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Pectinia ayleni Steinkoralle

Pectinia ayleni wird umgangssprachlich oft als Steinkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 150 Liter empfohlen.


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Pectinia ayleni. Mainland Japan. This species is commonly found in algal communities. Photograph: Charlie Veron.

Eingestellt von AndiV.
Bilddetail


Steckbrief

lexID:
4249 
Wissenschaftlich:
Pectinia ayleni 
Umgangssprachlich:
Steinkoralle 
Englisch:
stony coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
(Reich) > (Stamm) > (Klasse) > (Ordnung) > (Familie) > Pectinia (Gattung) > ayleni (Art) 
Vorkommen:
Bunaken, Indonesien, Indopazifik, Japan, Java, Malaysia, Mikronesien, Ozeanien, Philippinen, Singapur, Südchinesisches Meer, Sulawesi, Sumatra, Taiwan, Thailand, Timor-Leste 
Größe:
20 cm - 40 cm 
Temperatur:
23°C - 27°C 
Futter:
Plankton, Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 150 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2012-03-22 22:20:00 

Haltungsinformationen

“From Veron, J.E.N. Corals of the World.”
Wells, 1935

Pectinia ayleni gehört zu den selten vorkommenden Steinkorallen und kommt auch nur in einem räumlich begrenzten Verbreitungsgebiet im Ostpazifik vor.

Sie bildet verkrustende Platten, die in einer Art "gestaffelten, gestuften Schichten" übereinander wachsen und so eine interessante Gestalt mit einer sehr robust wirkenden Oberfläche zeigt.

Farbgebung: Diese Steinkoralle zeigt ein dunkles grün-braunes Aussehen.

Vorkommen: diese Steinkoralle findet man sehr häufig in enger Gemeinschaft mit verschiedenen Algen auf Felsen an.

Ähnliche Tiere: Pectinia lactuca und Pectinia maxima.

Informatives zu Pectinia-Korallen von Dieter Kreissl

Taxonomisch werden sie zur Familie der Pectiniidae (Kamm-Korallen) innerhalb der Ordnung der Steinkorallen (Madreporaria) gerechnet.

Sie gehört zu den riffbildenden Korallen und besiedelt im gesamten indopazifischen Bereich Meeresgebiete mit einer Wassertemperatur von 24° bis 27° C.

Taucher finden diese attraktiven Korallen in mäßig bewegtem Wasser in der Nähe der Riffkante. Wegen der Symbiose mit photosyntheseaktiven Algen im Inneren ihres Körpers benötigt diese Art lichtdurchflutetes klares Wasser.
Sie dringt deshalb auch nicht in größere Tiefen jenseits der 10 Meter-Marke vor.

Wegen der wunderschönen Wuchsform und ihres fleischig, blättrigen Aussehens hat diese Korallenart frühzeitig das Interesse der Taucher und Sammler gefunden.
Trotz jahrzehntelanger Nachstellungen ist die Art aber noch relativ häufig.

Mittlerweile werden einige wenige Pectinia Korallen auch erfolgreich gezüchtet und gehören heute zum Standartsortiment vieler Seewasseraquarien weltweit.

In einschlägigen Zuchthinweisen wird darauf hingewiesen, dass die Salatblattkoralle „wenig aggressiv“ ist und nicht in die Nähe aggressiverer, stark nesselnder Korallenarten gesetzt werden sollte.
Der Schwierigkeitsgrad ihrer Haltung wird innerhalb einer zehnstufigen Skala (1 für sehr leicht; 10 für sehr schwierig) mit der Note 6 bewertet.

Folgende Arten sind bekannt:
Pectinia africanus
Pectinia alcicornis
Pectinia ayleni
Pectinia elongata
Pectinia lactuca
Pectinia maxima
Pectinia paeonia
Pectinia pygmaeus
Pectinia teres

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