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Madracis mirabilis Sternkoralle

Madracis mirabilis wird umgangssprachlich oft als Sternkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 150 Liter empfohlen.



Steckbrief

lexID:
2905 
AphiaID:
-999 
Wissenschaftlich:
Madracis mirabilis 
Umgangssprachlich:
Sternkoralle 
Englisch:
Stony Coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Pocilloporidae (Familie) > Madracis (Gattung) > mirabilis (Art) 
Erstbestimmung:
Wells, 1973 
Vorkommen:
Belize, Bermuda, Cayman Inseln, Costa Rica, Dominikanische Republik, Haiti, Honduras, Jamaika, Karibik, Kuba, Panama, Puerto Rico, USA, Venezuela 
Größe:
20 cm - 100 cm 
Temperatur:
24°C - 27°C 
Futter:
Plankton, Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 150 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2009-10-11 12:12:13 

Haltungsinformationen

Madracis mirabilis
Lyman, 1859

Madracis-Arten die man auch Sternkorallen nennt, was von deren Polypenbild her kommt, sind immer wieder in heimischen Riffaquarien zu finden.
Sie werden zwar nicht mehr ganz so häufig angeboten, kommen aber über Import und Ableger in den Handel.

Madracis-Arten wachsen in der Regel nicht so schnell, wie andere großpolypige Arten.
Sie brauchen bei der Pflege im Aquarium keine sehr hohe Lichtstärke, aber dafür eine gute Wasserströmung.

Aus der Erfahrung heraus muss man sagen, dass Madracis es zwar ohne Zusatzfutter schafft, aber man trotzdem kleinstes Futter anbieten sollte.
Sie stehen damit besser, sind deutlich gesünder und wachsen in der Regel etwas schneller.

Sie vertragen meist keine starken Schwankungen sowie zu schnelle Absenkung von No3 und Po4.

Sie sind super empfindlich gegen Vernesselung von anderen Korallenarten, daher bitte Sicherheitsabstand mit einberechnen.

Interessant ist der Hinweis von einigen Pflegern, dass sie die Madracis oft zusammen mit Schwammteilen erworben haben.

Folgende Madracis Arten gibt es/ Other Species:

Madracis asanoi
Madracis asperula
Madracis decactis
Madracis formosa
Madracis kirbyi
Madracis mirabilis
Madracis pharensis
Madracis senaria

Wichtiger Hinweis zur Fütterung.
gefunden im Internet - neues aus der Wissenschaft
Zooplankton capture by two scleractinian corals, Madracis mirabilis and Monastrea cavernosa, in a field enclose Marine Biology 1996) 127: 303-317

Madracis mirabilis mit den kleineren Polypen fing weit mehr Plankton pro Korallenbiomasse als Monastrea cavernosa mit den großen Polypen.

Man könnte meinen, daß die großen Unterschiede der Fangmengen der einzelnen Beuteorganismen mit dem schnelleren Entschlüpfen kleinerer Organismen oder dem Meiden der Korallennähe durch bestimmte Organismengruppen zu begründen sind.

Hinweis:
eine sehr häufige Koralle die vor allem von Belize kommt.
Freundlicherweise wurde uns das Foto von Dieter Kreissl zur Verfügung gestellt.
Haltung wie andere dieser Art, also weniger schwer.
Mittelstarkes Licht, mittlere aber bewegte Strömung.

Classification: Biota > Animalia (Kingdom) > Cnidaria (Phylum) > Anthozoa (Class) > Hexacorallia (Subclass) > Scleractinia (Order) > Astrocoeniidae (Family) > Mirabilis (Genus)

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

Benjamin am 13.10.09#2
Ich kann mich noch erinnern irgendwo ( Mergus , Julian Sprung ? ) eine Madracis mirabilis gesehen zu haben , deren Polypen eine blassblaue/graue Farbe hatten .
Ein Berliner Händler hatte so eine in seinen Schaubecken und es gab jedes mal eine Diskusion .
Er war nämlich der Meinung das es eine Pocillopora sei .
Na egal hier nach Europa kommen diese Korallen sowieso nur selten , wer da eine erhält sollte sie als Kleinod betrachten .
dieter.kreissl am 12.10.09#1
Madracis mirabilis erscheint in hellgelber bis hellbrauner Farbe. Die kleinen Korallenpolypen bilden dichte Büschel in der Größe von kleinen Bleistift-Zweigen mit stumpfen Spitzen. Die Zweige sind nicht verbunden durch Gewebe, sondern durch eine gemeinsames Skelett. Wächst die Kolonie, verschwindet das Gewebe an der Basis jedes Zweiges, so dass das nackte Skelett zum Vorschein kommt. (ähnlich wie bei Poccilopora-Arten)
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Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Madracis mirabilis

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