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Berghia stephanieae Glasrosenfressende Nacktschnecke (ehemals Berghia verrucicornis)



Steckbrief

Wissenschaftlich:
Berghia stephanieae 
Umgangssprachlich:
Glasrosenfressende Nacktschnecke (ehemals Berghia verrucicornis) 
Englisch:
Nudibranch 
Kategorie:
Nacktschnecken 
Synonyme:
  • Aeolidiella stephanieae (Valdés, 2005)
 
Vorkommen:
Afrika, Brasilien, Golf von Mexiko, USA, West-Atlantik  
Größe:
1 cm - 2 cm 
Temperatur:
24°C - 26°C 
Futter:
Glasrosen, Nahrungsspezialist 
Aquarium:
~ 50 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
einfach 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Nicht giftig 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Erstellt:
2004-09-16 20:10:28 
zuletzt bearbeitet:
2017-10-18 07:39:23 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Berghia stephanieae sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Berghia stephanieae interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Berghia stephanieae bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Berghia stephanieae (Valdés, 2005)

Berghia stephanieae ist eine Schnecke, die sich ausschliesslich von Glasrosen ernährt. Allerdings reichen für die erfolgreiche Bekämpfung einer Glasrosenplage einige wenige Exemplare nicht aus.Solange sie Glasrosen findet, ist Berghia stephanieae eigentlich einfach zu halten. Fühlen sich die Schnecken nicht wohl, kann man das leicht erkennen – sie wirken dann grau statt weiss.

Berghia stephanieae wird – dank Anthony Calfo – seit geraumer Zeit auch in Deutschland gezüchtet.
Er brachte im Jahr 2003 einige Exemplare aus den USA mit.

Die Schnecke lässt sich recht gut vermehren, selbst Zufallsvermehrungen im Becken sind möglich.

Mehr dazu findet Ihr in Manuelas Bericht über diese Schneckenart (www.Korallenriff.de > Plagegeister > Glasrosen > ...).
In der gleichen Rubrik befindet sich auch ein Zuchtbericht von Dr. Patrick Schubert.

Wir fanden im Magazin DER MEERWASSERAQUARIANER (Ausgabe 4/2001) und im Buch KORALLENRIFF-AQUARIUM von Fossa & Nilsen (Band 5, Seite 269 ff) sehr viele wissenswerte Informationen, vor allem auch zur Zucht dieser Schnecke.

Synonym:
Aeolidiella stephanieae

Biota > Animalia (Kingdom) > Mollusca (Phylum) > Gastropoda (Class) > Heterobranchia (Subclass) > Opisthobranchia (Infraclass) > Nudibranchia (Order) > Dexiarchia (Suborder) > Cladobranchia (Infraorder) > Aeolidida (Parvorder) > Aeolidioidea (Superfamily) > Aeolidiidae (Family) > Berghia (Genus) > Berghia stephanieae (Species)



Bilder

Laich


Allgemein

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Haltungserfahrung von Benutzern

Moepple am 06.10.15#13
Habe gerade mit eigenen Augen gesehen wie meine Lybia tesselata eine meiner Berghia stephanieae verputzt hat......wir haben es hier wohl mit einem Fressfeind der Schnecke zu tun.
Caren am 16.10.13#12
Ich züchte seit ein paar Monaten diese Schnecken.

Seit ca einem Monat habe ich ein Mittelmeerbecken, in das ich profilaktisch,3 Schnecken einsetzte.

Von einem Bekannten bekam ich eine Metridium senile - Seenelke.

Als ich mekte, das die Schnecken hungrik sind holte ich sie wieder aus dem Becken.

Erst habe ich es noch für einen Zufall gehalten, als ich die erste der 3 Schnecken, in der Nähe der Seenelke aus dem Becken geholt habe.
Die Zweite war am Fuß der Seenelke am naschen, als ich sie wieder rausholte.
Und die Letzte habe ich eben aus dem Topf geholt, in der die Seenelke sitzt und mußte feststellen, das die kleine Nelke nicht mehr das ist.

Also paßt auf Eure Nelken auf, wenn Ihr die Schnecken in Euer Becken setzt.

LG
Caren

Babbel am 18.07.13#11
"Allerdings reichen für die erfolgreiche Bekämpfung einer Glasrosenplage einige wenige Exemplare nicht aus."

Diese Aussage vermittelt ein falsches Bild.
Zwei Schnecken, oder eine einzelne Eischnur, die in einem Becken erfolgreich etabliert werden, reichen selbstverständlich aus, um jede Glasrosenplage zu erledigen.
Durch die kurze Generationenfolge gibt es nach ein paar Wochen ein Masssenaufkommen von Jungschnecken, die dann jedes Becken leerfressen werden.
Glasrosen könnnen danach nur noch an strömungsexponierten Stellen überleben, wo kein Schnecke hinkommen kann.

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