Anzeige
Fauna Marin GmbH Kölle Zoo Aquaristik AQZENO Aquafair Mrutzek Meeresaquaristik

Sagartiogeton laceratus Fransige Witwenrose

Sagartiogeton laceratus wird umgangssprachlich oft als Fransige Witwenrose bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 50 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


...

© Anne Frijsinger & Mat Vestjens, Holland, Bild aus Schottland

Eingestellt von AndiV.
Bilddetail


Steckbrief

lexID:
6290 
Wissenschaftlich:
Sagartiogeton laceratus 
Umgangssprachlich:
Fransige Witwenrose 
Englisch:
Sagartiogeton laceratus 
Kategorie:
Anemonen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Actiniaria (Ordnung) > Sagartiidae (Familie) > Sagartiogeton (Gattung) > laceratus (Art) 
Erstbestimmung:
(Dalyell, ), 1848 
Vorkommen:
Britische Inseln, Europäische Gewässer, Nord-Atlantik, Nordsee, Ost-Atlantik, Ostsee, Portugal, Skandinavien, Spanien 
Größe:
3 cm - 5 cm 
Temperatur:
°C - 23°C 
Futter:
Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 50 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2013-10-26 17:54:12 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Sagartiogeton laceratus sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Sagartiogeton laceratus interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Sagartiogeton laceratus bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

(Dalyell, 1848)

Die Fransige Witwenrose ist eine recht kleine Seeanemone, die von Skandinavien bis Spanien vorkommt.
Die Anemone ist ein Skavanger, ein Prädator und omnivor, eine Ernährungsstrategie, die nahrungslose Zeiten nahezu ausschließt.

Sie kommt im Sublitoral bis etwa 100 Meter Tiefe vor, oft in Bereichen, hier solitär oder in kleinen Gruppen, wo sie an am Gehäuse von Turmschnecken (Turritella spp.), Wurmröhren oder Steinen, gelegentlich im Sand oder Schlamm eingraben gefunden werden.

Beschreibung
Sagartiogeton laceratus ist eine kleine schlanke Anemone, ihr Fuß sieht im eingezogenen Zustand zerknittert und in Expansion sehr glatt aus.
Die Mundscheibe erreicht einen Durchmesser von bis zu 3 cm. Die langen, anmutigen Tentakeln, insgesamt bis zu 200 Stück, sind ungeordnet in 4-5 Ringen angeordnet.
Jedes Tentakel verjüngt sich zu einem feinen Punkt, die Farbe ist ein blass grau und besitzt 3 diffuse oder weiße Bänder an der Tentakelbasis, in der Mitte und an der Tentakelspitze.

Am Fuße des jedes Tentakel ist ein blasser v-förmiger Streifen, mit helleren, dunkleren orangefarbenen Markierungen zu erkennen.
Die Mundspalte hat eine blasse orange Farbe.

Sagartiogeton laceratus kann sich asexuell durch Longitudinalfission reproduzieren, sie ist in der Lage, sogar recht hohe Salinitäten 53,84 ppm zu vertragen.

Sagartiogeton laceratus kann mit der Schlammrose Sagartiogeton undulatus verwechselt werden, erstere ist kleiner, hat eine hellere Farbe und unregelmäßige, unordentlich angeordnete Tentakel.

Sagartiogeton laceratus erträgt hohe Salinitäten bis 53,84 ppm.

Synonym: Actinothoe laceratus (Dalyell, 1848)

Bilder

Allgemein

1

Erfahrungsaustausch

0 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen

Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Sagartiogeton laceratus

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Sagartiogeton laceratus