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Emerita emeritus (Linnaeus, 1767) Sandkrabbe

Emerita emeritus (Linnaeus, 1767) wird umgangssprachlich oft als Sandkrabbe bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kein Anfängertier. Es wird ein Aquarium von mindestens 500 Liter empfohlen.



Steckbrief

lexID:
3585 
Wissenschaftlich:
Emerita emeritus (Linnaeus, 1767) 
Umgangssprachlich:
Sandkrabbe 
Englisch:
Sand crab, mole crab, sea grasshopper 
Kategorie:
Andere Krebstiere 
Stammbaum:
(Reich) > (Stamm) > (Klasse) > (Ordnung) > (Familie) > Emerita (Gattung) > emeritus (Linnaeus, 1767) (Art) 
Vorkommen:
Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Mikronesien, Rotes Meer, Sumatra 
Temperatur:
20°C - 28°C 
Futter:
Nahrungsspezialist 
Aquarium:
~ 500 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Kein Anfängertier 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Emerita analoga
  • Emerita benedicti
  • Emerita portoricensis
  • Emerita talpoida
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-08-22 20:55:14 

Haltungsinformationen

Familie Hippidae (Stimpson, 1858)

Die Vertreter dieser Familie kommen weltweit in allen Meeren, außer Arktis und Antarktis vor.
Zusammen mit der Familie Albunidae bilden sie die Überfamilie Hippoidea, welche mit Einsiedlerkrebsen und Verwandten (Paguroidea), Springkrebsen/Anemonenkraben (Galatheoidea) und den Steinkrabben (Lomioidea) die Infraordnung Anomura (Mittelkrebse) formen.

Hippoidae sind daran angepasst, sich an sandigen Stränden einzugraben.

Diese Gewohnheit teilen sie mit der primitiven Krabben-Sektion Rainoida, die sich parallel entwickelt zu haben scheint.
Der ganze Körper ist eiförmig und die ersten Pereiopoden haben keine ausgeprägten Scheren, wie bei den meisten anderen Dekapoden.

Ebenfalls im Kontrast zu nahezu allen anderen dekapoden Krebsen, können Hippoidae nicht laufen, ihre Beine benutzen sie zum Eingraben.
Zum Schwimmen benutzen sie ihre Cirren (Schwanzsegmente).

Die Arten der Gattung Emerita leben in der Brandungszone von Sandstränden und ernähren sich von organischen Partikeln.
Dazu haben sie einmalige Filterwerkzeuge entwickelt:
Am Strand ablaufendes Wasser wird mit einem Haarnetz der Antennen gefiltert und diese werden dann "abgelutscht".

Die genaue Artbestimmung erfolgt nur aufgrund der Lokation:
Die Tiere sollen von Sri Lanka stammen, in dieser Region kommt nur diese Art vor (altes Synonym: Hippa asiatica).

Michael Hartl berichtet: "Sehen aus wie zu früh geschlüpfte Ostereier ;-)
Graben sich sofort in den Bodengrund ein. Sind ca. 6-7cm groß.
Die Tiere besitzen äußerlich keine Scheren, sondern nur Beine als Sammelwerkzeug.
Sind bestimmt eine Bereicherung für Refugien und Deep-Sandbettfilter.
Auch im Aqua nicht uninteressant und lustig anzusehen."

In Thailand gilt diese Art durch Überfischung (sie werden als Köder verwendet)als gefährdet, der Status in Indien ist unbekannt.

Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

Mark Wetterkamp am 16.04.11#1
Auch wenn es die Lebensweise dieses Tieres ( eingegraben im Sand) nicht vermuten lässt , so ist Emerita emeritus doch ein Filtrierer . Dieser Krebs kommt mehrmals am Tag zum Vorschein und filtriert das Wasser mit Hilfe eines tentakelartigen Arms .(Siehe Foto)
1 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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Unterhaltung

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