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Acanthopleura sp.01 Käferschnecke

Acanthopleura sp.01 wird umgangssprachlich oft als Käferschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Einfach. Es wird ein Aquarium von mindestens 100 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
5281 
Wissenschaftlich:
Acanthopleura sp.01 
Umgangssprachlich:
Käferschnecke 
Englisch:
Chiton 
Kategorie:
Käferschnecken 
Stammbaum:
(Reich) > (Stamm) > (Klasse) > (Ordnung) > (Familie) > Acanthopleura (Gattung) > sp.01 (Art) 
Vorkommen:
Indonesien, Indopazifik 
Größe:
1 cm - 5 cm 
Temperatur:
20°C - 28°C 
Futter:
Algen, Cyanobakterien, Detritus, Debris (totes organisches Material) 
Aquarium:
~ 100 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Einfach 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Acanthopleura brevispinosa
  • Acanthopleura echinata
  • Acanthopleura gemmata
  • Acanthopleura loochooana
  • Acanthopleura planispina
  • Acanthopleura spinosa
  • Acanthopleura vaillantii
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2013-04-18 11:06:46 

Haltungsinformationen

StephMan71 hat unter "Was ist das?" diese Käferschnecke mit folgender Beschreibung eingestellt: "Hi, und wieder ist ein neuer seltsamer Bewohner in meinem AQ aufgetaucht. Dieses ca. 1,5 cm lange Urzeitier-ähnliche Geschöpf entdeckte ich auf meine Magnetscheibenreiniger.
Das Tier bewegt sich wie eine Schnecke. Weiß einer von euch worum es sich handelt? Gruß Stephan"

Durch die Form und Ausrichtung der Kalkplatten sowie der Beschaffenheit des Mantels kann eine Acanthopleura sp. identifiziert werden. (Guilding, 1829)

Käferschnecken sind mit Schnecken nicht so nahe verwandt, wie man das zuerst vermuten mag.
Die über 900 Arten der sogenannten Polyplacophora sind Weichtiere, die durch ihre acht Kalkplatten (fossile Funde haben manchmal mehr) charakterisiert sind.
Sie leben meist in Küstennähe unter Steinen, wo sie nach Algen und Detritus suchen. Auf ihrem Panzer besitzen sie Aragonitkristalle, mit denen sie Lichtunterschiede wahrnehmen und teilweise sogar sehen können.
Die Haltung an sich ist recht unkompliziert. Käferschnecken werden häufig mit Lebendgestein in das Becken gebracht und erweisen sich dort als sehr effektive Mikroalgen- und Detritusvertilger.

Kompliziert wird es beim Kauf: Man muss darauf achten, dass der Händler das Tier mit einem Schub vom Stein oder der Scheibe runter bekommt, da sich die Schnecke sonst mit dem starken Fussmuskel festsaugt und ohne Verletzungen nicht mehr weg zubekommen ist. Beim Kauf am besten mit dem Stein auf dem die Schnecke sitzt, so wird das Tier nicht verletzt. Ansonsten dem Händler genau auf die Finger schauen und wenn er es nicht beim ersten Mal schafft, es sein lassen!

Acanthopleura sp. ist im tropischen Indonesien beheimatet und somit für das Riffbecken völlig geeignet.

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