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Paralipophrys trigloides Grauer Schleimfisch

Paralipophrys trigloides wird umgangssprachlich oft als Grauer Schleimfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 800 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
4572 
AphiaID:
126779 
Wissenschaftlich:
Paralipophrys trigloides 
Umgangssprachlich:
Grauer Schleimfisch 
Englisch:
Lipophrys Trigloides 
Kategorie:
Schleimfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Blenniidae (Familie) > Paralipophrys (Gattung) > trigloides (Art) 
Erstbestimmung:
(Valenciennes, ), 1836 
Vorkommen:
Algerien, Azoren, Europäische Gewässer, Kanarische Inseln, Madeira, Marmarameer, Marokko, Mittelmeer, Nord-Afrika, Ost-Atlantik, Portugal, Senegal, Spanien, Tunesien 
Größe:
bis zu 13cm 
Temperatur:
°C - 24°C 
Futter:
Algen, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Cyclops (Ruderfußkrebse), Invertebraten (Wirbellose), Muschelfleisch, Muscheln (Mollusken), Mysis (Schwebegarnelen), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 800 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2012-08-26 10:17:45 

Haltungsinformationen

(Valenciennes, 1836)

Der Schleimfisch kommt zusätzlich in der Marmara-See, einem Zwischenmeer von Mittelmeer und dem Schwarzen Meer vor.

Die Evolution hat diesem Schleimfisch ein wunderbares Geschenk gemacht, er kann unter Wasser durch seine Kiemen atmen, aber auch außerhalb des Wassers Luft atmen, wo man ihn manchmal unter Steinen auf Seegraswiesen finden kann.

Im Meer bevorzugt er küstennahe, steinige Gründe, die einem intensiven Wellengang ausgesetzt sind, gerne verweilt er auch in Felsritzen an steil abfallenden Wänden.

Er ist ein gemütlicher Geselle, der nur in der Paarungszeit sehr aktiv wird.
Mit unseren lebenden Futtersorten kann er gut ernährt werden.

Bekannte Synonyme:
Blennius trigloides Valenciennes, 1836
Lipophrys sabry Bath, 1983
Paralipophrys trigloides (Valenciennes, 1836)
Pholis trigloides (Valenciennes, 1836)

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopteri (Class) > Perciformes (Order) > Blennioidei (Suborder) > Blenniidae (Family) > Salariinae (Subfamily) > Lipophrys (Genus) > Lipophrys trigloides (Species)

Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

Chewbacca am 16.09.13#1
Sehr sehr einfach zu haltendes Tier. Frostfutter ging schon vom ersten Tag an und die kleinen sind richtig gefrässig. Sie sind sehr zutraulich, der Pfleger wird schon nach zwei drei Tagen nicht mehr gefürchtet und sogar manchmal bestiegen. Sie sitzen meistens auf erhöhten Stellen um einen guten Überblick über ihr Revier zu haben. Manchmal sitzen sie in Höhlen und gucken sich von dort aus alles an. Ich halte sie zu zweit, weiss nicht ob es ein Päarchen ist, sie vertragen sich aber hervorragend, suchen manchmal sogar die nähe zueinander. Sie suchen Aktiv die nähe von Einsiedlern und Garnelen. Vertragen mühelos tropische Temperaturen und Salzgehaltschwankungen, sind sie ja aus den Gezeitentümpeln gewohnt. Interessant anzumerken ist, dass sie im gewissen Rahmen die Farbe ändern. Es wird immer die Farbe vom Untergrund imitiert. Das geht von Schwarz zu Braun über zu Grau und Weiss, jedoch gehen auch manche Grüntöne und manchmal ein bisschen rot. Der Farbwechsel ist promt und es werden manchmal Musterungen erkennbar die in anderen Farben nicht zu sehen sind.
Fazit: Schnell futterfest, fast immer sichtbar, nicht ängstlich, temperatur und salzfest.
Klasse Tier für kleine Becken und für Einsteiger geeignet!
Achtung: Springen gerne die Scheiben hoch um mal aus dem Wasser raus zu kommen (können durch die Haut atmen) dabei können sie nicht mehr als die eigene Körperlänge springen. Das ganze kann man jedoch verhindern wenn man ihnen Landmasse bietet. Ein Stein der aus dem Wasser ragt ist perfekt. Am besten die Strömunspumpe darauf ausrichten,so dass ein bisschen "Wellengang" herrscht oder einfach einen sehr porösen Stein nehmen der das Wasser aufsaugt, trockenen Untergrund mögen die Fische nämlich nicht!

Gruss

Robin Gauff
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