Anzeige
Fauna Marin GmbH Mrutzek Meeresaquaristik Kölle Zoo Aquaristik Meerwasser24.de Tropic Marin All for Reef

Lobatus gigas Große Fechterschnecke

Lobatus gigas wird umgangssprachlich oft als Große Fechterschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kein Anfängertier. Es wird ein Aquarium von mindestens 500 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
2550 
Wissenschaftlich:
Lobatus gigas 
Umgangssprachlich:
Große Fechterschnecke 
Englisch:
Queen Conch shell, Pink conch  
Kategorie:
Gehäuseschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Littorinimorpha (Ordnung) > Strombidae (Familie) > Lobatus (Gattung) > gigas (Art) 
Erstbestimmung:
(Linnaeus, ), 1758 
Vorkommen:
Amerikanische Jungferninseln, Bahamas, Barbados, Belize, Bermuda, Brasilien, Cayman Inseln, Costa Rica, Djibouti, Dominica, Dominikanische Republik, Florida, Grenada, Guadeloupe, Guatemala, Guyana, Haiti, Honduras, Jamaika, Karibik, Kolumbien, Kuba, Martinique, Mexiko (Ostpazifik), Nicaragua, Panama, Puerto Rico, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Suriname, Trinidad und Tobago, Turks- und Caicosinseln, USA, Venezuela 
Meerestiefe:
2 - 73 Meter 
Größe:
15 cm - 31 cm 
Gewicht :
2,5 kg 
Temperatur:
24°C - 27°C 
Futter:
Algen, Nahrungsspezialist, Seegras, Wasserpflanzen, Würmer (Polychaeten, Annelida, Nematoden) 
Aquarium:
~ 500 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Kein Anfängertier 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-02-13 22:49:14 

Haltungsinformationen

(Linnaeus, 1758)

Relevant für die Aquaristik sind in der Familie Sombidae, zum einen Strombus und Lambis-Arten.
Man kann sie gut unterscheiden, denn Stombus hat keine Stacheln am Gehäuse, Lambis aber schon.

In vielen Gebieten im atlantischen Mittelamerika verbreitet, zum Teil hochgefährdet, in anderen Regionen noch häufig.

Nach Angaben der Fachliteratur fressen diese Schnecken auch Borstenwürmer.
Brauchen laut Literatur weichen Boden (Sand) und Algenbewuchs.
Wobei wir das mit dem Algenbewuchs für fraglich erachten.
Viele Aquarianer, die diese Tiere halten, haben diesen kaum, die Tiere leben aber weiterhin.
Evtl können viele den Bedarf durch andere Nahrung wie fleischlichem Futterim Boden (Borstenwürmer, etc) gut überleben.

Wir freuen uns auf weitere Erfahrungen von Stefan Ebert, der uns freundlicherweise das Foto seiner Strombus zur Verfügung gestellt hat.

Laut WoRMS und Sealifebase: Lobatus gigas (Linnaeus, 1758)

Synonyme:
Lobatus gigas
Eustrombus gigas
Strombus canaliculatus
Strombus gigas
Strombus horridus
Strombus lucifer
Strombus samba
Strombus verrilli

Systemtik: Biota > Animalia (Kingdom) > Mollusca (Phylum) > Gastropoda (Class) > Caenogastropoda (Subclass) > Littorinimorpha (Order) > Stromboidea (Superfamily) > Strombidae (Family) > Lobatus (Genus) > Lobatus gigas (Species)

Bilder

Allgemein

1
1
1
1
1
1
1
1

Erfahrungsaustausch

Sascha Bücker am 07.10.13#3
Ich habe diese sehr interessante Schnecke mit ca. 5-6 ca. bekommen. Bei mir zeigt sie sich ausschließlich dämmerungs- und nachtaktiv. Tagsüber hat sie sich meist vergraben. Ein wirklich sehr skuriles Tier. Meiner Ansicht nach pflegeleicht und sehr nützlich, da es den Bodengrund nach fressbarem absucht. Der Rüssel dringt dabei sehr kräftig und tief in den Bodengrund ein. Die Fortbewegung ist schon ein Higtlight, wenn sie so über den Bodengrund hüpft. Bisher konnte ich weder Feindlichkeiten noch Übergriffe (Anfressen, oder sonstige Schädigungen) gegenüber anderen Riffbewohnern oder Korallen feststellen. Daher stufe ich Sie als sehr friedlich ein. Laut Literatur soll sie ja sehr groß werden, da bin aber mal gespannt.
Der_Stevie am 22.08.08#2
Ich halte die Schnecke seit 3 Monaten in meinem 1050l Becken. Bislang ist sie völlig unauffällig und problemlos. Sie schiebt sich mit einer Art Dorn im hinteren Bereich einige cm voran, sucht den Bodengrund mit ihrem Rüssel nach essbarem ab und schiebt sich danach weiter. Algen gibt es bei mir nur an einigen Bereichen der Seitenscheiben. Diese werden aber ignoriert. Die Schnecke ist relativ lange inaktiv. Wenn sie aber aktiv ist, legt sie erstaunlich große Distanzen zurück, so dass das Becken nicht zu klein sein sollte. Die Schnecke ist sehr interessant zu beobachten.
Chrysokoll am 04.08.08#1
Zumindestens große Strombus gigas fressen zusätzlich in der Karibik auch Seegras mit dem Aufwuchs als nur kleine Algen.
3 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen

Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Lobatus gigas

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Lobatus gigas