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Pectinia pygmaeus Steinkoralle

Pectinia pygmaeus wird umgangssprachlich oft als Steinkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 250 Liter empfohlen.


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Pectinia pygmaeus. Papua New Guinea. Corallite centres can be seen at the base of branches. Photograph: Charlie Veron.

Eingestellt von AndiV.
Bilddetail


Steckbrief

lexID:
4255 
Wissenschaftlich:
Pectinia pygmaeus 
Umgangssprachlich:
Steinkoralle 
Englisch:
stony coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Merulinidae (Familie) > Pectinia (Gattung) > pygmaeus (Art) 
Erstbestimmung:
Veron, 2000 
Vorkommen:
Papua-Neuguinea, Salomon-Inseln 
Größe:
bis zu 20cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Plankton, Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 250 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2012-03-25 17:53:02 

Haltungsinformationen

“From Veron, J.E.N. Corals of the World.”
Veron, 2000

Diese kleine Steinkoralle bildet, wie das Foto auch sehr schön zeigt, ein unkoordiniertes, Korallenastdickicht mit relativ kurzen, dünnen und turmspitzenähnlichen Korallenästchen.

Vermutlich wurde der Name der Koralle von den Pygmäen, einem kleinbleibenden afrikanischen Volk, abgeleitet.

Die lokal recht häufige, hellbraune Pectinia pygmaeus wächst bevorzugt an steilen, anfallenden Hängen mit ehr eingetrübtem Wasser im Riff.

Ähnliche Arten: Pectinia teres und P. elongata, die beide ein ähnliches Wachstumgebilde aus Turmspitzen haben, beide haben aber viel größere Skelett-Strukturen.

Aus der Ferne kann man Pectinia pygmaeus für fein verzweigte Seriatopora-Korallen (Pocilloporidae) halten.

Informatives zu Pectinia-Korallen von Dieter Kreissl

Taxonomisch werden sie zur Familie der Pectiniidae (Kamm-Korallen) innerhalb der Ordnung der Steinkorallen (Madreporaria) gerechnet.

Sie gehört zu den riffbildenden Korallen und besiedelt im gesamten indopazifischen Bereich Meeresgebiete mit einer Wassertemperatur von 24° bis 27° C.

Taucher finden diese attraktiven Korallen in mäßig bewegtem Wasser in der Nähe der Riffkante. Wegen der Symbiose mit photosyntheseaktiven Algen im Inneren ihres Körpers benötigt diese Art lichtdurchflutetes klares Wasser.
Sie dringt deshalb auch nicht in größere Tiefen jenseits der 10 Meter-Marke vor.

Wegen der wunderschönen Wuchsform und ihres fleischig, blättrigen Aussehens hat diese Korallenart frühzeitig das Interesse der Taucher und Sammler gefunden.
Trotz jahrzehntelanger Nachstellungen ist die Art aber noch relativ häufig.

Mittlerweile werden einige wenige Pectinia Korallen auch erfolgreich gezüchtet und gehören heute zum Standartsortiment vieler Seewasseraquarien weltweit.

In einschlägigen Zuchthinweisen wird darauf hingewiesen, dass die Salatblattkoralle „wenig aggressiv“ ist und nicht in die Nähe aggressiverer, stark nesselnder Korallenarten gesetzt werden sollte.
Der Schwierigkeitsgrad ihrer Haltung wird innerhalb einer zehnstufigen Skala (1 für sehr leicht; 10 für sehr schwierig) mit der Note 6 bewertet.

Folgende Arten sind bekannt:
Pectinia africanus
Pectinia alcicornis
Pectinia ayleni
Pectinia elongata
Pectinia lactuca
Pectinia maxima
Pectinia paeonia
Pectinia pygmaeus
Pectinia teres

Weiterführende Links

  1. aims (en)

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