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Sepia apama Riesensepia

Sepia apama wird umgangssprachlich oft als Riesensepia bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Foto: Shelly Beach, New South Wales, Australien
Die Riesensepie hat einen Kraken (Oktopus) erbeutet und frisst diesen im Moment des Fotos.
Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers John Turnbull, Marine Explorer, Australien Bilddetail


Steckbrief

lexID:
4979 
AphiaID:
342111 
Wissenschaftlich:
Sepia apama 
Umgangssprachlich:
Riesensepia 
Englisch:
Australian Giant Cuttlefish 
Kategorie:
Tintenfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Cephalopoda (Klasse) > Sepiida (Ordnung) > Sepiidae (Familie) > Sepia (Gattung) > apama (Art) 
Erstbestimmung:
Gray, 1849 
Vorkommen:
Australien, Tasmanien, West-Pazifik 
Größe:
50 cm - 100 cm 
Temperatur:
20°C - 27°C 
Futter:
Garnelen, Kleine Fische, Krabben, Krebse, Krustentiere 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2013-01-09 21:37:57 

Haltungsinformationen

Gray, 1849

Das Bild von Heinz Mahler zeigt eine Riesesepie oder Australian Giant Cuttlefish.
Sepia apama ist der größter unter den Sepidae, manche Exemplare können gut 1m erreichen.
Man findet sie endemisch an den südlichen Küsten Australiens und Tasmaniens sowie nordwärts bis Quennsland.
Diese Sepie kann ein Gewicht von über 10 Kilogramm erreichen.

"Die Riesensepien halten sich gewöhnlich zwischen steinigen Riffen, Seegräsern oder über sandigen und schlammigen Meeresboden in einer Tiefe von bis zu 100 Metern auf.
Sie fressen Fische, Krabben und andere Krustentiere. Die Fortpflanzung findet während der Monate April bis September statt, was dem australischen Winter entspricht.
Das Männchen verändert dabei seine normale Färbung und beeindruckt die Weibchen durch rasch wechselnde Farben und Muster.
Die Männchen bewachen die Weibchen und wehren Rivalen ab. Dabei kommt es zu einem seltsamen Verhalten von kleinen Männchen. Sie nehmen bizarrerweise die Farben der Weibchen an, um sich einen Zugang zu ihnen zu verschaffen. Damit täuschen sie die dominanten Männchen und werden sogar von ihnen beschützt.
Die Paarung erfolgt Kopf an Kopf. Dabei überträgt das Männchen die Spermatophoren-Kapseln mit Hilfe des Hectocotylus in eine spezielle Tasche (Spermathek) des Weibchens.
Der Höhepunkt der Eiablage im Spencer Gulf ist im Mai und Juni. Die Tiere sterben kurz nach der Paarung und nach der Ablage der Eier. Die Eier sind zitronenförmig und werden in Spalten im flachen Wasser abgelegt.
Die Entwicklungszeit beträgt drei bis fünf Monate, bei niedrigen Wassertemperaturen von nur etwa 12°. Diese niedrigen Temperaturen, die bei der Eiablage und zur Entwicklung des Eies herrschen müssen, scheinen auch eine Ausbreitung der Art in nördlichere, und damit wärmere Gewässer Australiens zu verhindern.
Die Art ist in ganz Süd-Australien sowie in West- und Ostaustralien südlich des 23. Breitengrades heimisch".Quelle Wikipedia

Bilder

Adult


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