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Uca tetragonon Herbsts Winkerkrabbe

Uca tetragonon wird umgangssprachlich oft als Herbsts Winkerkrabbe bezeichnet. Haltung im Aquarium: Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig. Es wird ein Aquarium von mindestens 100 Liter empfohlen.



Steckbrief

lexID:
3386 
Wissenschaftlich:
Uca tetragonon  
Umgangssprachlich:
Herbsts Winkerkrabbe 
Englisch:
Fiddler crab 
Kategorie:
Krabben 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Ocypodidae (Familie) > Uca (Gattung) > tetragonon (Art) 
Erstbestimmung:
(Herbst, 1790) 
Vorkommen:
Australien, Indonesien, Indopazifik, Madagaskar, Malaysia, Mikronesien, Papua-Neuguinea, Philippinen, Süd-Afrika, Taiwan, Thailand 
Größe:
bis zu 2cm 
Temperatur:
20°C - 28°C 
Futter:
Algen, Bosmiden (Rüsselflohkrebse), Detritus, Debris (totes organisches Material), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Lobstereier, Makrelen, Mückenlarven, Muschelfleisch, Nori-Algen, Salat, Staubfutter, Stinte 
Aquarium:
~ 100 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Uca acuta
  • Uca albimana
  • Uca annulipes
  • Uca arcuata
  • Uca argillicola
  • Uca australiae
  • Uca batuenta
  • Uca beebei
  • Uca bellator
  • Uca bengali
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2016-11-12 17:56:59 

Haltungsinformationen

In der Gattung Uca (Winkerkrabben) gibt es rund 100 Arten, keine davon hat etwas im Riffaquarium zu suchen.

Es sind terrestrische Tiere, die teilweise ihre Kiemen zu Lungen umgewandelt haben und ertrinken können.
Sie leben in Kolonien an Stränden und Mangroven, bei Flut harren sie in ihren Bauten aus, bis wieder Ebbe herrscht.
Dann kommen sie heraus, suchen den Strand nach Fressbarem ab – wobei sie den Sand in ihrer Mundkammer durch"kauen" und organisches Material herausfiltern, den Sand wieder ablegen – und winken, ein Balzritual, bei dem jede Art ihre eigenen Winkmuster hat.

Viele Arten können auch akustisch kommunizieren, durch Stridulation, erzeugt durch Aneinanderreiben von Körperteilen oder Trommeln auf dem Boden mit Scheren und/oder Laufbeinen.

Krabben aus der Überfamilie Ocypodoidea (dazu gehören auch noch Renn-, Soldaten- und Geisterkrabben), sind die einzig bekannten Krabbenarten, welche viel Licht benötigen.

Crane (1975) hat beobachtet, dass sie dann erheblich aktiver sind – im Gegensatz zu allen anderen Arten, die es lieber schummrig mögen.

Wenn man solche Krabben halten will, bitte nur in Gruppen, in einem "Matschbecken", da salziges Wasser und vor allem Sand oder Matsch enthält, in dem sie graben können.

Entweder man konstruiert ein Gezeitenbecken oder der größte Teil muss als Landteil konzipiert werden, der Wasserteil darf nicht tief sein (manche Arten "wissen" nicht, dass sie ertrinken können!).

E: fiddler crab
NL: Wenkkrab
Kreole: Crabe bondyepinimwa, Crabe semafot

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Allgemein


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