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Babylonia sp. 01 Babylon Schnecke

Babylonia sp. 01 wird umgangssprachlich oft als Babylon Schnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Sehr einfach. Es wird ein Aquarium von mindestens 100 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
4720 
Wissenschaftlich:
Babylonia sp. 01 
Umgangssprachlich:
Babylon Schnecke 
Englisch:
Babylon 
Kategorie:
Gehäuseschnecken 
Stammbaum:
(Reich) > (Stamm) > (Klasse) > (Ordnung) > (Familie) > Babylonia (Gattung) > sp. 01 (Art) 
Vorkommen:
Japan, Sri Lanka 
Größe:
5 cm - 6.5 cm 
Temperatur:
23°C - 27°C 
Futter:
Algen, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Detritus, Debris (totes organisches Material), Frostfutter (große Sorten), Frostfutter (kleine Sorten), Futtergranulat, Futtertabletten, Würmer (Polychaeten, Annelida, Nematoden) 
Aquarium:
~ 100 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Sehr einfach 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2012-10-12 13:59:19 

Haltungsinformationen

Babylonia sp. (Lamarck, 1816)

Das Bild zeigt ein Tier von Zoafanatics, die uns freundlicherweise das Foto überlassen hat.
Eine Bestimmung von nur einem Bild bei Schnecken ist oft immer gewagt, daher bleibt uns nur sp.

Diese Schneckenarten leben ausschließlich im Bodengrund und ernähren sich von Aas, Futterrückständen und Borstenwürmern.

Sie ist extrem fleißig und wühlt den Bodengrund (feiner Sandboden ist wichtig) ständig durch.

Interessant wird es zur Fütterungszeit, denn dann taucht sie blitzschnell, wie aus dem Nichts, aus dem Bodengrund auf und sucht sich auf dem Sand liegende frische Futterreste, um diese sogleich zu vertilgen.
Granulat- und Flockenfutter werden dabei ebenso gut gefressen wie Frostfutterreste.
Wenn alle Bedingungen stimmen, dann kann die Schnecke bis zu zwei Jahren alt werden.

Diese Meeresschnecke kommt in Wassertiefen von ca. 5-15 m vor.

Folgende Arten sind weiterhin bekannt:
Babylonia ambulacrum
Babylonia areolata
Babylonia formosae
Babylonia japonica
Babylonia lutosa
Babylonia perforata
Babylonia spirata
Babylonia spiratus
Babylonia zeylanicus

Es gibt darüber hinaus drei Synonyme:
Eburna lutosa Lamarck, 1816
Eburna pacifica Swainson, 1822
Eburna troschelii Kobelt, 1881

Classification:
Class GASTROPODA ORTHOGASTROPODA
Order NEOGASTROPODA
SuperFamily MURICOIDEA
Family BABYLONIIDAE

Weiterführende Links

  1. Gastropods (en)
  2. WoRMS (en)

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

Tschak am 05.01.19#5
Habe diese Tiere bei mir seid zwei Jahren im Becken. Halte sich sehr gut und wühlen den Bodengrund um. Sollen angeblich auch Borstenwürmer vertilgen, das konnte ich aber nie beobachten. Röhrenwürmer sind etwas gefährdet, wenn sie im Sand platziert werden. Eine Babylonia hat bei mir mal einen Röhrenwurm gefuttert. Werden die Röhrenwürmer auf Gestein platziert sind sie zumindest bei mir bisher sicher gewesen, da die Babylonia nicht gerne über festen Grund zu kriechen scheinen und sich lieber im oder auf dem Sand aufhalten. Meistens sieht man nur den Siphon aus dem Bodengrund ragen. Wenn es Futter gibt, kommen sie dann manchmal heraus und suchen den Boden ab. Sie stellen sich dabei deutlich geschickter an als die tollpatschigen Einsiedlerkrebse und es ist ganz erstaunlich zu welchen Längen sie Ihren Rüssel ausfahren können. Ein seltsames Verhalten ist, das sie regelmäßig, nach dem Füttern, die Glasscheibe des Beckens bis an oder sogar über die Wasseroberfläche hoch klettern. Dann aber meiste den Halt verliert, runterplumpst und sich direkt wieder eingräbt. Das Ritual ist sehr häufig zu beobachten. Einmal ist eine Babylonia auf diese Weise sogar aus dem Becken gefallen, hat den Sturz aus ca. 1,5m auf nicht allzu harten Boden aber überstanden und ist jetzt auch nach über einem Jahr noch am Leben.
ArianSZ am 27.06.14#4
Ich habe 2 Stück von ihnen in meinem zweitbecken (Den. Marinus 30) und brauchte mich nicht ein mal um sie kümmern.
Sie leben schon seit ca. 2 Jahren mit 8 Einsiedlern zusammen und es gab bisher keine Zusammenstöße zwischen beiden, bzw. sie leben friedlich miteinander. Sie sind sehr gute Resteverwerter, da sie die Rückstände der Futtertabletten vollständig verzehren. Ein weiterer Grund diese Schnecke zu besitzen ist, dass sie den Bodengrund durchwühlt und es sich keine Schleimalgenhaut auf dem Sand bildet, vor allem bei DSB-Becken sehr zu empfehlen.

Chewbacca am 17.12.12#3
AUFPASSEN: kann manchmal räuberisch werden. Hat bei mir schon mal nen Einsiedler "gefressen"...also eher halb verdaut und dann hat die Lysmata den rest gemacht

Gruss

Robin Gauff
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Unterhaltung

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Joachimschnitzler am 05.02.18#3
Konnte ja sein.lg.J
SCHNITZLER

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