Anzeige
Fauna Marin GmbH Kölle Zoo Aquaristik AQZENO Aquafair aquariOOm.com

Holacanthus isabelita Isabelita-Kaiser

Holacanthus isabelita wird umgangssprachlich oft als Isabelita-Kaiser bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 2000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
2481 
AphiaID:
276014 
Wissenschaftlich:
Holacanthus isabelita 
Umgangssprachlich:
Isabelita-Kaiser 
Englisch:
Blue Angelfish 
Kategorie:
Kaiserfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Pomacanthidae (Familie) > Holacanthus (Gattung) > isabelita (Art) 
Erstbestimmung:
(Jordan & Rutter, ), 1898 
Vorkommen:
Bahamas, Dominikanische Republik, Florida, Golf von Mexiko, Mexiko (Ostpazifik), Puerto Rico, USA, Venezuela 
Meerestiefe:
2 - 92 Meter 
Größe:
bis zu 45cm 
Temperatur:
°C - 27°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Banane, Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Krill (Euphausiidae), Mysis (Schwebegarnelen), Salat, Schwämme, Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere) 
Aquarium:
~ 2000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-01-18 15:53:22 

Haltungsinformationen

Wir selbst konnten den doch eher seltenen Holacanthus isabelita bisher noch nicht im Handel sehen.
Dennoch, bei Nautilius Aquaristik schwammen diese, von Florida kommenden kleinen Exemplare des - hier zu Lande - eher seltenen Kaiserfisch (ähnlich dem Cilirais) in etlichen Becken herum.

Leider waren alle Tier klein, weshalb wir nur mit deren Fotos aufwarten können.

Der Fisch ernährt sich von Schwämmen und Makrozoobenthos und lebt in einem Tiefenbereich von

Haltung vermutlich wie die meisten Großkaiser.

Selbst Fishbase hat kein Foto zu bieten...

Die Identifizierung gelang im übrigen mit Hilfe von Joachim Frische über Nautilus Aquaristik Naunhof.



Der Verzehr dieses Tiers kann die gefürchtete Ciguatera-Fischvergiftung auslösen.

Die Ursache liegt bei bestimmten Einzellern (Dinoflagellaten, wie z. B. Gambierdiscus toxicus), diese produzieren im Körper von harmlosen und ansonsten gut verträglichen Speisefischen Gifte, die beim Menschen zu verschiedenen Symptomen führen können:

Anfangs-Beschwerden: Schwitzen, Taubheitsgefühl und Brennen, vor allem im Mundbereich.
Später folgen Schüttelfrost, Schwindelgefühle, Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle, Unterleibsschmerzen und Muskelkrämpfe. Parästhesien (Juckreiz, Kribbeln, Taubheitsgefühl) an den Lippen, der Mundschleimhaut und vor allen an Handinnenflächen und Fußsohlen, Taubheitsgefühle in Händen, Füßen sowie im Gesicht.

Lähmungen der Skelettmuskulatur, einschließlich der Atemmuskulatur, Schwindel und Koordinationsstörungen können auftreten. Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Frösteln und Schwitzen sind weitere Symptome. Allgemeines Schwächegefühl entsteht. Alkoholverzehr verschlimmert die Beschwerden.

Seltener sind lebensbedrohlicher Blutdruckabfall und Herzrasen (Tachykardie) oder das Gegenteil davon. Insgesamt ist die Erkrankung sehr selten, sie führt jedoch in etwa 7% aller Fälle zum Tod.

Achtung: Ein Gegengift existiert nicht!

Erste Hilfe:
Möglichst frühzeitig: Auspumpen des Magens, wenn nicht von selbst Erbrechen erfolgt
Aktivkohle (medizinische Kohle) geben zur Bindung der Giftstoffe: Dosierung ist 1 g / kg Körpergewicht.
Ausscheidung fördern: Als Akuttherapie kann der behandelnde Arzt eine Infusion von 20 % Mannitol (Zuckeralkohol) erfolgen. Der Wirkungsmechanismus ist unklar. Mannitol fördert die Urinausscheidung, deshalb darf diese Maßnahme erst nach Ergänzen von Flüssigkeit und Elektrolyten zur Vermeidung eines Kreislaufzusammenbruchs erfolgen.
Rehydratation mit Flüssigkeit und Elektrolyten ist sowieso eine sinnvolle Maßnahme, insbesondere nach Erbrechen und Durchfall.
Bei lebensbedrohlichen Situationen sollten Plasmaexpander gegeben werden, also Infusionen, die Volumen des Blutes vergrößern und über längere Zeit im Kreislauf verbleiben.

Eine Herz-Kreislauf-Symptomatik kann weitere ärztliche Maßnahmen erforderlich machen: Bei einer Verlangsamung des Herzschlages kann Atropin, bei einem Blutdruckabfall Dopamin gegeben werden.


Mehr Informationen finden Sie hier:

http://www.dr-bernhard-peter.de/Apotheke/seite116.htm

Auch bekannt als Angelichthys isabelita J(ordan & Rutter, 1898)

Bilder

Juvenil (Jugendkleid)

1

Semiadult


Allgemein

1
1

Erfahrungsaustausch

freitaucher am 16.11.11#1
Ich halte diesen schönen,momentan ca 7 bis 8cm langen Kaiser seit 3 Monaten in einem knapp 4m² Becken. Dieser Fisch ist bis lang ein recht friedlicher Geselle und auch der Boss im Becken. An Korallen ging er bislang nur Anfangs an grüne Caulastrea Furcata und nun nur noch an Stylopora,aber nur von unten.Schwämme mag er wohl auch. Frißt bei mir alles,was an Futter angeboten wird. Von Banane,Granulat,Frostfutter oder lebende Artemien. "

1 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen

Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Holacanthus isabelita

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Holacanthus isabelita