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Metasepia pfefferi Prachtsepie

Metasepia pfefferi wird umgangssprachlich oft als Prachtsepie bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 500 Liter empfohlen. Giftigkeit: Giftig.



Steckbrief

lexID:
3142 
Wissenschaftlich:
Metasepia pfefferi 
Umgangssprachlich:
Prachtsepie 
Englisch:
Flamboyant cuttlefish 
Kategorie:
Tintenfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Cephalopoda (Klasse) > Sepiida (Ordnung) > Sepiidae (Familie) > Metasepia (Gattung) > pfefferi (Art) 
Erstbestimmung:
(Hoyle, ), 1885 
Vorkommen:
Australien, Indonesien, Neuguinea, Papua-Neuguinea 
Größe:
bis zu 6cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Futtergarnelen, Kleine Fische, Mysis (Schwebegarnelen) 
Aquarium:
~ 500 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Giftig 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2010-04-28 21:58:01 

Gift


Metasepia pfefferi ist (sehr) giftig und das Gift kann Sie unter Umständen töten!!!
Wenn Sie Metasepia pfefferi halten möchten, informieren Sie sich vor dem Kauf über das Gift und dessen Wirkung. Bewahren Sie einen Zettel mit der Telefonnummer des Giftnotrufs und allen nötigen Informationen zu dem Tier neben Ihrem Aquarium auf, damit Ihnen im Notfall schnell geholfen werden kann.
Die Telefonnummern des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Dieser Hinweis erscheint bei giftigen, sehr giftigen und auch Tieren, deren Gift Sie sofort töten kann. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte. Bitte wägen Sie daher das Risiko für sich UND Ihr Umfeld sehr genau ab, und handeln Sie nie leichtfertig!

Haltungsinformationen

Hoyle, 1885

Metasepia pfefferi, auch Prachtsepie, Pfeffers-Prachtsepie oder Flammen Sepie genannt, gehört zu den optisch markantesten Kopffüßer.
Wie alle Sepien besitzt sie eine kleine dicke rautenförmige Sepiaschale, die sie charakterisiert.

Man findet Metasepia pfefferi in den meist flachen Gewässern von Indonesien und Papua-Neuguinea bis zum Norden Australiens, Süd-Queensland und West-Australien typischerweise „flanierend“ auf meist sandigem oder mit Korallenschutt bedecktem Grund.

Prachtsepie paaren sich Kopf an Kopf, wie in einigen der Bilder zu sehen, wobei das kleinere Tier immer das männliche ist.
Die weiblichen Tiere legen ihre Eier auf die Unterseite von Steinen, Korallen oder Kokosnussschalen.

Diese bemerkenswerten Kopffüßer sind tagaktiv.
Beim langsamen "Spaziergang" über den Meeresboden nutzen sie sowohl ihre Arme als auch ihre Mantellappen um sich fortzubewegen.
Normal sind die Tiere in ihrer Tarnfärbung kaum vom Grund zu unterscheiden, zeigen sie ihre deutlich intensive rötliche Färbung, wurde die Tiere entweder gestört oder befinden sich in der Paarung.
Dieser Farbwechsel ist durchaus als Warnung zu verstehen, denn Wissenschaftler entdeckten, dass diese Warnfärbung durchaus kein Bluff ist, die Tiere sind tatsächlich giftig.

Wegen ihrer schönen Färbung und des interessanten Verhaltens sicher auch aquaristisch nicht uninteressant, allerdings nur in einem ausreichen großen Artenbecken und sicherlich nichts für Anfänger.

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Mollusca (Phylum) > Cephalopoda (Class) > Coleoidea (Subclass) > Decapodiformes (Superorder) > Sepiida (Order) > Sepiidae (Family) > Metasepia (Genus)


hma

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

Hermit am 27.07.10#1
Meine Sepie S. bandensis schwamm genauso leblos an der Oberfläche wie das Tier auf dem Video, es wird höchstens eine halbe Stunde nach der Aufzeichnung verstorben sein
1 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Metasepia pfefferi

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