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Haliclona fusifera Schwamm

Haliclona fusifera wird umgangssprachlich oft als Schwamm bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Haliclona fusifera (c) by Dr. Dirk Schories

Eingestellt von robertbaur.
Bilddetail


Steckbrief

lexID:
8417 
Wissenschaftlich:
Haliclona fusifera 
Umgangssprachlich:
Schwamm 
Englisch:
Sponge 
Kategorie:
Schwämme 
Stammbaum:
(Reich) > (Stamm) > (Klasse) > (Ordnung) > (Familie) > Haliclona (Gattung) > fusifera (Art) 
Vorkommen:
Arktische Gewässer 
Größe:
bis zu 10cm 
Temperatur:
°C - 2°C 
Futter:
Plankton 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Haliclona abbreviata
  • Haliclona acoroides
  • Haliclona agglutinata
  • Haliclona alba
  • Haliclona albifragilis
  • Haliclona algicola
  • Haliclona altera
  • Haliclona alusiana
  • Haliclona amboinensis
  • Haliclona ambrosia
 
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Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2015-05-19 14:28:41 

Haltungsinformationen

Haliclona fusifera

Die Aufnahme des Haliclona fusifera stammt freundlicherweise von Dr. Dirk Schories und gelang in der Antarktis. Mehr Informationen sind uns derzeit nicht bekannt.

Allgemeines über diese Art Schwämme:
Der Schwamm kommt in flacheren Wasserzonen zwischen 0,5 Metern und 2 Metern vor, das Tier erreicht gerade einmal 4 cm im Durchmesser, fällt also nur bedingt auf.
Die Osculen des Schwamm können einen Durchmesser von bis zu einem Zentimeter erreichen.

Sehr interessant ist der Bericht "Schwämme als Nährstofflieferant: Recycling im Riff" aus dem Spiegel, demnach Schwämme zu den großen Nährstofflieferanten in den Riffen zählen:
"In den Schwämmen wachsen spezielle Filterzellen, sogenannte Choanozyten, erläutern die Forscher. Diese nehmen gelöstes organisches Material auf und teilen sich alle fünf bis sechs Stunden. Das sei die schnellste bekannte Zellvermehrungsrate bei Vielzellern, schreiben die Wissenschaftler. Der Schwamm selbst wachse dennoch sehr langsam, denn die meisten Filterzellen werden rasch wieder abgestoßen" und von anderen Riffbewohnern gefressen.

In einer anderen Studie wird über Silber Nanopartikel, auch in Haliclona (Reniera) implexiformis, berichtet, diese Partikel konnten ihre antimikrobielle Wirkung gegen verschiedene resistente pathogene Bakterien nachweisen.

Die Meereswissenschaftler werden in der Zukunft sicher weitere spannende Entdeckungen durch gezielte Untersuchungen von Schwämmen machen.


Classification: Biota > Animalia (Kingdom) > Porifera (Phylum) > Demospongiae (Class) > Haplosclerida (Order) > Haplosclerina (Suborder) > Chalinidae (Family) > Haliclona (Genus) >

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