, Norialgen
Aquarium: ~ 100 Liter
Schwierigkeitsgrad sehr einfach

Haltung Nach dem letzten Stand (Mai 2008) könnte es Xanthias lamarcki sein.
Danke für die ID an Ollie/"BEASTIE" !

Olaf Brendler fügt folgendes an:
Name: Unbekannt:
Bei mir hatte diese Krabbe einen Panzerdurchmesser von 3,2 cm.
Aufenthaltsort: Sie lebte in einem Loch im Gestein, welches sie vermutlich dem Wachstum anpasste.
Man konnte regelmäßig feinstes Gestein vor der Höhle finden. Nachtaktiv.

Verhalten: Friedlich gegenüber anderen Garnelen, Krabben und Fischen.

Ernährung: Bei der ersten Sichtung dieses Tieres habe ich gedacht, dass sie sich von Algen ernährt, da ich keine Schäden an Korallen feststellen konnte.
Weiterhin konnte ich sie dabei beobachten, wie sie auf ihrem Stein liegengebliebene Futterreste ("Flockenfutter") einsammelte.
Eines Tages war jedoch mein Dendronephthya-Ableger nicht mehr da.
Es stand lediglich nur noch ein kleiner Stummel auf dem Stein, an dem die Koralle festgewachsen war.
Völlig erstaunt suchte ich im ganzen Becken nach dem Rest der Koralle.
Als ich unter dem Stein, auf dem der Ableger gewachsen war, schaute, fand ich die Krabbe, wie sie sich gemütlich über die Koralle hermachte.

Sie hatte wohl während der Nacht mit den starken Scheren den Ableger sorgfälltig kurz über dem Stein abgetrennt.
Daher meine Vermutung, dass sie sich von Weichkorallen, Flockenfutter sowie anderen Futterresten ernährt.
Ich habe die Krabbe mit einem spitzen Metallstab in ihrer Höhle "erstochen", um die weitere Schädigung meiner Weichkorallen zu verhindern.

Ollie: Bei uns ist sie eher "schissig" und versteckt sich in Löchern, bei anderen Haltern gräbt sie das komplette Becken um, wie zuvor bei uns auch eine Xanthias punctatus, die erheblich größere Steine transportierte, als sie selber war.
Generell sollte sie eher räuberisch sein.
Weiterführende Links
LinksHandel Züchter
Decapoda.free.fr
keinekeine
Benutzer Kommentare (8)

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8 BEASTIEPENDENT

Dabei seit : 19.05.2008
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 72 Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 465
Noch etwas gefunden ;-)

Wahrscheinlich wird keiner so großen Hunger haben, es sei trotzdem erwähnt, dass diese kleine Krabbe wahrscheinlich hochtoxisch ist! Tiere der Art X. lividus jedenfalls enthalten – wie viele Krabben der Familie Xanthidae – Tetrodotoxin, ein Gift, das von den Kugelfischen bekannt ist. Es ist recht wahrscheinlich, dass auch andere Arten der Gattung Xanthias dieses Gift enthalten.

Möglich, dass sie wie Pfeilgiftfrösche in Gefangenschaft ihre Giftigkeit verlieren, weil vielleicht die Nahrung fehlt, die ihnen erst das Gift verschafft, aber das ist noch unbekannt. Aus der Natur entnommene und untersuchte Exemplare von X. lividus enthielten genug Tetrodotoxin, um 19 bis 83 Mäuse töten zu können!

Das Gift sitzt im Fleisch der Krabben und wird auch durch Kochen nicht zerstört. Ein Anfassen des Tieres ist aber ungefährlich, auch bei einem Kneifen mit den Scheren kann kein Gift übertragen werden – nur vom Verzehr muss dringend abgeraten werden!
    Beitrag vom 19.05.2008 - 22:26  



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