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Holothuria stellati Braune Seewalze

Holothuria stellati wird umgangssprachlich oft als Braune Seewalze bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
6004 
Wissenschaftlich:
Holothuria stellati 
Umgangssprachlich:
Braune Seewalze 
Englisch:
Brown sea cucumber 
Kategorie:
Seewalzen / Seegurken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Echinodermata (Stamm) > Holothuroidea (Klasse) > Holothuriida (Ordnung) > Holothuriidae (Familie) > Holothuria (Gattung) > stellati (Art) 
Erstbestimmung:
Delle Chiaje, 1824 
Vorkommen:
Adria, Europäische Gewässer, Mittelmeer, Schwarzes Meer, Spanien 
Größe:
bis zu 13cm 
Temperatur:
°C - 23°C 
Futter:
Detritus, Debris (totes organisches Material), Sedimentfresser 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Holothuria aemula
  • Holothuria albiventer
  • Holothuria albofusca
  • Holothuria altaturricula
  • Holothuria anulifera
  • Holothuria aphanes
  • Holothuria arenacava
  • Holothuria arenicola
  • Holothuria arguinensis
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2013-09-05 19:13:01 

Haltungsinformationen

Delle Chiaje, 1823

Sealifebase gibt als korrekten Namen Holothuria stellatian an, WoRMS hingegen nennt Holothuria (Holothuria) stellati als richtigen lateinischen Namen.

Bei dieser Seewalze sind sehr unterschiedliche Größenangaben von 12-40 cm zu finden.
Sealifebase gibt als maximale Größe 12,9cm, Pictolive hingegen 40cm.

Die Braune Seewalze gehört zu den häufiger vorkommenden Seewalzen und wird hauptsächlich auf weichen Böden wie Sand, Schlick und Zonen mit Wasserpflanzen im Mittelmeer und im Schwarzen Meer angetroffen.

Diese zu den Invertebraten zählenden Stachelhäuter bewegen sich langsam mittels Muskelkontraktionen über den Boden und nehmen Sedimente auf, verwerten organisch verdauliche Stoffe und scheiden Unverdauliches wieder aus.

Diese Staubsauger der Meere haben eine wichtige Reinigungsfunktion und wären daher auch für einen Einsatz im Meerwasseraquarium denkbar.
Leider besteht hierbei immer die latente Gefahr, dass eine bedrohte oder sterbende Walze ihr toxisches Gift, das Holothurin, abgeben und den gesamten Mitbesatz in sehr kurzer Zeit abtöten kann.

Bernd Rösler hat aber, trotz Unfällen mit den Tieren, bei Holothuria tubulosa keinen "Overkill"-Effekt bemerken können.

Die Walze wird häufig von folgenden Copepoden parasitiert:
Tisbe holothuriae Humes, 1957
Calypsina changeuxi (Stock & Kleeton, 1972) Allantogynus delamarei Changeux, 1960

Folgende Synonyme sind bisher bekannt:
Synonyme:
Holothuria Stellati Delle Chiaje, 1824
Sporadipus glaber Grube, 1840

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Allgemein

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